" Aufgenommen werden in die Gemeinschaft "

 
Taufe - Bedeutung
Sie ist das erste Sakrament. Durch die Taufe wird ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen.
 
In der katholischen Kirche werden immer noch die meisten als Baby getauft, aber die Frage nach dem Taufzeitpunkt stellt sich immer häufiger. In diesem Multimedia-Dossier will katholisch.de Informationen in Wort und Bild, als PDF zum Mitnehmen und in Videoform anbieten und Fragen rund um die Taufe klären.

Die   Taufe - die Engliederung in die Kirche
Bedeutung und Ursprung des ersten Sakraments
Das erste und zugleich wichtigste Sakrament im Christentum ist die Taufe. In der katholischen Kirche gehört die Taufe neben der Eucharistie und der Firmung zu den drei Initiationssakramenten.
Bedeutung des Taufsakraments
Mit der Taufe wird der Täufling offiziell in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert und nimmt damit am kirchlichen Leben teil. Die Taufe der Katechumenen (Anwärter) findet traditionell vor allem in der  Osternacht  statt, um das Sterben des alten Menschen und das Auferstehen des neuen mit Jesus Christus zu verdeutlichen.
 
Chrisam
 
Chrisam ist das Öl der Königssalbung. In Israel wurden damit Könige, Priester und Propheten gesalbt zum Zeichen, dass Gottes Segen auf ihnen ruht und dass sie von Gott her eine neuen Autorität bekommen haben.
Die Salbung nach der Taufe soll zeigen, dass wir königliche, prophetische und priesterliche Menschen sind. Durch die Taufe sind wir königliche Menschen geworden, die selber leben, anstatt gelebt zu werden.
Wir sind Menschen mit einer unantastbaren Würde. Und jeder Mensch ist einmalig – ein einzigartiges Wesen Gottes, das nur durch diesen Menschen in der Welt erklingen kann.
 
 
 
Kreuzzeichen
 
Das Kreuzzeichen: Zu Beginn der Taufe wird dem Täufling ein Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet. Das Kreuz ist ein Erkennungszeichen und Zusammenfassung des Glaubens. Es ist hier wie ein erster Willkommensgruß der Gemeinde.
Im Kreuzzeichen sagen wir dem Kind zu: „Es ist gut, dass es dich gibt. Alles an dir ist gut. Es gibt nichts in dir, was nicht von der Liebe Gottes berührt ist.“
 
Im Kreuzzeichen machen wir Gottes Zusage deutlich: „Ich werde mit dir sein, wohin du auch gehst. Ich bin bei dir. Ich gehe alle deine Wege mit, auch die Kreuzwege, die Irrwege und Umwege.“
 
 
Der Effata-Ritus
 
Der Effata-Ritus: „Effata“ oder „Hephata“ ist ein aramäischer Ausruf von Jesus und bedeutet „Öffne dich“. Jesus hat Menschen geheilt, Blinde wieder sehend und Taube hörend gemacht und so neu für das Leben geöffnet.
Der Priester berührt die Augen und Ohren des Täuflings und macht damit deutlich, dass der Getaufte die Botschaft Gottes hören und mit dem Mund den Glauben bekennen und von Gottes Liebe erzählen soll. (Text: luk/mnu)
 
 
Das geweihte Wasser
 
Wasser ist Ursprung allen Lebens. 

Es hat in allen Religionen und Kulturen auch eine Reinigungs- und Erneuerungskraft. Das Wasser der Taufe reinigt uns von den Fehlern der Vergangenheit und erneuert uns, damit wir als neue Menschen leben. 
 
In der Taufe wird vom Kind alles abgewaschen, was es belastet, angefangen von den Erbfaktoren bis hin zur psychischen Familiensituation, die bedingt ist durch die Kindheitserfahrungen der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.
 
Es ist eine geistig Geburt, die wir in der Taufe feiern. Das Kind ist nicht festgelegt durch die Vergangenheit, sondern offen für das Neue, das Gott in ihm wirken möchte.
Wir können uns vorstellen, dass es ganz neu anfangen kann.
 
 
Die Taufkerze
 
Die Taufkerze ist ein Zeichen dafür, dass mit Jesus das Licht in die Welt gekommen ist. Deshalb wird sie an der Osterkerze angezündet, die zeigt, dass Jesus mit seiner Auferstehung alles Dunkle besiegt hat.
 
Jeder Mensch ist ein Lichtblick für die Welt, durch jeden möchte die Welt heller und wärmer werden.
Die frühe Kirche hat die Taufe „photismos“ genannt – Erleuchtung.
Die Taufe zeigt also nicht nur, dass im Kind ein Licht für uns aufgeht, sondern dass das Kind selbst erleuchtet wird vom ewigen Licht Gottes.
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Katechumenenöl

Das Katechumenenöl wird vor der Wassertaufe zwischen Hals und Brust angebracht.
Die Salbung bringt zum Ausdruck, dass die heilende Kraft, die von Jesus Christus ausgeht, stärker ist als die Verletzungen, die das Kind in seinem Leben erfahren wird.
 
Jesus berührt uns liebevoll gerade dort, wo wir verwundbar sind. Und seine Berührung kann unsere Wunden heilen, genauso wie damals, als Jesus die Kranken berührt und geheilt hat.
 
 
 
Das Taufkleid
 
Das Taufkleid: Was ein Christ ist, das drückt die Taufe mit dem Anlegen des weißen Gewandes aus.Die frühen Christen legten sich nach der Taufe weiße Gewänder an.

Sie verwirklichen, was Paulus um Galaterbrief schreibt: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt“ (Gal 3, 27). 

Paulus greift hier auf die Vorstellung vom himmlischen Gewand zurück, das für uns im Himmel bereitliegt. So wie das Kleid hell und fleckenlos ist, ist auch der Getaufte ohne Fehler und Schuld.
 
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Taufgespräche und Taufsonntage
Für jede Pfarrei in der Seelsorgeeinheit gibt es feste Taufsonntage im Monat, an denen jeweils Kinder  getauft werden.
 
Die Taufe ist in jeder Eucharistiefeier möglich.
Samstags ist die Taufe auch in oder kurz vor der Eucharistiefeier möglich.
 
Tauftermine sind üblicherweise sonntags, 12:00 Uhr:
  1. Sonntag im Monat: Iffezheim
  2. Sonntag im Monat: Plittersdorf
  3. Sonntag im Monat: Ottersdorf
  4. Sonntag im Monat: Wintersdorf
 
 
 
 
Taufwunsch
 

Liebe Eltern, liebe Taufbewerber,
 
Sie beabsichtigen für Ihr Kind oder sich selbst die Taufe zu erbitten? 
(Informationen zur Erwachsenentaufe finden Sie hier oder bei der Erzdiözese Freiburg.)

Zum Erfassen der Angaben zur Anmeldung für die Taufe, bitten wir Sie die anliegenden Textfelder auszufüllen. Felder, die mit * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.
 
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
 
Wir nehmen anschließend Kontakt mit Ihnen auf und bearbeiten die Anmeldung weiter. 
 
Herzlichen Dank!
 
 
Pfr. Vincent Padinjarakadan
 
 
 
Was ist noch wichtig?
Angaben zu den Paten
 
Das Patenamt (erster Pate) kann dann übernommen werden, wenn der Pate katholisch und nicht aus der Kirche ausgetreten ist. (Wenn es kein Pate mit diesen Voraussetzungen gibt, kann die Taufe auch ohne Pate(n) gespendet werden.) 
Der zeite Pate kann auch evangelisch sein. 
 
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Folgende Unterlagen benötigen Sie zur Taufanmeldung:
 
  • die Geburtsurkunde des Täuflings
  • falls Sie nicht unserer Kirchengemeinde angehören, bitte Genehmigung der Hauptwohnsitzpfarrei für eine Taufe bei uns 
  • falls einer der Paten nicht unserer Kirchengemeinde angehört, bitte einen aktuellen Patenschein ausgestellt von der Wohnort-Pfarrei des Paten.
 
Was ist zu noch zu beachten?
  • Musik, Sie können selbst musizieren oder eine CD mitbringen
  • Taufkerze
 
  
Anmeldung zur Taufe

Hinweis: Mit einem Sternchen (*) markierte Felder sind Pflichtfelder.