Kirchenchor Ottersdorf

 
 
 
 
 
 
Lebendigkeit und Vielfalt
Der Kirchenchor Ottersdorf kann auf eine 125-jährige Tradition zurückblicken. Unter den verschiedenen Dirigenten und Vorsitzenden, die seit 1900 lückenlos dokumentiert sind, wurde der Kirchenchor immer seinen Aufgaben gerecht, die auch heute noch gelten:
 
Mitgestaltung der Gottesdienste, Pflege und Förderung sowohl des tradierten als auch des zeitgenössischen geistlichen Liedgutes und der Kirchenmusik. Alle Formen haben ihren Stellenwert. Diese Vielfalt macht auch die Attraktivität des Chors aus, der heute auf 46 aktive Sänger und 25 passive Förderer zählen kann – eine stattliche Zahl!
Ideal, wenn Organist und Chorleiter eine Person sind. Unser Dirigent, Dr. Erwin Groß, leitet den Chor mit einer kurzen Unterbrechung bereits seit 1978, nachdem er ein Jahr zuvor bereits Organist geworden war.
Beleg für die Lebendigkeit des Kirchenchors Ottersdorf sind die vielfältigen Aktivitäten. Alle zwei Jahre findet ein Mitsing-Konzert in der Kirche statt. Das nächste Konzert ist am 11. November 2018 und bildet den Höhepunkt unserer Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum. Ein erstes Highlight im Jubiläumsjahr war bereits die Festmesse am Ostermontag. Die enorm große und positive Resonanz hat uns überwältigt!
 
Indem der Chor über Ottersdorfer Grenzen hinausgeht, setzt er neue Impulse. So sind wir bereits zweimal im Straßburger Münster aufgetreten und haben z. B. in der Kölner St. Nikolauskirche, im Dom von Speyer, in Taizé, in Lisieux und in der Kathedrale des Mont-Saint-Michel gesungen.
 
Neben der Kirchenmusik nimmt unser Chor eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe wahr. Für unsere Mitglieder führen wir gesellige Veranstaltungen, gemeinsame Unternehmungen, Ausflüge, Besichtigungen und Studienreisen, beispielsweise nach Burgund, in die Normandie und in die Provence, durch. Dadurch pflegen wir die Chorgemeinschaft und ermöglichen den persönlichen Austausch.
 
Unser Verein trägt auch aktiv zum gesellschaftlichen Leben in Ottersdorf bei. So erfreut die engagierte Theatergruppe des Kirchenchors alle zwei Jahre Hunderte von Besuchern mit Mundartstücken. Ein Großteil des dadurch eingenommenen Geldes wird für soziale Zwecke gespendet. Auch zur evangelischen Kirchengemeinde und zu anderen Chören der Seelsorgeeinheit pflegen wir ein gutes Verhältnis.
 
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie vorbei und singen Sie mit! Auch Gastsängerinnen und -sänger sind uns jederzeit willkommen. Wir proben dienstags um 20.15 Uhr im katholischen Gemeindehaus, Nordstr. 2, in Ottersdorf.
 
 
 
Dr. Erwin Groß, Dirigent
   
 
Vorstandsteam, Nora Pallek und Agnes Neumaier (von links)
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  kontakt@kath-iffezheim-ried.de
 
 
Unter der Leitung des Dirigenten Dr. Erwin Groß treffen sich jeden Dienstag um 20. 15 h im Kath. Gemeindehaus Ottersdorf / Gemeindehaus Plittersdorf ca. 50 Sängerinnen und Sänger und proben gemeinsam mit dem Kirchenchor Plittersdorf.
Im Repertoire stehen sowohl geistliche, aber auch weltliche Lieder aus verschiedenen Epochen und unterschiedlichen Musikrichtungen.  Dabei decken wir traditionelles wie modernes Liedgut ab. Die Auswahl beinhaltet neben lateinischen und deutschen Gesängen auch Musikstücke aus anderen Ländern und Kulturen.
Mit unseren Liedern gestalten wir Gottesdienste und Konzerte, aber auch gesellige Zusammenkünfte.

 

 
Mit unseren Liedern gestalten wir Gottesdienste und Konzerte, aber auch gesellige Zusammenkünfte.
Daneben hat sich der Chor zum Ziel gesetzt, in Reisen, Ausflügen, Vorträgen usw. eine kulturelle Vielfalt kennenzulernen und in die Chorarbeit einfließen zu lassen. (z. B. Reise nach Taizé).
Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft der Integration, der Solidarität und des Verständnisses. Seit über einem Jahr singen wir in Gemeinschaft mit dem Kirchenchor Plittersdorf, eine Bereicherung für beide Chöre.
 
 

2026

 
Kirchenchor Ottersdorf bewirtet bei „Frühlingszauber“ in der Gärtnerei Klingmann am 17./29. März 2026
 
Am Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März 2026, findet im Pflanzencenter Klingmann unter dem Titel „Frühlingszauber“ wieder ein großes Frühlingsfest statt.
Wie in den Vorjahren bewirtet der Kirchenchor Ottersdorf dort gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Ottersdorf mit Kuchen, Kaffee, Würstchen und Getränken. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, von dem Angebot Gebrauch zu machen.
Der Kuchen kann auch mitgenommen werden.
 
 
 
KirchenchorOttersdorf sammelt Müll bei Aktion „Saubere Stadt“ am 21. März 2026
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat am Samstag, 21. März, bei der Aktion „Saubere Stadt“ der Stadt Rastatt mitgemacht. Ein achtköpfiges Team war fast drei Stunden unterwegs und hat viele Säcke Müll eingesammelt. Eine Gruppe war bei Netto, am Oberwald und an der Benzrandstraße aktiv, die andere ist zum Freizeitparadies gegangen.
„Mit unserer Teilnahme an der Aktion ‚Saubere Stadt‘ wollten wir unterstreichen, dass Müll nicht in die Landschaft gehört“, sagen Nora Pallek und Agnes Neumaier, gemeinsame Vorsitzende des Kirchenchors. Dank des schönen Wetters habe es auch Spaß gemacht, so Pallek. „Der Lohn ist zudem das gute Gefühl, dass die Welt jetzt wieder ein bisschen sauberer ist – zumindest für eine Weile“.
Neumaier bedauert, dass neben dem Kirchenchor nur noch die Jugendfeuerwehr bei der Aktion dabei war. „Es wäre schön gewesen, wenn sich auch noch andere Vereine beteiligt hätten.“
 
 
Rückblick - Generalversammlung des Kirchenchores Ottersdorf mit viel Prominenz am 17. März 2026
 
Freuen sich über ein erfolgreiches Jahr 2025 des Kirchenchors Ottersdorf (v.li.): Dirigent E.Groß, Vorsitzende A.Neumaier, Pfr. i. R. G.Siegel, Vorsitzende N.Pallek, Pfr. U. Stoffers, Leiter Pfarrei Rastatt, Diakon K.Krämer, Ortsvorsteher P.Uhrig u.Pfr. V.Padinjarakadan. 
Sehr gut besucht war die Generalversammlung des Kirchenchors Ottersdorf am vergangenen Dienstag (17.3.26)  im katholischen Gemeindehaus:
Rund 40 Personen nahmen an der Sitzung teil, darunter drei Pfarrer und der Diakon. Erstmals mit dabei war Ulrich Stoffers, Leiter der neuen Großpfarrei Rastatt. Gekommen waren außerdem Pfarrer Vincent Padinjarakadan, der den Chor bisher als Präses betreut hat, Pfarrer i. R. Gerold Siegel und Diakon Klaus Krämer. Auch Ortsvorsteher Pascal Uhrig hatte sich unter die Gäste gemischt. Nora Pallek, die den Chor gemeinsam mit Agnes Neumaier leitet, freute sich, so viel Prominenz begrüßen zu dürfen.
 
Stoffers bedankte sich für die Einladung und die Gelegenheit, die Gegebenheiten vor Ort kennenzulernen. Er zeigte sich positiv überrascht angesichts der Vielzahl der anwesenden Sängerinnen und Sänger. Wer künftig Präses des Chors sein werde, sei noch nicht geklärt, das Thema werde noch bearbeitet. Klar sei aber, dass er nicht Präses aller Chöre in der Pfarrei sein könne. „Es liegt nahe, dass das die Menschen machen, die vor Ort sind“, sagte Stoffers. Generell wolle er „nichts umgraben, was gut funktioniere.“ Das gelte auch für die Gottesdienste. Die Pfarrer, die in den Gemeinden wohnten, sollten dort grundsätzlich auch weiterhin die Messen feiern. Zusätzlich würden er selbst und sein Stellvertreter Ralph Waltersbacher künftig gerne von Zeit zu Zeit vor Ort Gottesdienste halten, so Stoffers.
 
Viele Aktivitäten des Chors
Schwerpunkte der Generalversammlung waren die Berichte von Kassenwartin Monika Höllig und Schriftführerin Margot Penkert. Höllig stellte die gute finanzielle Situation dar. Die meisten Einnahmen hatten die Aufführungen der Theatergruppe und die Bewirtung der Veranstaltung „Frühlingszauber“ bei der Gärtnerei Klingmann in die Kasse gespült. Das Geld wurde in zahlreiche gemeinsame Aktivitäten des Chors investiert, allen voran den Jahresausflug ins Elsass. Kassenprüfer Walter Himmel hob auch im Namen seines Kollegen Hans Butz die einwandfreie Buchführung von Höllig hervor.
Wie vielfältig das Jahresprogramm des Chors war, legte Penkert in ihrem Bericht dar. Neben dem Ausflug gab es zahlreiche weitere gesellige Highlights, etwa die Beteiligung am Umzug des Musikvereins Ottersdorf, das Grillfest und die Cäcilienfeier. Die Schriftführerin ließ auch noch einmal die Vielzahl an musikalischen Auftritten Revue passieren. Der Chor hatte alle Hochfeste in Ottersdorf und Plittersdorf gesanglich begleitet. Ein besonderes Erlebnis war im Januar 2026 die Feier zur Investitur von Stoffers als Leiter der Pfarrei Rastatt. „Dieser Tag wird allen noch lange in Erinnerung bleiben“, so Penkert. Unter der Leitung von Stoffers wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.
 
Groß seit 48 Jahren Dirigent
Pallek dankte Chorleiter Erwin Groß für sein außergewöhnliches Engagement. Groß sei schon 48 Jahre Dirigent und immer noch mit ganzem Herzen dabei. „Man spürt bei jeder Probe, dass in dir ein inneres Feuer für die Kirchenmusik brennt“, sagte Pallek. Außerdem stellte sie die gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft heraus, die vor einem Jahr umformiert worden war, und dankte allen für ihre Arbeit. Die Doppelspitze und die neue Aufgabenverteilung im Team hätten sich bewährt.
Präses Padinjarakadan sagte: „Ich freue mich immer, wenn der Chor singt. Dann bin ich ein neuer Mensch.“ Erwin Groß mache seine Arbeit hervorragend und habe immer gute Ideen. Der Dirigent bedankte sich seinerseits für die gute Zusammenarbeit mit allen Pfarrern und dem Diakon. Die Sängerschar bezeichnete er als harmonische Gemeinschaft. „Es macht wirklich Freude, mit euch zusammen zu singen.“ Er verwies auf das geplante Konzert am 8. November 2026. Bei der Liedauswahl dürften die Chormitglieder wieder mitentscheiden. Zur Vorbereitung werde es ein Stimmbildungsseminar geben.
 
Ortsvorsteher Uhrig betonte, wie wichtig es ihm sei, vor Ort intakte und aktive Vereine wie den Kirchenchor zu haben, wo Menschen sich wohlfühlten. In seiner Funktion als Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins bedankte er sich zudem für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
 
 
Bewirtung „Frühlingszauber“ in der Gärtnerei Klingmann
 
Am kommenden  Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März, findet im Pflanzencenter Klingmann unter dem Titel „Frühlingszauber“ wieder ein großes Frühlingsfest statt. Der Kirchenchor bewirtet dort gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein mit Kuchen, Kaffee, Würstchen und Getränken. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, von dem Angebot Gebrauch zu machen. Der Kuchen kann auch mitgenommen werden.
 
 
 
Rückblick - Kirchenchor Ottersdorf singt zum 90. Geburtstag Agathe Lott
 
 
Die 90-jährige Agathe Lott (vorne Mitte mit Blume) freute sich über das Ständchen des Kirchenchors zu ihrem Geburtstag. Foto: Daniela Drexler
Anlässlich des 90. Geburtstags von Agathe Lott am 28. Februar sang der Kirchenchor Ottersdorf drei Lieder im Fischerheim, wo die Jubilarin gemeinsam mit ihrer Schwiegertochter Corina Lott, die am gleichen Tag 50 Jahre alt wurde, im Kreis ihrer Lieben feierte. Die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß würdigten mit ihrem Ständchen das jahrelange Engagement von Agathe Lott für den Kirchenchor, in dem sie 55 Jahre lang aktiv mitwirkte.
 
Die Jubilarin präsentierte sie sich geistig und körperlich fit und bestens aufgelegt. Sie freute sich sehr über den Auftritt, sang bei den Liedern des Chors gerne mit und bedankte sich anschließend herzlich. Das Publikum spendete reichlich Applaus. Nora Pallek und Monique Hübner vom Vorstand des Cäcilienvereins überbrachten die Glückwünsche des Chors und ein Geschenk.
 
 
Kirchenchor Ottersdorf - Gelungener Auftritt bei Investiturgottesdienst Pfr. Ulrich Stoffers am 25. Januar 2026 in Rastatt
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat am Investitur-Gottesdienst zur Einführung von Pfarrer Ulrich Stoffers in sein Amt als Leiter der neuen Großpfarrei St. Alexander Rastatt teilgenommen (siehe auch Bericht in den kirchlichen Nachrichten). „Es war ein großartiges Ereignis und wir freuen uns sehr, dass wir dabei waren“, zeigte sich Dirigent Erwin Groß hinterher begeistert. Auch viele Gottesdienstbesucher lobten den schönen Klang des riesigen Gesamtchors.
Bezirkskantor Jürgen Ochs, der für die musikalische Gestaltung des Festakts zuständig war, hatte alle Kirchenchöre der neuen Kirchengemeinde eingeladen mitzusingen. Auch einzelne Sänger:innen waren willkommen. Für den Kirchenchor Ottersdorf war aber schnell klar, dass er sich als Gesamtchor beteiligen wollte. So kamen die Rieder mit einem großen Aufgebot nach Rastatt und gehörten damit zu einer der stärksten Gruppen des Gesamtchors, der aus weit über 100 Sängerinnen und Sängern bestand, davon rund 35 vom Kirchenchor St. Alexander, der die Messe auch mit Soloparts gestaltete.
Der Gesamtchor kam bei vier gemeinsamen Liedern zum Einsatz. Viel Zeit hatten die Chöre aufgrund des Weihnachtsfestes nicht gehabt, um die Stücke einzustudieren. In Ottersdorf konnte man sich erst nach den Winterferien intensiv mit dem Thema beschäftigen. Umso gespannter waren die Sängerinnen und Sänger, als sie am Donnerstag vor der Festmesse zur Generalprobe nach Rastatt fuhren. In der großen Kirche mussten die Teilnehmenden erst einmal ihren Platz auf der Empore finden. Als alle standen, war fast die gesamte Empore rund um den Kirchenraum gefüllt. Der Kirchenchor Ottersdorf musste sich auf zwei Buchten der Empore aufteilen. So sangen Sopran und Tenor sowie Alt und Bass räumlich getrennt voneinander – eine ungewohnte Formation. Dennoch zeigte sich, dass sich ein schöner Gesamtklang ergab, nicht zuletzt dank der Begleitung durch die Orgel und eine unterstützende Bläsergruppe.
 
 
 
Am Sonntag gaben alle Beteiligten dann nochmals ihr Bestes. Ansporn war das riesige Aufgebot an Priestern und Ministranten, das feierlich in die Kirche einzog und gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitern den Altarraum sowie die ersten Bankreihen füllten. Die restlichen Bänke reichten gar nicht aus, um allen Besucher:innen Platz zu bieten. Vor dieser Kulisse entwickelte sich das gemeinsame Singen mit einer so großen Menge an Sänger:innen zu einem beeindruckenden Erlebnis, das den Mitgliedern des Kirchenchors Ottersdorf noch lange in Erinnerung bleiben wird.
 
 
Ein beeindruckendes Erlebnis war für den Kirchenchor Ottersdorf die Teilnahme am Investiturgottesdienst in Rastatt. Die Kirche St. Alexander war komplett gefüllt – oben mit Sängern, unten mit Besuchern.
 
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse auf der Empore von St. Alexander musste sich der Kirchenchor Ottersdorf stimmenmäßig aufteilen. Im Bild ein Teil von Sopran und Tenor. Auch einige Teilnehmende aus Iffezheim und Wintersdorf mischten sich darunter.
 
 
 

2025

 
Trude Burster seit 75 Jahren im Chor
 
Trude Burster (links) hält dem Kirchenchor Ottersdorf seit 75 Jahren die Treue. Agnes Neumaier, Mitglied im Vorstandsteam des Kirchenchors, wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Im Nachgang zur Cäcilienfeier holte der Kirchenchor Ottersdorf noch zwei Ehrungen nach: Trude Burster ist seit 75 Jahren Mitglied der Sängergemeinschaft. Die 90-jährige Jubilarin trat dem Chor als 15-Jährige bei und blieb ihm bis heute treu. Auch wenn sie seit rund fünf Jahren aufgrund von Stimmproblemen nicht mehr singen kann, ist sie gerne noch bei Festen mit dabei und backt sogar noch Kuchen für den Chor. Die zwei Vorsitzenden des Cäcilienvereins, Agnes Neumaier und Nora Pallek, überreichten der Jubilarin in deren Zuhause in der Nordstraße ein Dankschreiben des Cäcilienverbands, eine Urkunde des Kirchenchors, einen Gutschein sowie einen Blumengruß und dankten ihr für ihren unermüdlichen Einsatz für die Chorgemeinschaft.
 
Nora Pallek ehrte bei dieser Gelegenheit auch noch Agnes Neumaier, die bei der Cäcilienfeier nicht hatte dabei sein können. Agnes Neumaier singt seit 25 Jahren aktiv im Kirchenchor und ist seit 18 Jahren in der Vorstandschaft tätig – zunächst als Stimmenvertreterin im Alt, seit knapp einem Jahr als Vorsitzende zusammen mit Pallek. Außerdem engagiert sie sich seit 2009 in der Theatergruppe. Pallek dankte ihr für ihre jahrelange Arbeit sowie die gute Zusammenarbeit im Vorstandsteam und überreichte ihr Urkunden und Geschenke.
 
 
Tafeltütenaktion des Kirchenchors Ottersdorf bringt Spenden im Wert von 890 Euro
 
Nora Pallek vom Kirchenchor Ottersdorf (links) und Manuel Reis vom Dorflädele freuen sich über die Vielzahl von Produkten, die für die Tafel gespendet wurden.
Der Kirchenchor Ottersdorf hat der Tafel Rastatt und ihren bedürftigen Kunden eine schöne Weihnachtsüberraschung beschert.
 
Bei der vom Chor organisierten Tafeltütenaktion in Zusammenarbeit mit dem Dorflädele Ottersdorf kamen Lebensmittelspenden im Wert von 690 Euro zusammen. Das sind nochmals 65 Euro mehr als bei der Aktion, die der Kirchenchor im vergangenen Jahr organisiert hatte. Hinzu kam eine Spende der Kirchenchormitglieder von 200 Euro, für die ebenfalls Lebensmittel beschafft wurden. So konnten insgesamt Waren für 890 Euro an die Tafel übergeben werden – insbesondere lang haltbare Produkte wie Öl, Zucker und Mehl.
 
Manuel Reis, Inhaber des Dorflädele unterstützte die Aktion, indem er alle Lebensmittel zum Einkaufspreis abgab. Nora Pallek, eine der Vorsitzenden des Kirchenchors Ottersdorf, freut sich sehr über den Erfolg.
 
„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Manuel Reis und allen Spendern, die bei der Aktion mitgemacht haben!“
 
 
Kirchenchor Ottersdorf - Tafelaktion mit Dorflädele startet am 28. November 2025
 
Auch in diesem Jahr gibt der Kirchenchor Ottersdorf wieder den Anstoß für eine Tafeltüten-Aktion im Dorflädele.
 
Ab diesem Freitag, 28. November, bis Samstag, 13. Dezember,
stehen im Geschäft in der Ottersdorfer Wilhelmstraße Tüten mit Lebensmitteln für die Bedürftigen der Rastatter Tafel bereit. Die Bevölkerung ist eingeladen, diese Tüten im Wert von 10 Euro oder 20 Euro zu kaufen und die Produkte zu spenden. Die Waren werden im Dorflädele gesammelt und nach Abschluss der Aktion an die Tafel weitergegeben.

Die Aktion wurde bereits im vergangenen Jahr durchgeführt - mit großem Erfolg: Lebensmittel im Wert von über 1.100 Euro konnten von der Tafel abgeholt werden. 

"Weihnachten ist ein Fest der Freude und des Schenkens. Durch die Tafeltütenaktion wollen wir dazu beitragen, dass auch Menschen, die nicht mit Reichtum gesegnet sind, das Fest genießen können", sagt Nora Pallek vom Vorstandsteam des Kirchenchors.
 
 
Theatergruppe übergibt Erlös aus Spendenschwein an Hubert Riedemann
 
Bei den fünf Aufführungen des Theaterstücks "Opa s'longt" warb die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf um Spenden für Hubert Riedemann, der nach einem tragischen Unfall querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt und nun sein Haus behindertengerecht umbauen muss.
Die Theaterbesucher zeigten sich ausgesprochen großzügig und fütterten das Spendenschwein mit 1.475 Euro. Andreas Groß, Leiter der Theatergruppe, stockte den Betrag auf 1.500 Euro auf.
Zusammen mit einer der beiden Vorsitzenden des Kirchenchors, Nora Pallek, stattete er Riedemann am 21.11.2025 zu Hause einen Besuch ab und übergab ihm das Geld. 
Der Ottersdorfer bekommt große Augen, als er das dicke Geldbündel aus der Geschenktüte zieht. "Das ist ja Wahnsinn", sagt er sichtlich gerührt. Er habe schon so viel Unterstützung aus dem Dorf erhalten. "Ich würde gerne etwas zurückgeben", meint er etwas verlegen und fügt scherzhaft hinzu: "Aber da müsste ich ein Dorffest machen."
 
Hubert Riedemann (Mitte) freut sich über die Spenden der Theaterbesucher, die ihm Andreas Groß (links) und Nora Pallek (rechts) vom Kirchenchor überbringen.
Die Spenden der Theaterbesucher fließen in den Badumbau, der endlich angegangen werden soll, nachdem der Unfall bereits ein Jahr her ist. Aber zuvor war ein Treppenlift im Haus wichtiger. Bereits eingebaut wurden auch ein Fahrstuhl am Eingang und eine neue Terrassentür, sodass Riedemann mit dem Rollstuhl ins Freie fahren kann. Ein behindertengerechtes Auto konnte sich die Familie bisher noch nicht leisten. "Das kommt vielleicht irgendwann", hofft Riedemanns Frau Edeltraud, die ihn pflegt. Es sei sehr schwierig für ihren Mann, wenn er aus dem Rollstuhl herausgehoben werden müsse, weil er starke Nervenschmerzen habe. "Das ist ein Reißen, ein Ziehen, ein Brennen im Bauch und im Rücken", beschreibt Riedemann selbst die Qualen, die ihn rund um die Uhr plagen, obwohl der ganze Bereich gelähmt ist. Erst Mitte Oktober kam der 61-Jährige von einem dreimonatigen Krankenhausaufenthalt nach Hause. Gegen die Schmerzen konnten die Ärzte jedoch nichts tun. "Damit muss ich leben", sagt Riedemann, der sich trotz allem seinen Lebensmut bewahrt hat. Er freut sich, dass er bald ein motorisiertes Dreirad bekommt, auf das er mit dem Rollstuhl hinauffahren kann und das ihm - zumindest auf kurzen Strecken - eine selbstbestimmte Mobilität ermöglicht.
Riedemann bedauert, dass er das Theaterstück "Opa s'longt!" nicht besuchen konnte. Groß verspricht, ihm den Film zukommen zu lassen, der bei der Premiere aufgezeichnet wurde, was Riedemanns Augen zum zweiten Mal an diesem Nachmittag zum Leuchten bringt.
 
 
Kirchenchor Ottersdorf - Cäcilienfeier mit vielen Ehrungen am 22. November 2025

Gertrud Groß für 70-jährige Treue geehrt
Mit über 50 Personen feierte der Kirchenchor Ottersdorf am Samstag, 22. November 2025, seine traditionelle Cäcilienfeier, bei der auch außergewöhnliche Ehrungen anstanden. Nora Pallek, eine der beiden Vorsitzenden des Chors, ehrte Gertrud Groß für 70-jährige Mitgliedschaft. Sie dankte der Jubilarin für deren außergewöhnlichen Einsatz - zunächst im Sopran, später im Alt - und bedauerte, dass Groß aus Gesundheitsgründen nicht mehr an den Proben teilnehmen kann. Immer noch aktiv ist dagegen Horst Schneider, der für 65 Jahre Sangestätigkeit zunächst in Plittersdorf und dann in Ottersdorf geehrt wurde. Pallek betonte, dass sich der Bass-Sänger in all den Jahren oft auch als Helfer bei Festen hervorgetan habe. Die Vorsitzende ehrte außerdem Alwin Burster für 45-jährige Zugehörigkeit. Dabei dankte sie ihm für seinen Einsatz im Tenor ebenso wie für viele Helfereinsätze und das Mitspielen bei vier Theaterstücken. 
 
Pfarrer Vincent Padinjarakadan (links), Dirigent Erwin Groß (Zweiter von rechts) und Vorsitzende Nora Pallek (rechts) dankten den Jubilaren für ihre außergewöhnliche Treue. Von links: Alwin Burster (45 Jahre), Edeltrud Hertweck und Andreas Groß (beide 40 Jahre), Gertrud Groß (sitzend, 70 Jahre) und Horst Schneider (65 Jahre).
Für  40-jährige Zugehörigkeit zeichnete Pallek Andreas Groß aus und zählte zahlreiche Verdienste des Jubilars auf, allen voran dessen 30-jährige Tätigkeit als Notenwart in der Vorstandschaft. "Du bist der zweitwichtigste Mensch im Chor", sagte sie. Bei vielen Aktionen übernehme er Verantwortung. Hinzu komme sein Engagement in der Theatergruppe, bei der er seit 39 Jahren mit viel Herzblut dabei ist, seit 2011 als Regisseur. 

Ebenfalls für 40 Jahre geehrt wurde Trudel Hertweck, die sich 18 Jahre lang als Stimmenvertreterin des Soprans in die Vorstandschaft einbrachte und 22 Jahre bei der Theatergruppe soufflierte. Pallek überreichte den Geehrten Urkunden und Präsente. Außerdem würdigte sie Agnes Neumaier, die bei der Feier nicht anwesend sein konnte. Neumaier gehört dem Chor seit 25 Jahren an. Bereits 18 Jahre ist die Altsängerin im Vorstand aktiv. Seit März 2025 leitet sie den Cäcilienverein gemeinsam mit Pallek als gleichberechtigte Vorsitzende. Zudem engagiert sie sich seit 16 Jahren in der Theatergruppe. 
 
Gottesdienst zum Start der Feier
Die Cäcilienfeier hatte mit einem Gottesdienst begonnen, der von Pfarrer Vincent Padinjarakadan, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, zelebriert und vom Kirchenchor unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß musikalisch mitgestaltet wurde.
Danach ging es zum Essen und gemütlichen Beisammensein ins Gemeindehaus. Die Feier bot auch ein umfangreiches Programm. Zur Einstimmung leitete Pallek eine kurze Meditation an, dann ließ sie die Aktivitäten des Chors seit der letzten Cäcilienfeier in einer Bildpräsentation Revue passieren. Als Höhepunkte nannte sie unter anderem die Beteiligung am Jubiläumsumzug des Musikvereins, den Jahresausflug ins Elsass und die erfolgreichen Aufführungen der Theatergruppe. 
Die Sängerinnen und Sänger absolvierten auch eine große Zahl von Auftritten. Nicht nur in Ottersdorf, sondern auch in Plittersdorf gestaltete der Chor zahlreiche Gottesdienste mit. Besonders hob Pallek das gemeinsame Singen mit dem Kirchenchor Iffezheim/Wintersdorf beim Plittersdorfer Patroziniumsfest hervor. 
 
Erwin Groß seit 47 Jahren Dirigent
Pallek dankte Dirigent Erwin Groß, ohne dessen unermüdlichen Einsatz das umfangreiche musikalische Programm nicht möglich gewesen sei. Groß leite den Chor bereits seit 47 Jahren "mit viel Energie, Freude, Geduld und Humor", wie Pallek unterstrich. "Eine ganz erstaunliche Leistung!" Sie überreichte dem Chorleiter ein Präsent. Ebenso ehrte die Vorsitzende ihre Kolleginnen und Kollegen im elfköpfigen Vorstandsteam. 

Präses Padinjarakadan lobte die Sangesgemeinschaft: "Wir haben einen tollen Kirchenchor. Ich freue mich jedes Mal, wenn er singt und bin dankbar dafür", sagte er. Großen Respekt zollte er auch Erwin Groß für dessen Arbeit. Dieser stellte seinerseits die gute Zusammenarbeit mit den Seelsorgern der Kirchengemeinde heraus.
Der Dirigent dankte auch der Vorstandschaft des Kirchenchors, die seit März im Amt ist, insbesondere den beiden Vorsitzenden Pallek und Neumaier, die in die großen Fußstapfen von Marlis Camboni getreten seien und diese Herausforderung sehr gut gemeistert hätten.
Er stellte auch das Programm des Chors für 2026 vor. Erster Höhepunkt wird der Investiturgottesdienst der neuen Großpfarrei St. Alexander Rastatt am 25. Januar in der Stadtkirche sein. Dabei singt der Kirchenchor Ottersdorf zusammen mit Mitgliedern weiterer Chöre der Pfarrei unter der Leitung von Bezirkskantor Jürgen Ochs. Der Termin für das nächste Konzert des Kirchenchors steht ebenfalls schon fest: Es wird am 8. November in der Ottersdorfer Kirche stattfinden. Ein gemeinsamer Auftritt mit dem Kirchenchor Iffezheim/Wintersdorf ist ebenfalls wieder geplant.
Zum Abschluss der Cäcilienfeier begeisterte Marlis Camboni das Publikum mit einer schönen Weihnachtsgeschichte. Außerdem hatte Michael Ernst Theaterszenen aus den Aufführungen von 2009 bis 2023 zusammengeschnitten, die bei den Besuchern für große Erheiterung sorgten. 
 
 

Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es eine weitere karitative Aktion des Kirchenchors Ottersdorf:  Wie im letzten Jahr startet das Ensemble wieder eine Tafeltüten-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Dorflädele Ottersdorf.
Von Freitag, 28. November, bis Samstag, 13. Dezember, stehen im Geschäft in der Wilhelmstraße Tüten mit Lebensmitteln für die Bedürftigen der Rastatter Tafel bereit.
 
Die Bevölkerung ist eingeladen, diese Tüten im Wert von 10 Euro oder 20 Euro zu kaufen und die Produkte zu spenden. Die Waren werden dann gesammelt an die Tafel weitergegeben.
Die Aktion wurde bereits im vergangenen Jahr durchgeführt – mit großem Erfolg: 2024 konnten Lebensmittel im Wert von über 1.100 Euro vom Tafel-Lkw abgeholt werden.
 
„Weihnachten ist ein Fest der Freude und des Schenkens. Durch die Tafeltütenaktion wollen wir dazu beitragen, dass auch arme Menschen das Fest genießen können“, sagt Nora Pallek vom Vorstandsteam des Kirchenchors.
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf hat einen großen Teil ihrer Erlöse aus dem Eintrittskartenverkauf für das Mundartstück „Opa s’longt!“ für soziale Zwecke gespendet. Insgesamt wurden 3.000 Euro verschenkt: 1.500 Euro an das „Herzprojekt Rastatt“, weitere 1.500 Euro an den Verein Feuervogel e.V.
 
Am Ende der Vorstellungen vom 8. und 9. November überreichten die Regisseure Andreas Groß und Heiderose Himmel gemeinsam mit dem gesamten Theaterteam je einen symbolischen Spendenscheck an die Begünstigten.
 
Sibylle Wienk-Borgert (Zweite von links) nimmt die Spende für den Verein „Feuervogel e.V.“ in Empfang. Mit ihr freut sich das gesamte Theaterteam des Kirchenchors.
Für den Verein „Feuervogel e.V.“ nahm Sibylle Wienk-Borgert die Spende in Empfang und bedankte sich herzlich für die großzügige Zuwendung. Der Verein setzt sich bereits seit 30 Jahren gegen sexualisierte Gewalt bei Kindern und Jugendlichen ein. Prävention und Beratung von Betroffenen sind Schwerpunkte der Arbeit. Mit zahlreichen Projekten wie „Kinder haben Rechte“, Fachveranstaltungen und Informationsschriften konnte „Feuervogel“ einem großen Kreis von Fachkräften aus Schulen, Kindergärten, Heimen und anderen pädagogischen Institutionen Informationen und Hilfestellungen an die Hand geben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Regisseure der Theatergruppe Ottersdorf, Andreas Groß (rechts) und Heiderose Himmel (links), übergeben den Spendenscheck an Volker Graf von der Initiative „Herzprojekt Rastatt“.
Auch Volker Graf vom „Herzprojekt Rastatt“ zeigte sich tief gerührt angesichts der beachtlichen Spendensumme. Das „Herzprojekt“ ist eine private Initiative, die einmal pro Woche – immer freitags – im Rastatter Gemeindehaus Sankt Alexander Obdachlose und andere Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit versorgt und ihnen dadurch auch Freude in einem meist trostlosen Alltag bereitet. Das Projekt wird allein durch Spenden getragen und lebt auch von Unterstützern, die Salat- und Kuchenspenden vorbeibringen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors sammelte zudem bei allen fünf Vorstellungen Geld für den Ottersdorfer Hubert Riedemann, der sein Haus nach einem Unfall im vergangenen Jahr rollstuhlgerecht umbauen muss. Die Zuschauer zeigten sich sehr großzügig. Der genaue Betrag wird noch nicht verraten. Ein Bericht über diese Spendenübergabe folgt.
 
 
 
Mit dem Stück „Opa s’longt!“ von Bernd Gombold hat die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf der Bevölkerung des Rieddorfs und darüber hinaus fünf vergnügliche Abende geschenkt.
Die insgesamt rund 1.000 Zuschauer im katholischen Gemeindehaus feierten die neunköpfige Laienspielgruppe unter der Leitung der Regisseure Andreas Groß und Heiderose Himmel nicht nur am Ende mit viel Beifall, sondern spendeten auch reichlich Zwischenapplaus und lachten immer wieder herzlich. Eine Besucherin sagte nach der Vorstellung sogar, sie hätte Bauchschmerzen vom vielen Lachen.
 
Vom Publikum gefeiert: die Theatergruppe des Kirchenchors.
Vor einer toll gestalteten und mit vielen Details ausgeschmückten Kulisse entführten die Darsteller das Publikum in die Welt eines Bauernhofs, der von drei Generationen bewohnt wird: Da ist auf der einen Seite der schlitzohrige Opa Karl (gespielt von Reinhard Fritz) mit seiner leicht dementen Frau Lena (Monique Hübner), auf der anderen der bodenständige Sohn Paul (Wolfgang Ketterer) mit der überaus geizigen Schwiegertochter Magda (Petra Landhäußer). Hinzu kommt Enkelin Sylvi (Miriam Ernst), die gerade von ihrem Auslandsstudium in Italien zurückkehrt.
 
Feurige Handlung
Für Konfliktstoff sorgt, dass Magda ihren Schwiegervater für einen faulen Taugenichts hält, der sich noch dazu ein teures Motorrad mit Beiwagen geleistet hat. Was Magda nicht weiß: Karl will mit Oma Lena nach Italien fahren, an den Ort, wo sie vor 50 Jahren ihre Hochzeitsreise verbracht haben. Doch daraus wird nichts. Ein unbekannter Einbrecher räumt Magdas Küche aus, klaut ihr Schwarzgeld, schlägt Opa Karl nieder und stiehlt ihm auch noch den Geldbeutel, bevor er mit dem Motorrad flieht. Dabei baut er einen Unfall und landet lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus. Aufgrund des Portemonnaies von Opa Karl denkt die Polizei, dass er der Unfallfahrer war. Karl macht sich einen Spaß daraus, Sohn und Schwiegertochter in dem Glauben zu lassen, und nistet sich quietschfidel im Holzschopf ein. Nur Oma Lena und Enkelin Sylvi sind eingeweiht.

Chaos auf dem Bauernhof
Karl verbreitet Chaos, indem er lanciert, das Motorrad sei nicht versichert. Dabei kommt ihm der Versicherungs- und Staubsaugervertreter Friedhelm Friedlich (Michael Ernst) gerade recht. Dieser wird von Oma Lena außer Gefecht gesetzt, die ihn zuerst mit ihrer Senilität zur Verzweiflung bringt und danach auch noch mit Alkohol abfüllt. Zu allem Übel nisten sich Heinz (Erwin Groß) und Lore (Agnes Neumaier) aus der Stadt auf dem Hof ein, weil ihr Auto bei dem Unfall geschrottet wurde. Als Sylvi verrät, dass sie schwanger ist, und ihr Rieder Freund (Benjamin Fink) sich auf Betreiben von Opa Karl als evangelischer Italiener präsentiert, kocht die Bühne. Den Höhepunkt erreicht das Stück aber erst, als Karl seine Schwiegertochter nachts als Geist heimsucht. Diese greift zur Mistgabel und erwischt dabei versehentlich das Hinterteil des armen Städters Heinz.
 
Städter Heinz (Erwin Groß, rechts) gerät versehentlich ins Visier der Geisterjäger Paul (Wolfgang Ketterer, links) und Magda (Petra Landhäußer). 
Rollen schienen auf den Leib geschrieben
Dass das Stück so gut ankam, lag ebenso an der guten Textvorlage wie an der meisterhaften Umsetzung durch die Theatergruppe. Die Rollen schienen den Darstellern auf den Leib geschrieben. Hinzu kam der Rieder Dialekt, der schon allein viel Potenzial für ausufernde Heiterkeit hatte. Gleichzeitig bot das Stück eine für Mundartstücke ungewohnte Tiefe mit herzerwärmenden Momenten, etwa als Karl seiner dementen Frau seine Liebe beteuert. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger, kommt auch die moralische Botschaft an, die Karl am Ende verkündet: Alte Menschen sollten mit Respekt behandelt werden! Natürlich waren am Schluss auch alle wieder glücklich.
 
3.000 Euro Spenden für soziale Zwecke
Von dem Erlös aus dem Eintrittskartenverkauf spendet die Theatergruppe des Kirchenchors, die auf eine 39-jährige Tradition zurückblicken kann, einen großen Teil für soziale Organisationen. 1.500 Euro gehen an das „Herzprojekt Rastatt“, weitere 1.500 Euro an den Verein Feuervogel. Zudem wurde bei allen Vorstellungen mit einem Spendenschwein Geld für Hubert Riedemann gesammelt, der sein Haus nach einem Unfall im vergangenen Jahr rollstuhlgerecht umbauen muss.
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors hat mit ihrem Mundartstück „Opa s’longt!“ die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. Bei den ersten beiden Vorstellungen am vergangenen Samstag und Sonntag wurden die Laienschauspieler vom Publikum im voll besetzten katholischen Gemeindehaus mit viel Applaus gefeiert. Auch die drei noch ausstehenden Vorstellungen am kommenden Wochenende sind schon lange ausverkauft. Das Stück ist nicht nur urkomisch, sondern hat auch rührende Momente. Um denjenigen, die Karten für die noch kommenden Aufführungen ergattern konnten, nicht zu viel von der Handlung zu verraten, folgt der ausführliche Bericht erst in der kommenden Woche.
 
Reinhard Fritz glänzt in der Titelrolle des Opa Karl ebenso wie Monique Hübner als leicht demente Oma Lena.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf führt in diesem Jahr wieder ein Mundartstück auf. „Opa, s’longt!“ (Opa, es reicht!) lautet der Titel des lustigen Schwanks unter der Regie von Andreas Groß und Heiderose Himmel.
 
Die Handlung verspricht einen vergnüglichen Abend, bei dem die Lachmuskeln einiges zu tun bekommen:
Mit Feuereifer probt die Theatergruppe des Kirchenchors ihr neues Stück „Opa, s’longt!“, das ab 1. November fünfmal aufgeführt wird.
Nach Meinung der überaus sparsamen Magda – gespielt von Petra Landhäußer – ist ihr Schwiegervater Karl (Reinhard Fritz) ein verschwenderischer und fauler Lump, weil er sich an Handy, Laptop und Motorrad erfreut, anstatt auf dem heimischen Bauernhof mitzuhelfen. Was Magda nicht weiß: Der gewitzte Opa Karl hat sich das Motorrad samt Beiwagen nur angeschafft, weil er mit Oma Lena (Monique Hübner) nach Italien an den Ort ihrer Hochzeitsreise fahren will. Mit Laptop und Handy hält er Verbindung zu seiner Enkeltochter Sylvi (Miriam Ernst), die gerade ein Auslandsstudium in Italien absolviert. Doch aus der Reise wird nichts, da das Motorrad gestohlen wird, was zu vielen weiteren Verwicklungen führt.
 
 Das Stück wird fünfmal im katholischen Gemeindehaus Ottersdorf aufgeführt:
Samstag, 1. November, um 19.30 Uhr;
Sonntag, 2. November, um 19 Uhr;
Freitag, 7. November, um 19.30 Uhr;
Samstag, 8. November, um 19.30 Uhr und
Sonntag, 9. November, um 19 Uhr.
 
Karten sind im Dorflädele Ottersdorf in der Wilhelmstraße erhältlich.
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf führt in diesem Jahr wieder ein Mundartstück auf. „Opa, s’longt!“ (Opa, es reicht!) lautet der Titel des lustigen Schwanks.
 
Fünf Aufführungen werden geboten:
Samstag, 1. November, um 19.30 Uhr;
Sonntag, 2. November, um 19 Uhr;
Freitag, 7. November, um 19.30 Uhr;
Samstag, 8. November, um 19.30 Uhr und
Sonntag, 9. November, um 19 Uhr.
 
Karten sind im Dorflädele Ottersdorf in der Wilhelmstraße erhältlich.
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat am Sonntag, 28. September 2025, für seine aktiven und passiven Mitglieder sowie deren Partner eine Tagestour ins Elsass organisiert. Die rund eineinhalbstündige Busfahrt führte die rund 50-köpfige Gruppe, zu der auch einige Gäste wie Diakon Klaus Krämer zählten, zunächst zum Odilienberg.  Auf dem Felsengipfel gründete die heilige Odilia, Schutzpatronin des Elsass', im 7. Jahrhundert ein Kloster, das heute der bedeutendste Wallfahrtsort im Elsass ist. Bei einer Führung konnten die Teilnehmer herrliche landschaftliche Ausblicke auf die Vogesen und die Rheinebene genießen und lernten viel über die Geschichte des Klosters sowie die heilige Odilia. Diese kam um das Jahr 660 blind auf die Welt und wurde bei ihrer Taufe im Alter von zwölf Jahren auf wundersame Weise wieder sehend. Die Überlieferung besagt, dass die Nonne in ihrem Kloster viele Blinde heilte. Das Wasser aus der heiligen Quelle, die Odilia mit einem einfachen Stock in den Felsen schlug, soll ebenfalls heilend wirken. Auch viele Teilnehmer der Reisegruppe deckten sich damit ein.
 
Viel Interessantes erfuhren die Teilnehmer des Kirchenchorausflugs bei der Führung durch das Kloster der Heiligen Odilia, Schutzpatronin des Elsass‘. 
 
 
Weitere Höhepunkte bot das nahegelegene Obernai – die neben Straßburg meistbesuchte Stadt im Unterelsass. Nach einem leckeren elsässischen Mittagessen fuhren die Sängerinnen und Sänger mit einem Touristenbähnchen durch die malerischen Gassen und bestaunten die zahlreichen Fachwerkhäuser, die Kathedrale und die mittelalterliche Stadtmauer. Dann ging es durch die Weinberge entlang nach oben zu einem Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege, wo die Teilnehmer einen fantastischen Blick auf Obernai und die Umgebung hatten. 
 
Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der Touristenbahn „petit train“ durch die malerischen Gassen der Stadt Obernai mit ihren vielen Fachwerkhäusern. 
 
Auftritt beim Seniorennachmittag
 
Gemeinsamer Auftritt von Kirchenchor und Gesangverein beim Seniorennachmittag.
Foto: Ralf Wohlmannstetter
Der Kirchenchor Ottersdorf und der Gesangverein Ottersdorf taten sich zusammen, um den Besucherinnen und Besuchern des Seniorennachmittags, der am 24. September 2025 im Clubhaus des Kleintierzuchtvereins stattfand, eine Freude zu machen. Die Sängerinnen und Sänger führten zwei Ottersdorfer Heimatlieder auf. Im Anschluss sang der Gemeinschaftschor auch noch die beiden Volkslieder „Hohe Tannen“ und „Wenn alle Brünnlein fließen“. Viele Zuhörer stimmten gerne ein. Am Ende belohnte das Publikum die Sängerschar mit viel Applaus.
Es war bereits das zweite Mal, dass der Kirchenchor und der Gesangverein in jüngster Zeit gemeinsam auftraten. Premiere feierte diese Kooperation im Dezember 2024 bei der Verabschiedung von Stefan Lott und der Neueinführung von Pascal Uhrig als Ortsvorsteher Ottersdorf.
 
 
 
 Der Kirchenchor Ottersdorf fiebert seinem nächsten großen Auftritt entgegen: Am Sonntag, 20. Juli, um 10 Uhr singt das Ensemble gemeinsam mit dem Kirchenchor Iffezheim/Wintersdorf beim zentralen Seelsorgeeinheitsgottesdienst zur Feier des Patroziniums in Plittersdorf. Die Messe beginnt um 10 Uhr am Festplatz Niedersand. Hinweis für die Sänger*innen: Treffpunkt ist eine Stunde vorher am Niedersand.
 
 
Am Dienstag, 22. Juli, ist die letzte Chorprobe vor den Ferien. Nach der Sommerpause geht es am 9. September weiter.
 
 

Sehr gut besucht war das Grillfest des Kirchenchors Ottersdorf am Freitag, 11. Juli 2025, in der Scheune von Andreas Groß. Viele Sängerinnen und Sänger aus Ottersdorf und Plittersdorf sowie einige ehemalige Aktive waren gekommen, um miteinander einen schönen, geselligen Abend zu verbringen. Auch Pfarrer Vincent Padinjarakadan und Gemeindereferentin Kathrin Glatt hatten die Einladung zum Fest gerne angenommen. Nora Pallek, Mitglied des Vorstandsteams, begrüßte die mehr als 40 Gäste und dankte Andreas Groß sowie dessen Frau Claudia Groß für die Gastfreundschaft.
Wolfgang Ketterer versorgte die Sängerschar mit vielen Leckereien vom Grill. Außerdem konnten sich die Besucherinnen und Besucher an zahlreichen mitgebrachten Salaten und des späteren Abends auch am Kaffee- und Kuchenbuffet gütlich tun. Der Stimmungspegel stieg noch einmal steil an, als Dirigent Erwin Groß seine Gitarre und Walter Himmel sein Akkordeon auspackten. Alle sangen so begeistert mit, dass die Miniband stundenlang ein Lied nach dem anderen spielen musste.
 
Viel Spaß hatten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors Ottersdorf beim gemeinsamen Grillfest.
Sorgten für Stimmung: Dirigent Erwin Groß an der Gitarre und Walter Himmel am Akkordeon.
 
 Fotos: Nora Pallek
 

Mit einer Fußgruppe zum Thema „Der Hans im Schnoogeloch“ hat sich der Kirchenchor Ottersdorf am Umzug zur Feier des Jubiläums des Musikvereins am vergangenen Sonntag beteiligt. „Damit haben wir gezeigt, dass der Kirchenchor ein aktiver Teil der Dorfgemeinschaft ist“, sagt Nora Pallek, Mitglied im Vorstandsteam des Cäcilienvereins.
 
Die Fußgruppe bestand aus 15 Teilnehmern: Vier Personen stellten die Hauptpersonen dar, um die es in dem lustigen Lied geht: Bauer Hons, dessen Frau, die Magd und den Knecht. Die restlichen Teilnehmer schwirrten als Schnaken verkleidet mit. Das Lied ertönte aus dem Lautsprecher und wurde auch live gesungen, begleitet von Dirigent Erwin Groß an der Gitarre und Walter Himmel am Akkordeon. Zur Freude des Publikums verteilten die Mitwirkenden Erste-Hilfe-Tücher bei Schnakenstichen, Citronella-Kerzen zur Schnakenabwehr und Lachgummis an die Zuschauer. Zum Abschluss wurde noch auf dem Fest gemeinsam gefeiert.
 
„Die Aktion hat uns sehr viel Spaß“, so Pallek. „Herzlichen Glückwunsch an den Musikverein für diesen gelungenen Umzug und das tolle Fest!“
 
Der Kirchenchor stellte beim Umzug des MVO das Motto „Der Hons im Schnoogeloch“ dar.
 
 
 
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf ist an Pfingsten gleich zweimal zu hören:
Unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß gestalten die Sängerinnen und Sänger sowohl die
 
Vorabendmesse am Pfingstsamstag, 7. Juni, um 18 Uhr in Ottersdorf als auch den 
Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 8. Juni, um 10.30 Uhr in Plittersdorf
 
musikalisch mit. Bei seinen Auftritten präsentiert der Chor eine Liedauswahl, die an ein begeisterndes Ereignis in der Chorgeschichte erinnert: Das Programm wurde für den Jubiläumsgottesdienst zur Feier des 125-jährigen Bestehens des Diözesan-Cäcilienverbands einstudiert und im Oktober 2003 im Freiburger Münster aufgeführt. „Wir gehörten mit etwa 500 anderen Sängerinnen und Sängern zu den ‚Auserwählten‘, die bei dieser Jubiläumsmesse mitmachen durften“, erzählt Groß von diesem unvergesslichen Erlebnis, das ihm bis heute tief in Erinnerung geblieben ist.
 
Zu hören sind unter anderem das Kyrie von Wilm Geismann, das Gloria von Lécot/Lonquich, das Halleluja mit Chorcoda von Colin Mawby und das Sanctus von Jaques Berthier. „Die Stücke passen sehr gut zu Pfingsten, sind schwungvoll und mitreißend“; sagt Groß voller Vorfreude. Dabei kommen auch Solisten und eine Frauenschola zum Einsatz, die eine klangliche Abwechslung zum Tutti bieten.
 
Groß: „Wir würden uns über einen regen Besuch der Gottesdienste freuen.“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
05./06.4. Bewirtung Frühlingszauber Klingmann, Sa. 9-17 Uhr, So. 10-17 Uhr
 
18.04. Singen Karfreitag: 15 Uhr, Ottersdorf
19.04. Singen Karsamstag Ottersdorf, 20.30 Uhr
20.04. Singen Ostersonntag: Plittersdorf, 9 Uhr

11.05. Singen Maiandacht am Bildstock, 18 Uhr
29.05. Singen Christi Himmelfahrt, Ottersdorf, 9 Uhr

07.06. Singen Pfingsten: Vorabendmesse, 18 Uhr in Ottersdorf
08.06. Singen Pfingstsonntag, 10.30 Uhr in Plittersdorf

06.07. Umzug Musikfest 100 Jahre MVO – „De Hans im Schnoogeloch“
11.07. Grillfest bei Andreas Groß, Nordstr., 18.30 Uhr
20.07. Singen Patrozinium Plittersdorf, am Niedersand, gleichzeitig Zentralgottesdienst der
Kirchengemeinde, gemeinsam gestaltet mit Kirchenchor Iffezheim/Wintersdorf, 10 Uhr
 
14.09. Singen Patrozinium Ottersdorf, 10.30 Uhr 
28.09. Ausflug

22.11. Singen Cäcilienfeier, 18 Uhr Vorabendmesse

24.12. Singen Heiligabend, 18 Uhr in Ottersdorf
25.12. Singen 1. Weihnachtsfeiertag, 10.30 Uhr in Plittersdorf
 
 
 
      


Die Proben des Kirchenchors Ottersdorf beginnen ab nächsten Dienstag, 25. März, generell um 20 Uhr statt wie bisher um 20.15 Uhr.

 
Der Vorschlag, den Probenbeginn vorzuverlegen, kam bei der Generalversammlung aus dem Sängerkreis. Bei der letzten Probe wurde nochmals darüber diskutiert und die neue Anfangszeit einvernehmlich festgelegt.
 
Auf Anregung von Dirigent Erwin Groß wurde bei der Generalversammlung außerdem vereinbart, dass die Sängerinnen und Sänger nach Ostern wieder im Keller des katholischen Gemeindehauses üben. Nach Corona waren die Proben in den großen Saal verlegt worden, um mehr Abstand halten zu können. Im Keller ist jedoch die Akustik wesentlich besser, und die Sängerinnen und Sänger können sich gegenseitig besser hören. Außerdem sind die Noten jederzeit griffbereit.
 
Aktuell läuft die Vorbereitung auf die Ostergottesdienste. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Einfach bei den Proben vorbeischauen. Immer dienstags!
 
 
 
Wie in den vergangenen Jahren hat der Kirchenchor Ottersdorf wieder bei der Aktion „Saubere Stadt“ mitgemacht.
Das fünfköpfige Team sammelte am Samstag, 15. März, drei große Säcke Müll ein. Gut ausgerüstet mit Eimern, Zangen und Handschuhen von der Stadt Rastatt nahmen sich Heiderose Himmel, Monique Hübner, Margot Penkert, Agnes Neumaier und Nora Pallek zunächst die Strecke von Ottersdorf bis zum Freizeitparadies vor. Die Grünstreifen entlang der Fahrstraße und des Fahrradwegs entpuppten sich als wahre Fundgrube für unachtsam Weggeworfenes und illegal Entsorgtes, beispielsweise Zigarettenkippen und -schachteln, ganze Brotlaibe, leere Tüten, Flaschen, Dosen, Textilien und Baumaterialien. Zurück nach Ottersdorf ging es dann über den Feldweg bis zum Friedhof. Abschließend säuberten die Sängerinnen auch noch den Weg von der Firma Lawo bis zur Benzrandstraße, wo weiterer Unrat aller Art zu finden war.
 
Als Lohn für die dreistündige Arbeit erhielten alle Helferinnen eine Brezel und ein Getränk. Wichtiger für das Team war jedoch das gute Gefühl, einen kleinen Beitrag gegen die Vermüllung der Landschaft geleistet zu haben, wie Nora Pallek, Mitglied des Vorstandsteams des Kirchenchors, betont: „Die Leute, die bedenkenlos oder gar vorsätzlich ihren Müll in die Gegend werfen, verunreinigen unser aller Lebensraum. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern sorgt dafür, dass schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen. Gifte wie Nikotin töten viele Tiere. Und Mikroplastik landet über die Nahrung und die Atemluft wieder in unserem Körper.“
 
       
 
Das Müllsammelteam des Kirchenchors sammelte eine Menge Unrat und hatte auch Spaß bei der freiwilligen Arbeit.
 
 
 
Kirchenchor Ottersdorf unter neuer Führung: 
Nora Pallek und Agnes Neumaier bilden Doppelspitze
 
Der Kirchenchor Ottersdorf geht in der Vorstandschaft neue Wege: Bei der Generalversammlung am 12. März 2025 im katholischen Gemeindehaus wurde eine moderne Führungsstruktur beschlossen. Statt der traditionellen Konstellation mit einem/einer ersten und zweiten Vorsitzenden wird der Cäcilienverein St. Ägidius Ottersdorf künftig von einer Doppelspitze geführt. Nora Pallek und Agnes Neumaier fungieren dabei im Team als gleichberechtigte Vorsitzende. Notwendig wurde die Neubesetzung, weil Marlis Camboni nach 16 Jahren als 1. Vorsitzende nicht mehr für das Amt kandidierte. Sie war bereits bei der Cäcilienfeier im November letzten Jahres feierlich verabschiedet worden, hatte den Vorsitz aber noch kommissarisch bis zur Generalversammlung weitergeführt. 
 
Pallek sprach Camboni nochmals ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. "Du hast das toll gemacht", sagte sie, nachdem Camboni sich zuvor ihrerseits für die gute Zusammenarbeit mit Dirigent Erwin Groß, Pfarrer Vincent Padinjarakadan, der Vorstandschaft des Kirchenchors und den rund 40 anwesenden Sängerinnen und Sängern bedankt hatte. Alle feierten Camboni mit anhaltendem Applaus. 
 
Wie Pallek erklärte, habe Camboni so große Fußspuren hinterlassen, dass die Idee der Doppelspitze geboren wurde: "Wir wollten die Last der Arbeit auf mehrere Schultern verteilen." Neumaier erläuterte die Aufgabenteilung des Duos: Pallek, bisher zweite Vorsitzende, sei künftig weiterhin für die Kommunikation zuständig und nun zudem Kontaktperson für die anderen Ottersdorfer Vereine oder die Stadt Rastatt. Neumaier selbst kümmere sich dagegen verstärkt um die praktischen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Organisation von Veranstaltungen. "Bei Fragen und Anregungen der Chormitglieder stehen wir beide jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung", betonte sie.
 
Auch die anderen Vorstandsmitglieder, die bis auf Camboni alle an Bord bleiben, werden in Zukunft mehr operative Verantwortung übernehmen. Einzelne Aufgaben wurden dazu neu verteilt. So ist Monique Hübner, bisher Schriftführerin, künftig für die Überbringung von Glückwünschen an die Mitglieder bei runden Geburtstagen und Jubiläen zuständig. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Margot Penkert, die das Vorstandsteam zusammen mit Michaela Burster auch bei organisatorischen Aufgaben unterstützt. Monika Höllig bleibt Kassenwartin, Andreas Groß ist weiterhin als Notenwart und Leiter der Theatergruppe tätig. Außerdem managt er gemeinsam mit Wolfgang Ketterer die handwerklichen Arbeiten und den Getränkeeinkauf bei Veranstaltungen. Albert Kappler bringt sich in dieses Praxisteam ein. Komplettiert wird das Gremium in bewährter Form durch Tobias Groß. Der neue Vorstand wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt.
 
Zu Beginn der Generalversammlung hatte Höllig einen Überblick über die anhaltend gute Finanzlage des Cäcilienvereins gegeben. Kassenprüfer Walter Himmel lobte die einwandfreie Buchführung. Verbesserungsbedarf sahen Beide in der Zusammenarbeit mit der Verrechnungsstelle der Diözese, die seit dem vergangenen Jahr die Finanzen des Kirchenchors verwaltet. Höllig beklagte, dass sie dadurch keinen zeitnahen Überblick mehr über die Kassenlage habe. Kirchenchor-Präses Padinjarakadan sagte eine Klärung zu. Unter seiner Leitung wurden die Schatzmeisterin und der Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
Hübner gab einen Überblick über die Aktivitäten des Kirchenchors im vergangenen Jahr mit vielen Auftritten und geselligen Events. Besonders hob sie die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes zur Feier des Priesterjubiläums von Pfarrer Padinjarakadan mit dem Kirchenchor Iffezheim/Wintersdorf hervor. "Mit 80 Sängern auf der Bühne zu stehen, war ein besonderes Erlebnis", sagte Hübner. Größtes Highlight des Chors war jedoch das Konzert im November 2024 in der vollbesetzten Ottersdorfer Kirche, bei dem auch 14 Gastsängerinnen und Gastsänger mitgewirkt hatten. Fünf von ihnen sind nun dauerhafte Mitglieder im Chor. "Das ist ein toller Erfolg", betonte Pallek. Der Zuwachs sei wichtig für die Zukunftssicherung des Ensembles. Um noch mehr Menschen für den Chorgesang zu begeistern, solle das Liedgut künftig noch moderner werden. Den Weg in diese Richtung habe Dirigent Erwin Groß bereits beschritten und für die Ostergottesdienste auch Gospels ausgewählt. 
 
Groß gab die anstehenden Termine bekannt: Der Chor singt am Karfreitag, 18. April, um 15 Uhr und am Karsamstag um 20.30 Uhr jeweils in Ottersdorf sowie am Ostersonntag um 9 Uhr in Plittersdorf. Andreas Groß verkündete, dass es in diesem Jahr wieder ein Theaterstück im katholischen Gemeindehaus geben wird. "Opa, es reicht!" ist an zwei Wochenenden zu sehen: am 1./2. November sowie am 7., 8. und 9. November.
 
Die erste große Herausforderung hat der neue Vorstand jedoch zunächst auf einer anderen Bühne zu bestehen: Beim Frühlingsfest der Gärtnerei Klingmann am 5. und 6. April sorgen die Sängerinnen und Sänger zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein Ottersdorf für die Bewirtung mit Kuchen und Würstchen. Rund 60 Kuchen und viele Helfer werden dafür benötigt. "Das Fest ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kirchenchors", betonte Pallek. "Wir hoffen auf gutes Wetter und einen regen Zuspruch der Bevölkerung."
 
 

Vorstand alt und neu

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Neue Doppelspitze: Nora Pallek (Zweite von links) und Agnes Neumaier (Mitte) treten die Nachfolge von Marlis Camboni (Zweite von rechts) als Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf an. Pfarrer Vincent Padinjarakadan (links) und Dirigent Erwin Groß (rechts) gratulierten.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der neue Vorstand des Kirchenchors Ottersdorf: Tobias Groß, Monika Höllig, Nora Pallek, Erwin Groß, Agnes Neumaier, Michaela Burster, Andreas Groß, Monique Hübner, Albert Kappler und Margot Penkert zusammen mit Pfarrer Vincent Padinjarakadan (von links).
Fotos: Heiderose Himmel
 
 
 

2024

 
 
Tolle Bilanz der Tafelaktion des Kirchenchors Ottersdorf:
Die aus Konzerterlösen zur Verfügung gestellte Spende in Höhe von 500 Euro wurde durch den Verkauf von Tafeltüten im Dorflädele Ottersdorf noch einmal mehr als verdoppelt. Für insgesamt 625 Euro kauften die Menschen aus dem Ort und der Umgebung Lebensmittel für die bedürftigen Tafelkunden, sodass sich der Spendenbetrag insgesamt auf 1.125 Euro summiert.
 
In den Tafeltüten, die Dorflädele-Inhaber Manuel Reis gepackt hatte, fanden sich etwa Mehl, Zucker, Öl, Nudeln, H-Milch und Konserven – allesamt Dinge, die bei der Tafel knapp sind, weil sie von den Supermärkten selten gespendet werden. Während des eineinhalbwöchigen Aktionszeitraums wurden 52 Tüten für 10 Euro und 21 Tüten für 5 Euro gespendet. Obendrauf kam noch eine Zugabe vom Großhändler des Dorflädeles, dem Edeka C+C Großmarkt in Pforzheim, der überschüssige Produkte wie Müsli zur Verfügung stellte. Zusammen mit den vom Kirchenchor bezahlten Waren füllten die Lebensmittel eineinhalb Rollwägen, die am Donnerstag, 12. Dezember, vom Tafel-Lkw abgeholt wurden.
 
Bei der Übergabe war auch Tafel-Geschäftsführer Torsten Weber mit dabei. „Unglaublich, dass hier so viel zusammengekommen ist“, zeigte er sich begeistert über das Ergebnis der Tütenaktion und bedankte sich herzlich bei den Vertreterinnen des Kirchenchors, der ersten Vorsitzenden, Marlis Camboni, und der zweiten Vorsitzenden, Nora Pallek. Letztere arbeitet bereits seit vier Jahren ehrenamtlich im Tafelladen mit und hatte die Idee für die Tafelspende sowie die Tütenaktion. Camboni und Pallek freuten sich sehr über die Unterstützung aus der Bevölkerung. „Mit so einer überwältigenden Resonanz hätten wir nicht gerechnet“, sagte Camboni. Den Erfolg führte sie nicht zuletzt auf die begleitende Marketingaktion zurück. Neben einem Spendenaufruf im Gemeindeanzeiger hatten die Kirchenchor-Mitglieder auch in den sozialen Medien kräftig die Werbetrommel gerührt. Überrascht von der großen Nachfrage nach Tafeltüten zeigte sich auch Manuel Reis, der die Aktion durch einen Rabatt auf die Lebensmittel unterstützt hatte.
 
 
 
Tafel-Geschäftsführer Torsten Weber konnte Lebensmittel im Wert von 1.125 Euro in Empfang nehmen. Übergeben wurde die Spende von Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, Dorflädele-Inhaber Manuel Reis und Nora Pallek, zweite Vorsitzende des Kirchenchors (von links).
 

Die Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, Marlis Camboni, ist beim Ehrenamtsempfang der Stadt Rastatt am Donnerstag, 5. Dezember 2024, mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet worden.
 
Oberbürgermeisterin Monika Müller würdigte in ihrer Rede Cambonis 16-jährige Tätigkeit als Vorsitzende des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf. In dieser Funktion unterstütze sie den Dirigenten im Chor, organisiere Kirchenkonzerte, Feste und Versammlungen. Außerdem hob Müller Cambonis Engagement im grenzüberschreitenden deutsch-französischen Austausch hervor und nahm damit Bezug auf die fünf mehrtägigen Kulturreisen nach Frankreich, die Camboni in den vergangenen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Robert Camboni für die Chormitglieder organisiert hatte. „Musik verbindet nicht nur Generationen, sondern auch Nationen“, sagte Müller. Auch Cambonis Dolmetschertätigkeit im Rahmen der Rastatter Städtepartnerschaft mit Orange stellte die Oberbürgermeisterin heraus und überreichte der strahlenden Kirchenchorvorsitzenden die silberne Ehrennadel, eine Urkunde und ein Präsent.
 
 
 
 
Oberbürgermeisterin Monika Müller (links) überreicht der Kirchenchorvorsitzenden, Marlis Camboni (Mitte), die Ehrennadel in Silber der Stadt Rastatt. Mit der Geehrten freut sich die zweite Vorsitzende des Chors, Nora Pallek (rechts).
 
 
 
 

Der Kirchenchor Ottersdorf spendet für die Tafel Rastatt und die Bevölkerung macht eifrig mit:

 
Im Dorflädele wurden bis Dienstagabend bereits 20 große Lebensmitteltüten für zehn Euro und neun kleine Tüten im Wert von fünf Euro gekauft. Damit haben die Menschen aus Ottersdorf und der Umgebung die Spende des Kirchenchors, der aus seinen Konzerterlösen Lebensmittel im Wert von 500 Euro für die Tafel beim Dorflädele geordert hat, bereits um rund 250 Euro aufgestockt.
„Das ist großartig!“, freut sich die Vorsitzende Marlis Camboni über den Erfolg. Sie hofft, dass noch einige Tüten dazukommen, denn
 

die Aktion läuft noch bis einschließlich Samstag, 7. Dezember

 
In den Tafeltüten enthalten sind haltbare Lebensmittel, die der Tafel sonst nur sehr selten gespendet, von den bedürftigen Tafelkunden aber stark nachgefragt werden, beispielsweise Mehl, Zucker, Öl, H-Milch oder Konserven. 
 

Noch bis Samstag, 7. Dezember, kann die Bevölkerung im Dorflädele Lebensmitteltüten für bedürftige Tafelkunden im Wert von 5 oder 10 Euro kaufen.
 
 

Kirchenchor spendet 1.000 Euro für Tafel und Kinderhaus Lummerland
Ein Großteil der Erlöse aus dem Mitsing-Konzert des Kirchenchors Ottersdorf wird gespendet. Wie der Vorstand des Chors beschlossen hat, sollen 1.000 Euro an gemeinnützigen Organisationen fließen: 500 Euro gehen in Form von Lebensmittelspenden an die Tafel Rastatt, weitere 500 Euro kommen dem katholischen St.-Antonius-Kinderheim Lummerland in Karlsruhe zugute, das betreuungsbedürftigen Kindern ein Zuhause gibt. Zu beiden Einrichtungen bestehen persönliche Kontakte von Seiten der Kirchenchormitglieder. „Wir sind sicher, dass die Spendengelder gut angelegt sind“, sagt Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Chors. „So können wir mit unserer Musik doppelt Freude schenken – zum einen den Zuhörern unseres Konzerts und zum anderen auch Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns.“
 
Die Spendenaktion für die Tafel wird in Kooperation mit dem Dorflädele Ottersdorf in der Wilhelmstraße organisiert. Inhaber Manuel Reis richtet ein Warenpaket im Wert von 500 Euro. Darin enthalten sind vor allem haltbare Lebensmittel, die der Tafel sonst nur sehr selten gespendet, von den bedürftigen Tafelkunden aber stark nachgefragt werden, beispielsweise Mehl, Zucker, Öl und Konserven wie Thunfisch, Mais oder Kidneybohnen. Das Paket wird am 9. Dezember von der Tafel abgeholt.
Bis dahin haben alle Einwohner die Möglichkeit, die Menge der gespendeten Produkte noch zu erhöhen: Manuel Reis stellt ab Freitag, 29. November, bis Samstag, 7. Dezember, Tüten mit Lebensmitteln im Wert von fünf und zehn Euro bereit, die von der Bevölkerung gekauft werden können.
Das Dorflädele gibt auf die Waren in den Tüten auch noch einen Rabatt von zehn Prozent und unterstützt die Aktion damit ebenfalls. Die von den Dorflädele-Kunden gekauften und gespendeten Lebensmittel gehen dann zusammen mit dem Kirchenchorpaket an die Tafel.
 
Zu den Spendenübergaben an die beiden Einrichtungen folgt noch ein gesonderter Bericht, in dem auch das Kinderhaus Lummerland näher vorgestellt wird.
 
 
 
Die traditionelle Cäcilienfeier des Kirchenchors Ottersdorf am Samstag, 23. November, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Verabschiedung der ersten Vorsitzenden Marlis Camboni, die nach 16 Jahren ihr Amt abgab. Zudem fanden weitere Ehrungen außerordentlich langjähriger Mitglieder statt. Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst und wurde anschließend im vorweihnachtlich dekorierten katholischen Gemeindehaus fortgesetzt. 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen.
 
Pfarrer Padinjarakadan und Dirigent Groß würdigen Camboni 
Cambonis Leistungen wurde bereits am Ende des Gottesdienstes, den der Chor aktiv mitgestaltete, von Pfarrer Vincent Padingjarakadan, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, und Dirigent Erwin Groß gewürdigt. Die Redner verwiesen dabei auf Cambonis vielfältige Tätigkeiten wie die Organisation und Moderation von Konzerten sowie die Planung von Festen und Ausflügen. Besonders hoben sie die mehrtägigen Reisen nach Frankreich hervor, die Camboni gemeinsam mit ihrem Mann Robert Camboni organisiert hatte. Padinjarakadan bezeichnete Camboni „als aktive, ideenreiche Frau, die Menschen ansprechen und begeistern“ könne.
Groß bedankte sich für Cambonis Unterstützung seiner Dirigententätigkeit. Durch das „segensreiche Wirken“ der Kölnerin sei es gelungen, die Chorgemeinschaft zu stärken sowie ein hohes musikalisches und kulturelles Niveau zu etablieren. Als „bemerkenswerten Meilenstein“ bezeichnete Groß das erfolgreiche Zusammengehen mit dem Plittersdorfer Kirchenchor.
 
Pfarrer Vincent Padinjarakadan (links) und Dirigent Erwin Groß würdigen die Leistungen der scheidenden Vorsitzenden des Kirchenchors Ottersdorf, Marlis Camboni (Mitte), in der Kirche.
 
 
„Glücksfall für den Chor“
Im Gemeindehaus zeigte Nora Pallek, zweite Vorsitzende des Kirchenchors, Fotos von Cambonis unermüdlichem Engagement. „Du hast unzählige Stunden an Arbeit investiert“, lobte Pallek. Während der Corona-Krise habe Camboni es geschafft, den Chor zusammenzuhalten. Sie habe eine „Wohlfühlatmosphäre“ geschaffen und den Chor zu dem gemacht, was er heute sei: eine tolle Gemeinschaft, in der das Singen Spaß mache. „Du warst ein Glücksfall für diesen Chor!“, so Pallek. Kassenwartin Monika Höllig überreichte der scheidenden Vorsitzenden, die das Amt noch bis zu den Neuwahlen im März 2025 kommissarisch weiterführt, einen Gutschein und Blumen.
Camboni war sichtlich gerührt und bedankte sich sowohl in der Kirche als auch im Gemeindehaus herzlich. „Ich habe meine Arbeit als Vorsitzende des Kirchenchors immer gerne gemacht“, unterstrich die 80-Jährige. Die Zeit sei für sie ebenfalls bereichernd gewesen: „Der Chor war auch ein Glücksfall für mich.“ Doch nun wolle sie ihren Vorsitz selbstbestimmt beenden. „Alles hat seine Zeit“, zitierte sie eine Bibelstelle (Buch Prediger 3,1).
 
Hannelore Prüms 65 Jahre aktive Sängerin
An diesem Abend war auch noch die Zeit für weitere außergewöhnliche Ehrungen. Camboni und Winfried Müller, ehemaliger Vorsitzender des Kirchenchors Plittersdorf, würdigten Hannelore Prüms, die auf 65 Jahre aktives Singen im Kirchenchor zurückblicken konnte – zunächst in Plittersdorf, wo sie 50 Jahre im Vorstand mitarbeitete, jetzt als Sängerin in Ottersdorf. „Du warst bei allen Veranstaltungen immer an vorderster Stelle“, betonte Müller. Die Plittersdorferin Margot Penkert wurde für 25-jährige Mitgliedschaft und ihre Vorstandsarbeit in beiden Riedgemeinden geehrt.
Eine Urkunde für 40 Jahre aktives Singen im Kirchenchor Ottersdorf überreichte Camboni an Edeltrud Hertweck, die ebenfalls viele Jahre in der Verwaltung aktiv war. 60 Jahre hält Lioba Uhrig dem Kirchenchor Ottersdorf bereits die Treue. Die langjährige Sängerin ist inzwischen passives Mitglied und konnte die Ehrung nicht persönlich in Empfang nehmen, wird jedoch von Camboni noch zu Hause besucht.
 
Camboni dankte auch Groß für seine ausgezeichnete Dirigententätigkeit, den Vorstandsmitgliedern, den Gastsängern und Helfern beim Konzert sowie allen Mitgliedern des Stammensembles: „Jeder hat auf seine Weise dazu beigetragen, dass wir eine gute Gemeinschaft sind. Jeder für sich ist wichtig und unverzichtbar.“
 
 
Trudel Hertweck, Margot Penkert, Hannelore Prüms und Marlis Camboni werden bei der Cäcilienfeier des Kirchenchors Ottersdorf von Pfarrer Vincent Padinjarakadan, Dirigent Erwin Groß und der zweiten Vorsitzenden, Nora Pallek, geehrt (von links).
 
 
 
 
Erfolgreiches Konzert: Stehende Ovationen für Kirchenchor Ottersdorf
 
Die monatelangen Vorbereitungen haben sich für den Kirchenchor Ottersdorf ausgezahlt: Die Besucher der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Ägidius erhoben sich nach dem Mitsing-Konzert am Sonntagabend von den Bänken und spendeten stehend Applaus – ein Gänsehaut-Moment für die nahezu 50 Sängerinnen und Sänger, die unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß ihr ganzes Herzblut in ihren Gesang gelegt hatten. Die Begeisterung war offensichtlich aufs Publikum übergeschwappt – nicht nur beim Mitsing-Teil mit Liedern aus Taizé.
 
 
 
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf begeisterte das Publikum mit seinem Mitsing-Konzert.
Schon zu Beginn stellte der Chor seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis, als er den anspruchsvollen Chorsatz „Exsultate justi“ von Ludovico Grossi da Viandana aus der Renaissance anstimmte. Bei der vierstimmigen Darbietung des Lobgesangs Gottes nach Psalm 33 füllte sich die Kirche mit einem erhebenden, vollen Klang. Das war nicht zuletzt den 14 Gastsängern zu verdanken, die der Chor durch eine umfangreiche Werbeaktion in der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried und darüber hinaus hatte gewinnen können. Dirigent Groß war es hörbar gelungen, diese zusätzlichen Stimmen bestens zu integrieren und ein harmonisches Ganzes zu formen.
 
 
Musikalische Kirchenführung
Das zeigte sich auch beim nächsten Programm-Highlight – der von Erwin Groß arrangierten „musikalischen Kirchenführung“. Das Publikum erlebte diese einzigartige Vorstellung als Multi-Media-Show aus Chorgesang, gregorianischer Männerschola, Power-Point-Präsentation, Lichtspots an der Decke und textlichen Erläuterungen von Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Kirchenchors. Inhaltlich ging es bei der Führung um 23 Symbolbilder, die das Hauptgemälde an der Kirchendecke umrahmen. Sie wurden 1936 angebracht, 1960 weiß übertüncht und kamen dann bei der Restaurierung 1984 wieder zum Vorschein. „Die Bilder sind Symbole für die verschiedenen Namen und Zuschreibungen der Maria“, erklärte Camboni. Die Grundlage bilde die sogenannte „Lauretanische Litanei“. Dieser Wechselgesang ist aus einer Pilgerbewegung nach Loreto in Italien entstanden. Laut einer Sage sollen Engel das Geburtshaus von Maria durch die Luft aus dem Heiligen Land an diesen Ort getragen haben. Die Litanei zeigt Marias Bedeutung für die Heilsgeschichte, etwa als Vermittlerin zu Jesus, als Königin oder als Hilfe der Christenheit und findet ihren bildlichen Ausdruck in Symbolen wie „Pforte des Himmels“, „Morgenstern“ und „Flammendes Herz“.
Die Embleme der „Lauretanischen Litanei“ ranken sich um das zentrale Symbol der heiligen Dreifaltigkeit als eigentlichem Kern des christlichen Glaubens. Und genau diese Dreieinigkeit besang der Chor zum Start des musikalischen Rundgangs mit dem Choral „Alta Trinita Beata“ aus dem 13. Jahrhundert. Während dann die Symbole nacheinander auf einer großen Leinwand erschienen und gleichzeitig an der Decke angestrahlt wurden, sang eine Männerschola das „Ave Maria“ in gregorianischem Stil, modern untermalt mit Pop- und Rap-Rhythmen. Die gelungene Arrangierung verlieh dem visuellen Spaziergang akustische Tiefe.
 
 
Publikum singt begeistert mit
Den Abschluss des eindrucksvollen Kirchenkonzerts bildeten 15 Mitsing-Lieder, überwiegend aus Taizé. So erweiterte sich Erwin Groß´ Chor um mehrere 100 Stimmen, denn das Publikum ließ sich schnell mitreißen und stimmte begeistert ein. Besondere Akzente setzten bei vielen Liedern instrumentale und gesangliche Überstimmen. Dabei glänzte Silvan Juschus an der Trompete ebenso wie die zahlreichen Gesangssolisten aus den Reihen des Chors, wobei viele von ihnen erstmals solo auftraten. Damit wurde die gesangliche Qualität des Chors nochmals unterstrichen.
 
Am Ende gab es für Moderatorin Camboni noch eine schöne Überraschung: Nora Pallek, die stellvertretende Vorsitzende, verkündete, dass Camboni für ihr 16-jähriges Ehrenamt beim Kirchenchor Ottersdorf die silberne Stadtehrennadel erhält.
 
Nach dem Konzert lud der Kirchenchor alle Mitwirkenden und deren Partner zu einem Umtrunk ins Gemeindehaus ein. Dabei überreichte Camboni Blumen an die Gastsänger und ein Geschenk an Instrumentalist Silvan Juschus. Camboni betonte nochmals, dass den Gastsängern keinerlei Verpflichtungen entständen, aber natürlich hätten sie die Möglichkeit, den Chor weiterhin zu unterstützen.
 
 
Nach dem Konzert dankten Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Kirchenchors (Zweite von rechts), und Dirigent Erwin Groß (rechts) im Gemeindehaus den Gastsängern sowie Trompeter Silvan Juschus (links).
 
 
 
 
 
Dem Kirchenchor Ottersdorf liegt viel daran, auch dauerhaft zusätzliche Sängerinnen und Sänger zu gewinnen. Vielleicht hat ja der ein oder andere beim Konzert seinen Spaß am Singen entdeckt.
Für alle, die einmal unverbindlich eine Chorprobe miterleben möchten, bietet Dirigent Erwin Groß
 
am Dienstag, 19. November, um 20.15 Uhr eine Schnupperstunde
 
im katholischen Gemeindehaus an. Dann beginnen die Proben für die Auftritte rund um das Weihnachtsfest in Ottersdorf und Plittersdorf. Eine Anmeldung zur Schnupperstunde ist nicht notwendig.

Für Fragen steht Marlis Camboni zur Verfügung, Telefon: (07222) 23801, E-Mail: mrcamboni@gmx.de.
 
 
 
Nach mehrjähriger Corona-Pause gibt der Kirchenchor Ottersdorf am Sonntag, 10. November, um 18 Uhr endlich wieder eines seiner beliebten Mitsing-Konzerte in der Pfarrkirche Sankt Ägidius. Der Mitsingteil, bei dem die Besucher ihrer Sangesfreude freien Lauf lassen dürfen, ist beim Kirchenchor langjährige Tradition. „Damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in unserer Region“, betont Marlis Camboni, Vorsitzende des Chors. Auf dem Mitsing-Programm stehen eingängige Lieder der christlichen, überkonfessionellen Klostergemeinschaft von Taizé (Frankreich). Die meditativen mantraartigen Gesänge werden teilweise mit solistischen Überstimmen von Sängerinnen und Sängern aus den Reihen des Chors sowie von Instrumentalist Silvan Juschus an der Trompete bereichert.
 
„Musikalische Kirchenführung“ erklärt Deckengemälde
Der Mitsingteil ist aber nur eines der Konzert-Highlights. Denn in diesem Jahr hat sich Dirigent Erwin Groß etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Erstmals präsentiert der Chor, der von zahlreichen Gastsängerinnen und Gastsängern unterstützt wird, eine „musikalische Kirchenführung“. Im Mittelpunkt stehen die Deckengemälde der Ottersdorfer Pfarrkirche, die bei einer Restauration 1984 zu Tage getreten sind. „Ich habe mich immer gefragt, was diese Bilder bedeuten“, sagt Groß.
 
23 biblische Symbole sind es, die sich außen um die ganze Kirchendecke ziehen. Auf der Suche nach einer Erklärung wurde Groß bei Malermeister und Kirchenrestaurator Markus Kurz fündig. Was genau er in Erfahrung bringen konnte, will der Chorleiter noch nicht verraten, nur so viel gibt er preis: Passend zum Hauptthema der Deckengemälde trägt der Chor das Lied „Alta Trinità beata“ aus dem 13. Jahrhundert vor. Die Brücke in die Gegenwart schlägt eine Männerschola des Kirchenchors, die gregorianische Gesänge zu modernen rhythmischen Klängen vorträgt. Die Geheimnisse der Symbolik erläutert die Vorsitzende Camboni.
 
 
Darüber hinaus wird der Kirchenchor auch noch ein klassisches Chorstück singen. „Wir hoffen, dass diese interessante Mischung viele Besucher anlockt“, so Camboni. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
 
In vollem Gange sind die Proben für das Mitsing-Konzert des Kirchenchors Ottersdorf, der sich dank zahlreicher Gastsänger in starker Besetzung präsentiert.
 
Was bedeuten Symbolbilder wie dieses an der Ottersdorfer Kirchendecke? Das erfahren die Besucher beim Konzert des Kirchenchors am 10. November.
 
 
 
Kirchenchor besucht das Essiggut „Doktorenhof“ in der Pfalz

Der Kirchenchor Ottersdorf hat seinen Mitgliedern ein außergewöhnliches Erlebnis beschert: Die Vorsitzende Marlis Camboni führte eine rund 40-köpfige Gruppe aus Sängerinnen und Sängern sowie deren Partner zum Tagesausflug in die Pfalz. Im Mittelpunkt stand dabei der Besuch des Weinessigguts „Doktorenhof“ in Venningen. Dort erfuhren die Teilnehmer viel über die Produktion von hochwertigem Essig. Eine Führerin nahm die Gruppe mit durch das kleinste Essiggut Deutschlands, das vor 40 Jahren von Georg Heinrich Wiedemann gegründet wurde. Seither machen er und seine Familie aus ihrem selbst angebauten Wein mit viel Leidenschaft nichts anderes als Essig. Die aufwendigen Kreationen, die mit Obst, Kräutern und Gewürzen aromatisiert sind, reifen bis zu 15 Jahre lang in Barrique-Fässern, bevor sie den Weg in die Flasche finden. Berühmt wurden die Produkte, weil sie inzwischen in vielen Sterneküchen verwendet werden.
 
Reise durch die Essigproduktion
In der zweistündigen Führung vollziehen die Kirchenchormitglieder die Essigproduktion nach, die komplett in Handarbeit erfolgt. Die Reise des erlesenen Elixiers beginnt in dunklen, kerzenbeleuchteten Kellern, die die Besucher in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt. Ein mönchsartiger brauner Umhang, den alle Gäste bekommen, verstärkt diese Empfindung. Der erste Kellerraum enthält große Holzfässer, in denen der auf dem Hof produzierte Wein mit der sogenannten „Essigmutter“ versetzt wird, einem Klumpen aus Essigbakterien, der schon mindestens 150 Jahre im Besitz der Familie ist und seither von Fass zu Fass weitergegeben wird. Die Essigbakterien vergären den im Wein enthaltenen Alkohol, was rund 15 Monate dauert. Wenn der Alkohol komplett vergoren ist, kommt der Essig auf kleinere Barrique-Fässer, in denen er jahrelang weiterreift und dadurch immer konzentrierter und dickflüssiger wird. Im letzten Schritt erhält das desinfizierende Naturprodukt, das in der Vergangenheit sogar zur Pestbekämpfung eingesetzt wurde, seine aromatische Note und wird so zum edlen Tropfen, der als Aperitif oder Digestif getrunken werden oder tröpfchenweise feine Speisen verfeinern kann. Staunend sehen sich die Chormitglieder in der Kräuterkammer um, in der sich kistenweise Aromaträger wie Kräuter, Nelken, Kardamom, Muskatblüten oder Rosenblätter stapeln. Sogar selbst produzierter Safran findet sich dort.
 
Fünf Essige verkostet
Höhepunkt der Führung ist dann die Essigdegustation. Fünf Essige werden in eigens von einem Mundglasbläser hergestellten hochstieligen Gläsern kredenzt. Sie haben so poetische Namen wie „Engel küssen die Nacht“, „Tränen der Kleopatra“ oder „Balsam des Heiligen Damian“ und begeistern die Verkoster durch ihre mal fruchtigen, mal kräutrigen Noten. Die Gaumen werden verwöhnt mit dem verführerischen Geschmack nach Kirsche, Holunder, Vanille, Thymian und sogar Schokolade oder Sandelholz. Zum „Nachtisch“ gibt es Essigpralinen. Kein Wunder, dass viele Besucher sich im Anschluss die Gelegenheit nicht entgehen lassen, im Hofladen ein oder gar mehrere Fläschchen mitzunehmen.
 
 
Ein Stadtbummel in Kandel und ein gemeinsames Abendessen in Winden rundeten den gelungenen Ausflug ab.
 
 

 
Ein dreistündiges Seminar erlebte der Kirchenchor Ottersdorf am Samstag, 12. Oktober 2024. Der professionelle Stimmbildner Holger Schumacher war auf Einladung von Dirigent Erwin Groß aus Karlsruhe gekommen, um mit den Sängerinnen und Sängern zu arbeiten. Die Teilnehmenden erhielten viele gute Tipps, wie sie ihr Stimmpotenzial voll ausschöpfen und ihren Gesang verbessern können. Die Veranstaltung war bereits 2020 geplant gewesen, doch dann kam Corona. Jetzt war der Termin umso günstiger gewählt, da der Kirchenchor sich aktuell auf sein Konzert vorbereitet, das am 10. November um 18 Uhr in der Ottersdorfer Kirche stattfindet.
 
 

Bewusst atmen

Schumacher nannte zunächst vier Hauptpunkte, die für gutes Singen wichtig sind: Atmung, Öffnung, Stützung und Sitz der Stimme. Mit Blick auf die Atmung wies er darauf hin, dass ein Sänger immer bewusst vollständig ein- und ausatmen sollte, um sein Atemvolumen ausschöpfen zu können. "Aber keinen Druck aufbauen, alles soll elastisch bleiben", mahnte er.  Auch die richtige Aufrichtung des Körpers sei wichtig, da sonst der Stimmapparat eingeengt werde.

Ovale Mundform

Dann lernten die Sängerinnen und Sänger, dass sie den Mund beim Singen immer zu einem ovalen O formen sollen. "Wie ein Weihnachtsengel", sagte der Stimmtrainer. Das öffne die Kehle und erleichtere es, auch hohe Töne zu treffen. Wie gut das funktioniert, konnten die Teilnehmenden bei vielen Übungen nachvollziehen. Diese Technik erleichtert laut Schumacher beispielsweise auch den Registerübergang. "Die Stimmregister sind wie die Gangschaltung beim Fahrrad. Da wechselt die Stimme auf ein anderes Zahnrad", verwendete der Stimmtrainer plastische Bilder, um seine Botschaften anschaulich zu machen. Im Kehlkopf gebe es zwei Knorpel, zwischen denen die Stimmbänder eingespannt seien. "Das Zusammenspiel dieses Systems ändert sich mit der Tonhöhe", erläuterte Schumacher. Das Ziel eines Sängers sei es, dass der Übergang zwischen den verschiedenen Tonlagen - der sogenannten Brust-, Mittel- und Kopfstimme - leicht gehe und nicht zu hören sei. Neben der ovalen Mundhaltung helfe dabei auch, "die Stimme mit dem Körper zu stützen". Das bedeute, bewusst zu atmen und dadurch im Körper ein Gefühl der Öffnung zu erzeugen. Gelinge es, diese Öffnung beim Singen beizubehalten, könnten Töne lange gehalten werden. Auch das probierten die Seminarteilnehmer erfolgreich aus.

Nach vorne denken

Schumacher hatte aber noch mehr Tricks auf Lager. "Wichtig ist es, beim Singen immer nach vorne zu denken." Dazu sollten die Sängerinnen und Sänger sich vorstellen, dass ihre "Stimme an den Zähnen anschlägt". Auch diese Technik wurde ausgiebig geübt.
So verging die Zeit wie im Flug. Nach der dreistündigen Schulung zeigten sich die Sängerinnen und Sänger begeistert. "Das war mir vorher alles gar nicht so bewusst", meinte eine Teilnehmerin. Auch Schumacher war sehr zufrieden. "Sie haben ein sehr gutes Stimmpotenzial in Ihrem Chor und können sich noch viel vornehmen", ermunterte er die Teilnehmenden und Chorleiter Groß.
 
 
 
 
14 Interessierte bei Schnupperstunde des Kirchenchors Ottersdorf
 
Eine tolle Resonanz fand die Schnupperstunde am vergangenen Dienstag, 17. September 2024, die der Kirchenchor Ottersdorf angeboten hatte, um Gastsängerinnen und -sänger für sein Konzert am 10. November zu gewinnen. 14 Interessierte waren ins Gemeindehaus gekommen, um bei der Probe dabei zu sein, Frauen ebenso wie Männer. Dirigent Erwin Groß und die erste Vorsitzende Marlis Camboni begrüßten die Gäste und zeigten sich begeistert angesichts des Andrangs.
Groß hielt sich aber nicht lange mit Reden auf, sondern ging gleich in medias res. Zunächst leitete er einige Stimmübungen zum Einsingen an. Dann folgte mit dem „Alta Trinita Beata“ schon das erste Lied, das beim Konzert auf dem Programm stehen wird. Dabei schaffte es Groß durch seine witzige und herzliche Art mühelos, die „Neuen“ einzubinden. Die Gäste ließen sich auch von den altgedienten Chormitgliedern mitreißen, die angesichts der gesanglichen Verstärkung voller Freude ihr Bestes gaben. Und so füllte bald ein schöner voller Klang den großen Saal des Gemeindehauses. Auch bei den folgenden Liedern aus Taizé wie „Laudate Dominium“ oder „Nada te turbe“ entstand schnell ein harmonisches Miteinander von „alten“ und „neuen“ Sängerinnen und Sängern. Groß zeigte sich vollauf zufrieden mit der Leistung des Chors und sparte nicht mit Lob.
 
Am Ende gab er noch einen kurzen Abriss über den Ablauf des Konzerts. Zudem informierte er, dass am Samstagvormittag, 12. Oktober, ein Stimmbildungsseminar mit professionellem Stimmtrainer stattfinden wird, zu dem die Gäste natürlich ebenfalls eingeladen sind.
 
Interessierte, die gerne beim Kirchenchor Ottersdorf mitsingen wollen, können gerne auch in den nächsten Wochen noch einsteigen.
Die Proben finden immer dienstags um 20.15 Uhr im katholischen Gemeindehaus, Nordstraße 2, statt.
 
Kontakt: Marlis Camboni, Telefon: 07222 / 23801
E-Mail: mrcamboni@gmx.de.
 
 
 
Kirchenchor Ottersdorf lädt Projektsänger für Konzert ein - Schnupperstunde am 17. September  (Flyer von Nora Pallek)
 
Der Kirchenchor Ottersdorf, dem aktuell rund 40 Aktive aus Ottersdorf und Plittersdorf angehören, sucht Projektsängerinnen und -sänger für sein Konzert am Sonntag, 10. November 2024, um 17 Uhr in der Ottersdorfer Pfarrkirche. Das Programm setzt sich zusammen aus einem klassischen Gesang des Gesamtchores, einer "musikalischen Kirchenführung" durch eine Gregorianik-Schola und einem "Mitsingkonzert" mit beliebten Liedern aus Taizé, in die auch die Konzertbesucher einstimmen dürfen.
"Wenn Sie Freude am Singen haben, möchten wir Sie herzlich einladen, zu unseren Proben ins Gemeindehaus Ottersdorf zu kommen und mit uns zu singen", lädt Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Kirchenchors, alle Sangesbegeisterten in der Umgebung zum Mitmachen ein. Die Proben finden jeweils dienstags um 20.15 Uhr im Gemeindehaus Ottersdorf, Nordstraße 2, statt. "Für die Projektsänger entstehen keinerlei weitere Verpflichtungen", betont die Vorsitzende.

Offizieller Starttermin für die Konzertproben ist der 17. September. Dann bietet Dirigent Erwin Groß eine Schnupperstunde für alle Interessierten an. "Angesprochen sind auch Menschen, die noch keine Chorerfahrung haben, da gerade die Lieder aus Taizé sehr leicht zu erlernen sind", ermuntert Groß. Ein Einstieg in die Chorproben sei auch schon früher möglich, gerne in Absprache mit Camboni.

Wer den Kirchenchor Ottersdorf kennenlernen möchte, dem bietet sich in nächster Zeit eine gute Gelegenheit: Die Sängerinnen und Sänger sind am 15. September, um 10.00 Uhr bei einem Freiluftgottesdienst zur Feier des Patroziniums in Ottersdorf zu hören. Der Kirchenchor Ottersdorf präsentiert sich dort gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Iffezheim/Wintersdorf als rund 80-köpfiger Gesamtchor der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried. "Das wird sicher wieder ein tolles Erlebnis", freut sich Groß. Wie gut beide Chöre harmonierten, hätten sie vor kurzem bereits bei der Feier des Priesterjubiläums von Pfarrer Vincent Padinjarakadan in Iffezheim bewiesen.

Kontakt: Marlis Camboni, Telefon 07222/23801.
 
 
 
 
Wir feiern das Patrozinium des heiligen St. Ägidius am Sonntag, 15.09.2024. Der Festtag beginnt um 10.00 Uhr mit einem Freiluft-Festgottesdienst unter den Platanen.
 
Dieser festliche Gottesdienst wird von den beiden Kirchenchören der Seelsorgeeinheit sowie dem Musikverein Ottersdorf musikalisch mitgestaltet. 
 
Im Anschluss an den Gottesdienst wird es Gelegenheit geben sich dort noch bestens zu verweilen.
 

 
 
 
Wir feiern das Patrozinium des heiligen St. Ägidius am Sonntag, 15.09.2024. Die gesamte Seelsorgeeinheit ist herzlich eingeladen und auch die Gäste.
 
Der Festtag beginnt um 10.00 Uhr mit einem Freiluft-Festgottesdienst unter den Platanen (hinter der Festhalle in Ottersdorf).
Dieser festliche Gottesdienst wird von den beiden Kirchenchören der Seelsorgeeinheit sowie dem Musikverein Ottersdorf musikalisch mitgestaltet. 
Im Anschluss an den Festgottesdienst gibt es einen Stehempfang mit musikalischer Umrahmung durch den MVO und verschiedene Angebote (bei schlechtem Wetter in der Festhalle).
 
Das detaillierte Angebot können Sie ab sofort auf unserer Homepage (www.kath-iffezheim-ried.de) lesen sowie in der nächsten Woche im Gemeindeanzeiger bzw. in den Schaukästen an unseren Kirchen.
 
Herzliche Einladung! 
 
 
 
Wir feiern das Patrozinium des heiligen St. Ägidius am Sonntag, 15.09.2024. Der Festtag beginnt um 10.00 Uhr mit einem Freiluft-Festgottesdienst unter den Platanen.
 
Dieser festliche Gottesdienst wird von den beiden Kirchenchören der Seelsorgeeinheit sowie dem Musikverein Ottersdorf musikalisch mitgestaltet. 
Im Anschluss an den Gottesdienst wird es Gelegenheit geben sich dort noch bestens zu verweilen.
 
Das detaillierte Angebot geben wir zeitnah im Gemeindeanzeiger bzw. hier auf unserer Homepage  bekannt. 
 
 
 
Am Sonntag, 10. November 2024, gibt der Kirchenchor Ottersdorf ein Kirchenkonzert. Das Programm setzt sich zusammen aus einem klassischen Gesang des Gesamtchores, einer „musikalischen Kirchenführung“ durch eine Gregorianik-Schola und einem „Mitsingkonzert“ mit beliebten Liedern aus Taizé, in die auch die Konzertbesucher einstimmen dürfen. Für dieses Event sucht der Chor, dem aktuell rund 40 Aktive aus Ottersdorf und Plittersdorf angehören, noch Projektsängerinnen und -sänger.
„Wenn Sie Freude am Singen haben, möchten wir Sie herzlich einladen, zu unseren Proben ins Gemeindehaus Ottersdorf zu kommen und mit uns zu singen“, lädt Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Kirchenchors, alle Sangesbegeisterten in der Umgebung zum Mitmachen ein. Die Proben finden jeweils dienstags um 20.15 Uhr im Gemeindehaus Ottersdorf, Nordstraße 2, statt. „Für die Projektsänger entstehen keinerlei weitere Verpflichtungen“, betont die Vorsitzende.
 
Offizieller Starttermin für die Konzertproben ist der 17. September. Dann bietet Dirigent Erwin Groß eine Schnupperstunde für alle Interessierten an. „Angesprochen sind auch Menschen, die noch keine Chorerfahrung haben, da gerade die Lieder aus Taizé sehr leicht zu erlernen sind“, ermuntert Groß. Ein Einstieg in die Chorproben sei auch schon früher möglich, gerne in Absprache mit Camboni.
 
Wer den Kirchenchor Ottersdorf kennenlernen möchte, dem bieten sich in nächster Zeit zwei gute Gelegenheiten:
Am 21. Juli singt das Ensemble anlässlich des Patroziniums in Plittersdorf um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus. Außerdem sind die Sängerinnen und Sänger am 15. September um 15.30 Uhr bei einem Freiluftgottesdienst zur Feier des Patroziniums in Ottersdorf zu hören. Der Kirchenchor Ottersdorf präsentiert sich dort gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Iffezheim/Wintersdorf als rund 80-köpfiger Gesamtchor der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried. „Das wird sicher wieder ein tolles Erlebnis“, freut sich Groß. Wie gut beide Chöre harmonieren, hätten sie vor kurzem bereits bei der Feier des Priesterjubiläums von Pfarrer Vincent Padinjarakadan bewiesen.
 
Kontakt: Marlis Camboni, Telefon: (07222) 2 38 01.
 
 
 
Gemeinsame Auftritte mit Kirchenchor Iffezheim und Konzert im November
Marlis Camboni wird den Kirchenchor Ottersdorf ein weiteres Jahr führen. Eigentlich hatte die Vorsitzende ihr Amt in diesem Jahr aus Altersgründen abgeben wollen. "Es macht mir noch Spaß und wir haben aktuell viele spannende Projekte", begründete Camboni ihren Sinneswandel bei der Generalversammlung des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf. Die über 30 aktiven Sängerinnen und Sänger, die zu der Veranstaltung im katholischen Gemeindehaus gekommen waren, quittierten die frohe Botschaft mit Applaus. Umso größer war die Freude, als auch Kassiererin Monika Höllig und Schriftführerin Monique Hübner bekanntgaben, dass sie noch ein Jahr weitermachen würden. Nicht mehr für ihre Ämter kandidieren wollten Edeltrud Hertweck, Stimmenvertreterin Sopran, und Winfried Müller, Vertreter Plittersdorf, die von Camboni mit anerkennenden Worten und Geschenken verabschiedet wurden. Deren Aufgaben übernehmen künftig Michaela Burster (Sopran) und Margot Penkert (Plittersdorf).
 
Neustrukturierung der Finanzen
Bei ihrem Kassenbericht stellte Höllig die Ein- und Ausgaben des Jahres 2023 dar. Sie machte deutlich, dass größere Anschaffungen wie ein neues Keyboard und zahlreiche Aktivitäten des Chors zu einem Rückgang des Vermögens geführt hatten. Camboni erläuterte, dass dieser Kapitalabbau auch gewollt gewesen sei. Der Vorstand habe beschlossen, die über Jahrzehnte angesammelten Mittel nicht weiter zu sparen, sondern zielgerichtet für die Zwecke des Chors auszugeben. Anlass für diese Entscheidung war die Notwendigkeit, dass der Chor im vergangenen Jahr sein gesamtes Geld auf Konten der Kirche überführen musste, wo es nun zentral von der Verrechnungsstelle verwaltet wird. Dort steht es zwar weiter für den Chor zur Verfügung, wie Pfarrer Vincent Padinjarakadan, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried und Präses des Kirchenchors, beteuerte. Bei Ausgabe größerer Summen müssen diese aber beantragt werden. "Wir haben uns lange gegen diese Regelung gewehrt, denn es ist nicht einzusehen, dass wir unser Geld, das wir durch Kuchenverkäufe und Theaterspielen verdient haben, nun aus der Hand geben sollen", erklärte Camboni. Letztendlich habe es aber keine andere Möglichkeit gegeben. Denn das Geld gehöre faktisch der Kirche und falle bei einer Auflösung des Chors auch an sie zurück. "Daher wollen wir unsere Finanzreserven in den kommenden Jahren weiter abbauen, damit wir auch noch etwas davon haben", so Camboni.
 
Rückblick auf das vergangene Jahr
Schriftführerin Monique Hübner gab einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres mit zahlreichen Chorauftritten und vielen geselligen Aktivitäten. Höhepunkte waren die Kulturreise an die Loire, der Besuch des Europaparlaments in Straßburg, der Ausflug in die Pfalz sowie die Cäcilienfeier.
 
Nachdem Kassenprüfer Walter Himmel der Kassiererin Höllig eine einwandfreie Buchführung bescheinigt hatte, wurde die gesamte Vorstandschaft unter der Regie von Pfarrer Padinjarakadan von der Versammlung einstimmig entlastet. Camboni dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit, vor allem Dirigent Erwin Groß, den sie als "Seele des Chors" bezeichnete. Dieser gab das Kompliment postwendend zurück und dankte Camboni für ihren "tollen Einsatz".
 
2024 warten viele Höhepunkte
Der Dirigent gab einen Überblick über die in diesem Jahr anstehenden Termine. Das ambitionierte Programm beginnt mit dem Osterfest: Der Chor tritt am Karfreitag in Ottersdorf, in der Osternacht in Plittersdorf und am Ostersonntag in Ottersdorf auf. An Pfingsten ist der Chor sonntags in Ottersdorf und montags in Plittersdorf zu hören. Außerdem singt das Ensemble am 12. Mai am Bildstöckel.
 
Gemeinsame Auftritte mit Kirchenchor Iffezheim
Am 9. Juni feiert Pfarrer Padinjarakadan sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass wird es einen zentralen Gottesdienst in Iffezheim geben, bei dem die beiden Chöre der Kirchengemeinde (Iffezheim und Ottersdorf) erstmals gemeinsam auftreten. Am 21. Juli gestaltet der Kirchenchor Ottersdorf das Patrozinium in Plittersdorf mit. Am 15. September folgt dann bereits der nächste gemeinsame Auftritt mit den Sangeskollegen aus Iffezheim, wenn das Patrozinium in Ottersdorf auf dem Festplatz unter den Platanen gefeiert wird. Dabei wirkt auch der Musikverein Ottersdorf mit.
 
Konzert im November
Das größte Event des Jahres steht für den Chor aber am 10. November an: Nach jahrelanger coronabedingter Pause lädt der Chor alle Freunde der Kirchenmusik erstmals wieder zu einem Mitsingkonzert in die Ottersdorfer Kirche ein. Dazu werden noch Projektsänger gesucht. Einfach im Gemeindehaus vorbeischauen. Proben immer dienstags, 20.15 Uhr.
 
Weitere Termine
Seinen Jahresabschluss feiert der Chor am 23. November bei der Cäcilienfeier, bevor dann die Weihnachtsgottesdienste anstehen. Groß kündigte außerdem an, dass für die Sängerinnen und Sänger an zwei Samstagvormittagen ein Stimmbildungsseminar stattfinden wird. Der Termin steht noch nicht fest. "Vor uns liegt ein ereignisreiches Jahr. Ich freue mich darauf", resümierte Groß.
 
Camboni gab weitere Termine für "weltliche" Aktivitäten bekannt: Am 6./7. April unterstützt der Chor den Obst- und Gartenbauverein bei der Bewirtung der Veranstaltung "Frühlingszauber" der Gärtnerei Klingmann. Gemeinsam werden Kuchen und Würstchen verkauft. Am 1. Juni besucht der Chor das Internationale Chorfestival auf der Freilichtbühne Ötigheim. Das Grillfest findet am 26. Juli statt.
 
Aus dem Vorstand des Kirchenchors verabschiedet wurden Winfried Müller (links) und Edeltrud Hertweck (Dritte von rechts) von Marlis Camboni (Zweite von rechts), Pfarrer Vincent Padinjarakadan (Zweiter von links) und Dirigent Erwin Groß (rechts). Neu im Team: Margot Penkert (Dritte von links) und Michaela Burster (Mitte).
 
 
Klara Frisch: 85 Jahre im Kirchenchor Ottersdorf
 
Seit 85 Jahren ist Klara Frisch Mitglied des Kirchenchors Ottersdorf. Da der Cäcilienverband Ehrungen für diese Zeitspanne gar nicht mehr vorsieht, ehrte der Chor die 96-Jährige mit einer eigenen Dankesurkunde.
Die erste Vorsitzende des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf, Marlis Camboni, besuchte Frisch zu Hause, wo sie ihr das Dokument zusammen mit einem Blumenstrauß überreichte. Die rüstige Seniorin, die sich – unterstützt von Kindern, Enkeln und Urenkeln – noch selbst versorgt, freute sich sehr über die Anerkennung. „Ich verfolge die Aktivitäten des Kirchenchors weiter mit großem Interesse“, sagte Frisch, die auch geistig noch topfit ist.
Die Jubilarin trat als junges Mädchen in den Chor ein und sang 69 Jahre aktiv mit. Auch in der Vorstandschaft war sie sehr engagiert und füllte 33 Jahre lang das Amt der Kassenwartin aus. Zudem spielte sie in der Theatergruppe des Kirchenchors mit.
 
 
Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf (links), ehrte Klara Frisch für 85-jährige Treue zur Sangesgemeinschaft. Foto: Nora Pallek
 
 
 

2023

 
 
Ehrung langjähriger Mitglieder bei Cäcilienfeier
 
Mit über 40 Teilnehmern war das traditionelle Cäcilienfest des Kirchenchors Ottersdorf ein Höhepunkt im Veranstaltungsjahr der Chorgemeinschaft, inklusive der inzwischen komplett integrierten Sängerschar aus Plittersdorf. Aktive und passive Mitglieder feierten den Namenstag der heiligen Cäcilia, Schutzpatronin aller Kirchenchöre, mit einem Gottesdienst und anschließendem geselligen Beisammensein im katholischen Gemeindehaus. Mit zahlreichen Liedern gestaltete der Chor die von Pfarrer Vincent Padinjarakadan lebendig zelebrierte Vorabendmesse musikalisch mit. Unterstützt wurde er dabei von Gemeidereferentin Kathrin Glatt, denn bei dem Gottesdienst wurden auch die Erstkommunionkinder der Gemeinde vorgestellt.
 
Bei der Feier im Gemeindehaus hatten die Chormitglieder die Möglichkeit, sich einmal außerhalb der wöchentlichen Proben gemütlich zusammenzusetzen und bei gutem Essen auszutauschen. Einige Sängerinnen hatten die Tische adventlich geschmückt. Die Vorsitzende des Kirchenchors, Marlis Camboni, nutzte das schöne Ambiente, um die langjährigen Mitglieder des Cäcilienvereins, die Vorstandsmitglieder und Dirigent Erwin Groß zu ehren und ihnen Präsente zu überreichen. Ein ganz besonderes Jubiläum konnte Klara Frisch feiern, die 85 Jahre Mitglied im Kirchenchor ist. 69 Jahre lang sang sie aktiv im Chor und füllte 33 Jahre das Amt der Kassenwartin aus. Altersbedingt konnte sie bei der Feier nicht dabei sein. Camboni wird ihr Urkunde und Präsent zu Hause überreichen.
Anna Müller konnte auf 60 Jahre Chormitgliedschaft zurückblicken – zunächst in Plittersdorf, wo sie auch im Vorstand tätig war, und jetzt in Ottersdorf. „Wie es heißt, waren die großen Umsätze bei Vereinsfesten deiner Kochkunst zu verdanken“, hob Camboni Müllers besonderes Talent hervor. „Wir freuen uns, dass du jetzt mit uns in Ottersdorf singst.“
Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft zeichnete die Vorsitzende Wolfgang Ketterer aus, der im Vorstand ebenso aktiv ist wie in der Theatergruppe. „Wir können auch immer auf dich zählen, wenn es etwas aufzubauen gibt“, würdigte Camboni Ketterer als „Mann für alle Fälle“. Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte sie weiterhin Reinhold Fritz. Der aktive Sänger war viele Jahre im Vorstand als Schriftführer tätig. „Ich erinnere mich mit großem Vergnügen an deine unterhaltsamen Jahresberichte“, lobte Camboni und stellte zudem Fritz‘ Auftritte als Schauspieler in der Theatergruppe heraus.
 
Auch Camboni selbst konnte ein Jubiläum feiern. Sie ist seit 30 Jahren als aktive Sängerin dabei und seit über zehn Jahren erste Vorsitzende. Ihre Stellvertreterin, Nora Pallek, würdigte Cambonis besonderes Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz bei der Organisation aller Aktivitäten des Chors. „Du managest alle Aufgaben mit Bravour und initiierst immer wieder tolle Aktivitäten, die unsere Gemeinschaft zusammenschweißen“, lobte Pallek. In diesem Jahr hatte Camboni gemeinsam mit ihrem Mann Robert eine einwöchige Studienfahrt an die Loire organisiert. Hinzu kamen der Jahresausflug zur Burg Trifels und eine Exkursion nach Straßburg zur Besichtigung des Europaparlaments.
Für 25 Jahre aktives Singen im Chor und Mitarbeit in der Vorstandschaft zeichnete Camboni Tobias Groß aus, der als Inhaber der Gärtnerei Klingmann immer bereit sei, den Chor zu unterstützen. „Als jüngstes Mitglied hebst du außerdem unseren Altersdurchschnitt“, scherzte die Vorsitzende. In Abwesenheit wurden auch Martha Merkel für 30 Jahre und Claudia Müller für 25 Jahre Treue zum Kirchenchor geehrt.
Ein Highlight bei der Cäcilienfeier war eine Fotopräsentation über die Fahrten an die Loire und zur Burg Trifels. Anhand der von Emil Höllig und Peter Hübner zusammengestellten eindrucksvollen Bilder erläuterte Camboni die Höhepunkte der Reise nach Frankreich und ließ den Jahresausflug Revue passieren.
 
 
Für langjährige Treue zum Kirchenchor Ottersdorf geehrt wurden Tobias Groß, Reinhold Fritz, Wolfgang Ketterer, Anna Müller und Vorsitzende Marlis Camboni. Mit ihnen freuten sich Pfarrer Vincent Padinjarakadan und Dirigent Erwin Groß. Nicht im Bild: Klara Frisch, Martha Merkel und Claudia Müller. Foto: Nora Pallek
 
 
 
 
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf besucht den Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg
 
Auf Initiative der 1. Vorsitzenden Marlis Camboni besuchte der Kirchenchor Ottersdorf das Europäische Parlament in Straßburg. Ziel war es, das Europäische Parlament und seine Bedeutung kennenzulernen, verbunden mit dem Besuch einer Plenarsitzung und einer Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU). Zahlreiche Chormitglieder hatten sich für diese Fahrt angemeldet.
 
Auf dem Programm standen folgende Punkte: ein Gespräch mit Herrn Caspary, ein Rundgang durch das Parlamentsgebäude, ein Besuch des Plenarsaals und eine Übersicht über die Geschichte der EU- Institutionen. Die Dimension des Plenarsaals für die 705 Abgeordneten aber auch die Abläufe im Plenum waren höchst beeindruckend.
 
Während des Gesprächs mit dem nordbadischen Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU) wurden die Zuhörer in die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüssen eingeführt. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog an, bei dem kein Thema ausgespart blieb. Als Volkswirt engagiert sich Caspary vorrangig im Ausschuss für Internationalen Handel, in dem er bis zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament als Koordinator (Sprecher) für seine Fraktion tätig war.
„Europa lebt vom Mitmachen – lassen Sie uns in Kontakt bleiben!“ verabschiedete sich Caspary von uns. Er legte der Gruppe besonders ans Herz, sich unbedingt an den Europa- Wahlen im kommenden Juni zu beteiligen und das Kreuzchen bei einer der demokratischen Parteien zu machen, die zu einer Zusammenarbeit zur Stärkung Europas willens sind.
 
Zum Abschluss des Besuches in Straßburg schloss sich eine kleine Stadtrundfahrt mit Erklärungen durch die Straßburger Neustadt an, die seit einigen Jahren Weltkulturerbe ist.
 
 
Die Gruppe beim Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg (Copyright: Europäische Union 2023) Foto: Nora Pallek
 
 
 
 
 
 
Kirchenchor Ottersdorf spendet 2000 Euro für behindertes Kind Elsa 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat bei den fünf Vorstellungen der Theatergruppe im Ottersdorfer Gemeindehaus zu Spenden für das behinderte Kind Elsa aufgerufen. Das Mädchen leidet an einem seltenen Gendefekt und benötigt teure Medizin. Die Besucher gaben 1.800 Euro und der Kirchenchor legte noch einmal 200 Euro obendrauf. Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors, und Andreas Groß, Leiter der Theatergruppe, übergaben das Geld am vergangenen Samstag im Haus der Großeltern des Kindes, Gisela und Siegfried Kindel, in Iffezheim, die mit dem Kirchenchor Ottersdorf freundschaftlich verbunden sind. Auch Elsas Mutter, Aude Hoyrup, und ihr Lebensgefährte Manuel Kindel waren bei der Spendenübergabe dabei. Die ganze Familie zeigte sich gerührt und dankbar angesichts der großen Summe. 
 
Elsas Krankheit heißt CTNNB1-Syndrom, ein Gendefekt, unter dem weltweit nur 430 Menschen leiden, 40 davon in Deutschland. Zu wenig, als dass sich die Entwicklung eines Medikaments für die Pharmaindustrie lohnen würde. Die Forschung kann daher nur durch Spenden finanziert werden. 
Das CTNNB1-Gen ist dafür zuständig, Beta Catenin zu produzieren. Das Protein wird benötigt, um Nervenimpulse des Gehirns weiterzuleiten. Fehlt es im Körper, führt das unter anderem zu geistiger Behinderung, Sprach- und Sehstörungen sowie Gehschwierigkeiten durch veränderten Muskeltonus. Von diesen Einschränkungen ist auch Elsa betroffen. Zudem hat sie Wahrnehmungsstörungen. Deshalb ist sie zappelig und grob in ihren Bewegungen. „Nur im Wasser oder bei entsprechenden Therapien kann sie sich entspannen“, erklärt die Mutter, die in Offenburg wohnt und seit drei Jahren eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin absolviert, damit sie ihren „Sonnenschein“ noch besser unterstützen kann. 
 
Die ersten sechs Jahre nach Elsas Geburt lief sie von Arzt zu Arzt, um herauszufinden, was dem Kind eigentlich fehlt. 2019 dann endlich die Diagnose: CTNNB1-Syndrom. Die Ärzte wünschten ihr „viel Kraft“ und schicken sie nach Hause. Die Mutter suchte nach Infos im Internet – null Treffer. Erst auf Facebook fand sie schließlich eine Gruppe von Eltern betroffener Kinder, mit denen sie sich austauschen konnte. Über diesen Kanal erfuhr sie auch, dass 2020 in Slowenien ein Kind mit CTNNB1-Defekt geboren wurde. Die slowenische Mutter, selbst Forscherin, scharte ein Team von 20 Ärzten aus der ganzen Welt um sich und baute ein Labor auf. „Das war für uns wie ein Sechser im Lotto“, sagt Hoyrup. 
 
Inzwischen gibt es ein Medikament, das bereits erfolgreich an Mäusen getestet wurde. „Durch das Mittel konnten sich die Tiere fast normal bewegen und haben sich auch gegenüber Artgenossen normal verhalten“, berichtet Hoyrup. Der Einsatz des Serums bei Menschen soll Ende 2024 starten. Auch Elsa steht auf der Liste. Durch eine einmalige Spritze soll die Produktion des benötigten Beta Catenins wiederhergestellt werden. Was die Medizin letztlich für das einzelne Kind kosten wird, steht noch nicht fest. „Wir versuchen einfach, so viel Geld wie möglich zu sammeln“, sagt die Mutter. Sie selbst hat bei gofund.me im Internet eine Aktion über 10.000 Euro gestartet, was ihrer Einschätzung nach aber nicht reichen wird. Ein weiterer gofund.me-Aufruf aller deutscher Familien über 100.000 Euro ist gerade in Vorbereitung. Spendenaktionen wie die des Kirchenchors geben der Familie Hoffnung, dass das Geld zusammenkommt. Hoyrup: „Wir sind so dankbar für jeden Euro.“ 
 
Spenden sind über folgendes Konto möglich:
Elsa Sorlet Hoyrup,
IBAN: DE10 6649 0000 0011 7332 04,
oder im Internet unter gofund.me/9cc79443
 
 
Unterstützung für Elsa (Mitte): Marlis Camboni (Zweite von rechts) und Andreas Groß (rechts) vom Kirchenchor Ottersdorf übergeben eine Spende über 2.000 Euro an die Familie des behinderten Kindes, von links: Siegfried und Gisela Kindel, Aude Hoyrup und Manuel Kindel.
Elsas Behinderung könnte durch ein neues Medikament gelindert werden, doch dafür sind weitere Spenden nötig.
 
 
 
Einen großen Erfolg feierte die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf unter der Leitung von Andreas Groß und Heiderose Himmel mit ihrem Mundartstück „D’buggli Verwondschafd“. Insgesamt sahen 900 Menschen aus Nah und Fern die fünf ausverkauften Vorstellungen, die an den ersten beiden Novemberwochenenden 2023 im Ottersdorfer Gemeindehaus aufgeführt wurden.
 
Spendenübergabe auf der Bühne
Einen beachtlichen Teil der Erlöse aus dem Kartenverkauf spendet das Theaterteam an soziale Projekte.
 
Hauptempfänger ist das „Herzprojekt Rastatt“, das einmal pro Woche im Gemeindehaus Sankt Alexander Obdachlose und andere Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit versorgt und ihnen dadurch auch Freude in einem meist trostlosen Alltag bereitet. Volker Graf, Vertreter der Initiative, durfte nach der letzten Vorstellung am vergangenen Sonntag, 12. November, auf der Bühne einen symbolischen Spendenscheck über 2.500 Euro aus den Händen von Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, in Empfang nehmen. Graf zeigte sich sehr dankbar für die großzügige Gabe. „Unser rein privat organisiertes Projekt ist auf Spenden angewiesen“, betonte er. Drei Personen bilden das Kernteam, das jeden Freitagabend für die Bedürftigen kocht. „Wir freuen uns immer, wenn Salate und Kuchen vorbeigebracht werden“, ermunterte Graf zum Mitmachen. Wer die Gruppe unterstützen möchte, kann sich per E-Mail melden: herzprojekt-rastatt@web.de.
 
Hilfe für Kind mit Gen-Defekt
Demnächst übergibt das Theaterteam eine weitere Spende in Iffezheim an die Familie der zehnjährigen Elsa, die an einem Gen-Defekt leidet und ein teures Medikament benötigt. Bei allen Vorstellungen war ein Spendenschwein aufgestellt, das von den Theaterbesuchern eifrig gefüttert wurde. Eine Unterstützung für Elsa ist auch im Internet möglich: gofund.me/9cc79443
 
 
Bild:
Volker Graf vom „Herzprojekt Rastatt“ (Mitte) durfte von Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Kirchenchors (rechts), einen Spendenscheck über 2.500 Euro in Empfang nehmen. Mit ihm freut sich Andreas Groß vom Theaterteam (links). Foto: Nora Pallek
 
 
 
 
 
 
 
Lachsalven am laufenden Band / Spenden für soziale Projekte
 
Rastatt-Ottersdorf (np). Mit dem lustigen Stück „D‘ buggli Verwondschafd“ hat sich die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf nach vierjähriger Coronapause eindrucksvoll auf der Bühne im katholischen Gemeindehaus zurückgemeldet.
 
Das Publikum hatte offensichtlich sehnlichst darauf gewartet, dass das Laienspielteam um die Regisseure Andreas Groß und Heiderose Himmel wieder in Aktion tritt, denn die Karten fanden reißenden Absatz. Am ersten Aufführungswochenende (4. und 5. November 2023) waren beide Vorstellungen ausverkauft, und für die drei noch folgenden Spielabende (10., 11. und 12. November) sind nur noch wenige Restkarten für den Sonntagstermin verfügbar. 
 
Die acht Schauspieler sprühten vor Spielfreude und setzten die urkomische Handlung mit viel Spielwitz um. Der Rieder Dialekt tat ein Übriges, um bei den Zuschauern Lachsalven am laufenden Band auszulösen. In der Rolle der Rosmarie glänzte Petra Landhäußer als ordnungsliebende Hausfrau, die ihre liebe Not mit ihrem fußballverrückten Ehemann Hermann (Andreas Groß) sowie Schwiegervater und Formel-eins-Fan Hans (Wolfgang Ketterer) hat. Letzterer ist schon mit dem Anziehen überfordert und löst bei seinem Auftritt in Unterwäsche Begeisterungsstürme aus. Die Rolle der Nachbarin und Tratschtante Berta, die sich Hans an den Hals wirft, scheint Monique Hübner auf den Leib geschrieben. Als Idealbesetzung erweisen sich auch Michael Ernst und Agnes Neumaier, die als Bruder und Schwägerin von Hermann die perfekten Schmarotzer geben und das traute Heim mit Pizzakartons verwüsten. Ordnung kehrt erst wieder ein, als Tochter Claudia (Miriam Ernst) und Bräutigam Markus (Benjamin Fink) auftauchen und den Familiensegen auf charmante Art wieder ins Lot bringen. 
 
Die Vorsitzende des Kirchenchors, Marlis Camboni, dankte bei der Premiere am vergangenen Samstag, 4. November, allen Mitwirkenden und Helfern, die das Stück mit viel Engagement auf die Bühne gebracht haben. Für Ton und Beleuchtung sorgte Erwin Groß, als Souffleusen fungierten Heiderose Himmel und Elisabeth Groß, Frisuren und Make-up stylten Margit Reuter und Wolfgang Kienle. Camboni dankte auch Manuel Reis vom Dorflädele für den Kartenvorverkauf und die Bereitstellung eines Kühlwagens sowie den Mitgliedern des Kirchenchors, die Essen und Getränke verkauften. 
 
Bei der Bewirtung halfen auch die Ottersdorfer Ministranten mit, die damit Geld für ihre Romfahrt 2024 verdienten. Einen Teil der Erlöse durch den Kartenverkauf spendet der Kirchenchor an die Initiative „Herzprojekt Rastatt“, die regelmäßig Obdachlose und Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit versorgt.
 
Weiterhin unterstützt die Theatergruppe die Enkelin einer Sängerkollegin aus Iffezheim: Die zehnjährige Elsa leidet an einem seltenen Gendefekt und benötigt ein teures Medikament. Zugunsten des Mädchens wurde im Gemeindehaus auch ein Spendenschwein aufgestellt. Wer helfen will, kann dies auch über folgendes Spendenkonto tun: Elsa Sorlet Hoyrup, IBAN: DE10 6649 0000 0011 7332 04, Verwendungszweck: Gentherapie CTNNB1, oder im Internet unter: gofund.me/9cc79443
 
 
 
 
Bild links: „D’ buggli Verwondschaft“ sorgt für Chaos im ehemals trauten Heim. Im Bild: Andreas Groß, Wolfgang Ketterer, Agnes Neumaier und Michael Ernst.
 
Bild rechts: Viel Applaus erntete die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf. Von links: Miriam Ernst, Benjamin Fink, Agnes Neumaier, Michael Ernst, Monique Hübner, Wolfgang Ketterer, Petra Landhäußer und Andreas Groß.
 
 
 
 
 
 
Fünf Aufführungen im Gemeindehaus / Premiere ist am 4. November
 
Rastatt-Ottersdorf (np). Nach vierjähriger Coronapause tritt die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf wieder in Aktion. Die beliebte Laienspielgruppe unter der Regie von Andreas Groß und Heiderose Himmel zeigt das Mundartstück „D‘ buggli Verwondschafd“ („Die bucklige Verwandtschaft“). Der Schwank wird an fünf Abenden im katholischen Gemeindehaus Ottersdorf aufgeführt.
 
Weitere Aufführungen folgen am
Sonntag, 5. November
Freitag, 10. November
Samstag, 11. November und
Sonntag, 12. November.
 
Freitags und samstags starten die Vorstellungen um 19.30 Uhr, sonntags um 19 Uhr.
 
Die Handlung verspricht einen lustigen Abend, bei dem die Lachmuskeln einiges zu tun bekommen: Rosmarie, gespielt von Petra Landhäußer, ist ein liebes, schlichtes Gemüt mit ausgeprägtem Ordnungssinn. Sie hat ihre ständige Not mit Ehemann Hermann (Andreas Groß) und Schwiegervater Hans (Wolfgang Ketterer). Die beiden Schlamper würden am liebsten den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen. Rosmarie geht entnervt in Kur und bittet ihre Nachbarin Berta (Monique Hübner), nach dem Rechten zu schauen, was die Witwe gerne tut, hat sie doch ein Auge auf Opa Hans geworfen. Doch als dann auch noch Hermanns nichtsnutziger Bruder Konrad (Michael Ernst) und dessen vulgäre Frau Cindy (Agnes Neumaier) auftauchen, bricht endgültig das Chaos aus.
 
Karten sind zum Preis von acht Euro im Ottersdorfer „Dorflädele“, Wilhelmstraße 1, erhältlich.
 
 
 
Vom 04.09. 2023 bis 08.08.09.2023 reisten Mitglieder des Kirchenchors Ottersdorf zu einer Studienfahrt an die Loire.
Marlis und Robert Camboni hatten die Reise für Chormitglieder angeboten und organisiert, wobei sich einige Wintersdorfer, Iffezheimer und Rastatter mit engen Beziehungen zum Chor und dem Ehepaar Camboni anschlossen. Erfreulicherweise nahm auch Pfarrer Padinjarakadan an der Reise teil.
 
In den vergangenen Jahren hatten Marlis und Robert Camboni schon mehrfach Reisen angeboten, nach Köln, nach Burgund, in die Normandie und die Provence, die Pandemie unterbrach diese gut angenommenen Reisen, bei denen stets eine Mischung von kirchlichen und weltlichen Stätten, Kultur, Natur und Spezialitäten angeboten wurde.
 
 
Bei der Reise 2023 standen die Loire, einige Städte der Region und eine Auswahl der Schlösser, Burgen und Klöster auf dem Programm.
Trotz großer Hitze folgten alle Teilnehmer dem Programm, von Robert Camboni ausgewählt und organisiert.
 
05. 09. Nach einer Stadtführung durch Tours, Bischofsstadt von St. Martin, bewunderten die Besucher Schloss Villandry mit seinen beeindruckenden Gärten.
06.09. Das Schloss Chambord überraschte durch seine enorme Größe, die Vielfalt der Kunstwerke und die Ausstattung der Räume.
Am Nachmittag des gleichen Tages stand Schloss Chenonceau auf dem Programm, ein Schloss der Damen, das über den Fluss Cher gebaut wurde und eine bewegte Geschichte hat.
 
Die Festung Chinon ist u. a. durch Jeanne d‘ Arc bekannt. Es schloss sich ein Besuch des ehemaligen Klosters Fontevraud an, der Grablege des englisch- normannischen Königs Henri II, seiner Frau Königin Eleonore und ihrem Sohn Richard Löwenherz an. Hier konnte der Chor in der ehemaligen Klosterkirche einige Lieder singen.
 
Garten von Schloss Villandry
 
Bei der Rückfahrt am 08.09. besuchte der Chor in der Champagne die einsam gelegene Pilgerkirche St. Marie de L’Epine ( Maria im Dornbusch), eine hochgotische Kathedrale.
Bei der Fahrt durch Lothringen berichtete Robert Camboni von der z. T. unseligen Geschichte der Gegend als Kriegsschauplatz in den beiden Weltkriegen und wies darauf hin, wie wichtig die Erhaltung des Friedens in Europa ist.
 
Aus diesem Grund bot das Ehepaar Camboni im November einen Besuch im Straßburger EU- Parlament an, an dem viele der Chormitglieder teilnahmen.
 
 
 
Sehr gut besucht war das Grillfest des Kirchenchors Ottersdorf am Freitag, 21. Juli 2023.
Viele aktive Sängerinnen und Sänger aus Ottersdorf und Plittersdorf sowie einige ehemalige Mitglieder waren zu dem geselligen Highlight gekommen.
 
Vorsitzende Marlis Camboni freute sich besonders, dass auch die Vertreter der Kirchengemeinde der Einladung zum Fest zahlreich gefolgt waren. So konnte sie sowohl den Leiter der Seelsorgeeinheit Vincent Padinjarakadan und Pfarrer Gerold Siegel als auch Diakon Klaus Krämer und Gemeindereferentin Kathrin Glatt begrüßen.
 
Das Grillfest hatte eigentlich im Pfarrgarten stattfinden sollen, wurde aber wetterbedingt in die Scheune von Andreas Groß verlegt, dem Camboni herzlich für seine spontane Bereitschaft dankte, die große Sängerschar aufzunehmen. Wolfgang Ketterer und Michael Ernst versorgten die Besucher*innen mit vielen Leckereien vom Grill. Außerdem konnten sich die Sänger*innen an vielen mitgebrachten Salaten und des späteren Abends auch am Kuchenbuffet gütlich tun.
 
Der Stimmungspegel stieg noch einmal steil an, als Dirigent Erwin Groß seine Gitarre auspackte. Alle sangen so begeistert mit, dass er stundenlang ein Lied nach dem anderen spielen musste.
 
Nächste Probe am 12. September
Der Kirchenchor macht jetzt Sommerpause. Die nächste Probe findet am 12. September statt.
 
 
 
 
Bild links: Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf (rechts), begrüßte die Gäste beim Grillfest, darunter auch den Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Vincent Padinjarakadan (links).
 
Bild rechts: Begleitet von Dirigent Erwin Groß an der Gitarre sangen die Besucher des Grillfestes stundenlang gemeinsam fröhliche Lieder.
 
 
 
 
 
 
Auftritte an Pfingsten mit Liedern aus Taizé
 
An Pfingsten gibt es gleich zweimal die Möglichkeit, den Kirchenchor Ottersdorf zu hören:
Am Sonntag, 28. Mai, gestalten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Erwin Groß die Festmesse um 10.30 Uhr in Plittersdorf mit. Am Pfingstmontag, 29. Mai, präsentiert der Chor sein Programm bei der Eucharistiefeier noch einmal um 10 Uhr in Ottersdorf.
 
Geboten wird eine Auswahl der beliebten Gesänge der Gemeinschaft von Taizé – ein vor mehr als 70 Jahren in Frankreich gegründeter Männerorden und die erste ökumenische Mönchsgemeinschaft der Kirchengeschichte. Das Kloster in Burgund ist vor allem durch die großen Jugendtreffen bekannt, bei denen jedes Jahr Tausende von Besucher*innen aus vielen Nationen und Konfessionen zusammenkommen. Im Jahr 2016 hat auch der Kirchenchor Ottersdorf im Rahmen einer Studienfahrt Station in Taizé gemacht und konnte dabei die außergewöhnliche Atmosphäre und Ausstrahlung dieses Ortes erleben. 
Dass sich Taizé zu einem derartigen spirituellen Magneten entwickeln konnte, ist auch der Faszination der Lieder der Gemeinschaft zu verdanken. Die eingängigen Melodien hüllen jeden, der mitsingt und sich auf die Erfahrung einlässt, in ein Gefühl tiefer Ruhe und vermitteln das Gefühl, bei Gott geborgen zu sein. Rund 20 dieser Lieder haben Eingang ins neue Gotteslob gefunden. Der Kirchenchor präsentiert einige von ihnen sowie weitere Gesänge, die er aus Taizé mitgebracht hat. Die Gottesdienstbesucher sind zum Mitsingen eingeladen.
 
Die Lieder von Taizé werden nicht nur in der dortigen Kirche (Bild), sondern auf der ganzen Welt gesungen. Sie wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt.
 
 
 
Kirchenchor Ottersdorf im Vor-Corona-Alltag angekommen
Krise gut bewältigt / Verstärkung aus Plittersdorf / Viele Aktionen im laufenden Jahr
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat die Coronakrise gut überstanden. Das wurde bei der Generalversammlung des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf am 7. März 2023 im katholischen Gemeindehaus deutlich. Mit 30 Personen war die Veranstaltung gut besucht. Auch der Jahresbericht, den die Vorsitzende Marlis Camboni in Vertretung der verhinderten Schriftführerin Monique Hübner verlas, zeigte, dass die Sangesgemeinschaft aus Ottersdorfer und Plittersdorfer Mitgliedern wieder im Vor-Corona-Alltag angekommen ist.
 
Im Frühjahr 2022 wurden die regelmäßigen Präsenzproben wieder aufgenommen und seither auch zahlreiche Auftritte absolviert, etwa bei der Verabschiedung von Pfarrer Michael Dafferner, der Einführung des neuen Leiters der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, Vincent Padinjarakadan, bei den Patrozinien in Plittersdorf und Ottersdorf sowie den Weihnachtsgottesdiensten in den beiden Riedgemeinden. Das gesellschaftliche Leben des Vereins erhielt ebenfalls neuen Schwung. So feierten die Sängerinnen und Sänger im November 2022 nach zweijähriger Pause in gewohntem Rahmen ihre Cäcilienfeier. Dass der Chor derart gut über die Coronakrise gekommen ist, schrieb Camboni dem großen Engagement von Dirigent Erwin Groß zu, der die Sängerinnen und Sänger mit Online-Proben und Schola-Auftritten bei der Stange gehalten habe, und dankte ihm herzlich für seine Arbeit. Groß gab das Lob zurück und bezeichnete Camboni als „Architektin des Zusammenhalts“, die die Truppe in der schweren Zeit zusammengeschweißt habe.
 
Zur guten Entwicklung des Chors haben auch die Neuzugänge aus dem Kirchenchor Plittersdorf beigetragen, der sich zum Jahresende 2022 offiziell aufgelöst hat. Damit wurde die Vereinigung der beiden Chöre, die 2019 mit einer Kooperation begonnen hatte, erfolgreich abgeschlossen.
Der Bericht der Schatzmeisterin Monika Höllig zeigte, dass der Verein auch finanziell auf gesunden Füßen steht. Zwar wies die Bilanz 2022 ein leichtes Minus auf, weil keine Veranstaltungen zur Generierung von Einnahmen durchgeführt werden konnten, doch das ändert sich im laufenden Jahr. So übernimmt der Chor am 1. und 2. April die Bewirtung bei der Pflanzenpräsentation „Frühlingszauber“ (ehemals Kamelientage) der Gärtnerei Klingmann. Außerdem ist für November nach dreijähriger Pause wieder die Aufführung eines Mundarttheaterstücks geplant.
 
Die Kassenprüfer Hans Butz und Walter Himmel bescheinigten Höllig eine einwandfreie Arbeit. Und so wurde die Schatzmeisterin ebenso wie der Gesamtvorstand unter der Leitung von Pfarrer Padinjarakadan einstimmig entlastet. Der Leiter der Kirchengemeinde zeigte sich dankbar für die Arbeit des Chors: „Ich freue mich immer sehr, wenn Sie die Gottesdienste mitgestalten.“ Wie Dirigent Groß bekanntgab, stehen die nächsten Auftritte am Karfreitag und in der Osternacht in Ottersdorf, sowie in der Festmesse am Ostersonntag in Plittersdorf an. Zudem bietet das laufende Vereinsjahr weitere Highlights: Zum einen soll es erstmals eine Stimmbildungsschulung geben, zum anderen organisiert die Vorsitzende gemeinsam mit ihrem Mann Robert Camboni für die Mitglieder und Freunde des Chors im September eine Studienfahrt nach Frankreich an die Loire.
Zwei Wermutstropfen blieben aber bei der Versammlung: Marlis Camboni kündigte an, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr als Vorsitzende kandidieren wird. Außerdem zeigten sich die Chormitglieder besorgt über den geplanten Abriss des Gemeindehauses.
 
Sorgen um Probenraum
 
Die Mitglieder des Kirchenchors Ottersdorf nutzten die Anwesenheit von Pfarrer Padinjarakadan, um ihrem Präses die Sorgen um einen künftigen Probenraum vorzutragen. „Wenn das katholische Gemeindehaus wie geplant abgerissen wird, wird der Chor und die ganze kirchliche Arbeit im Ort auseinanderfallen“, so der Tenor einiger emotionaler Wortbeiträge. Auch die Ministranten und die Katholische Frauengemeinschaft seien dann heimatlos.
Der Pfarrer zeigte Verständnis, machte aber geltend, dass er neu in der Kirchengemeinde sei und sich noch keinen ausreichenden Einblick in das Thema habe verschaffen können. Er übergab Dirigent Erwin Groß das Wort, der sich in seiner Funktion als Sprecher des Gemeindeteams bereits umfassend mit der Problematik befasst hat. Groß verwies auf den maroden Zustand des Gemeindehauses. Für die Sanierung des Gebäudes wären 300.000 bis 400.000 Euro notwendig. Die Erzdiözese Freiburg wolle das Gemeindehaus auch deshalb aufgeben, weil die Kirchengemeinde Iffezheim-Ried mit Gemeindehäusern „überversorgt“ sei. Die aktuelle Planung sehe daher vor, das Gebäude abzureißen und ein Seniorenheim zu bauen. In dieses Gebäude solle dann – nach dem Wunsch der Kirchengemeinde – ein Gemeinschaftsraum integriert werden, der von den kirchlichen Gruppen und weiteren Ottersdorfer Vereinen genutzt werden könne. Die Kosten für diesen Raum sollen durch den Verkauf des Pfarrhauses gedeckt werden, für das allerdings kein Kaufinteresse bestehe. Das liege nicht zuletzt an der teuren Erbpacht, von der die Verrechnungsstelle der Kirche nicht abrücke. Aus diesem Grund seien auch die Verhandlungen mit Investoren für das geplante Seniorenheim schwierig. Aktuell gebe es nur ein Unternehmen, das bereit wäre, das Projekt umzusetzen. Erschwerend komme hinzu, dass das neue Gebäude in das Ortsentwicklungskonzept passen müsse, das die Stadt Rastatt für Ottersdorf erstellt habe. Mit dem möglichen Investor soll demnächst ein Gespräch geführt werden.
Angesichts der vielen Unwägbarkeiten zeigten sich die Kirchenchormitglieder skeptisch und sprachen sich für eine Erhaltung des Gemeindehauses aus. Der Chor solle nicht einfach zusehen, sondern sich aktiv gegen den Abriss wehren, waren sich die Anwesenden einig. Camboni stimmte zu und kündigte an, ein entsprechendes Schreiben an die Verantwortlichen zu verfassen. Pfarrer Padinjarakadan regte an, gemeinsam mit der politischen Gemeinde nach Lösungen zu suchen. Auch dieser Vorschlag wird weiterverfolgt. Camboni: „Wir werden das Gespräch mit Ortsvorsteher Stefan Lott suchen.“
Der Kirchenchor Ottersdorf will sich für die Erhaltung des katholischen Gemeindehauses einsetzen.
 
 

2022

 
Einladung zur Generalversammlung
 
Am Dienstag, 12. Juli 2022, findet nach der Kirchenchorprobe – gegen 21 Uhr – im Saal des Ottersdorfer Gemeindehauses die Generalversammlung des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf statt.
 
Alle aktiven Sänger*innen – auch aus Plittersdorf – sowie die passiven Mitglieder sind herzlich eingeladen. Eine persönliche Einladung erfolgt nicht.
 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 
Auf der Tagesordnung stehen:
 
  • Genehmigung der Tagesordnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Totengedenken
  • Vorstellung der Neukonzeption des Chores
  • Bericht der Schatzmeisterin
  • Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Schatzmeisterin
  • Bericht der Schriftführerin
  • Entlastung des Vorstandes
  • Dankesworte
  • Vorstellung der Kandidat*innen für die Stimmenvertretung
  • Wahl der Stimmenvertreter*innen durch Akklamation
  • Wahl der Vertretung der Plittersdorfer Sänger*innen
  • Ausblick
 
 
 
Nach langer Corona-Pause hat der Kirchenchor Ottersdorf wieder den regulären Probenbetrieb aufgenommen. Bereits dreimal kamen die Sängerinnen und Sänger aus Ottersdorf und Plittersdorf im „real life“ zusammen, nachdem monatelang nur Online-Proben möglich gewesen waren. „Es ist ein schönes Gefühl, endlich wieder die Gemeinschaft des Chors zu erleben und zusammen zu singen“, freut sich Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Cäcilienvereins. 
Viele Auftritte
Auch die ersten Auftritte in größerer Formation als den in Coronazeiten üblichen kleinen Scholas haben die Sängerinnen und Sänger bereits hinter sich. So gestaltete der Chor etwa den Freiluftgottesdienst im Wintersdorfer Seegarten an Christi Himmelfahrt mit. An Pfingsten waren die Aktiven gleich zweimal im Einsatz – samstags beim Vorabendgottesdienst in Plittersdorf und sonntags bei der Festmesse in Ottersdorf.
 
Die nächsten Ziele hat Dirigent Erwin Groß schon fest im Visier: Am 9. Juli präsentiert sich die Chorgemeinschaft beim letzten Gottesdienst, den der scheidende Pfarrer Michael Dafferner in Ottersdorf hält (im Anschluss ist die Gemeinde zu einem Sektempfang eingeladen). Weiterhin wird der Chor am 16. Juni beim zentralen Fronleichnams-Gottesdienst der Seelsorgeeinheit in Plittersdorf am Niedersand singen. Zudem steht am 24. Juli ein Auftritt beim Plittersdorfer Patroziniumsfest an. Groß ermuntert alle Sängerinnen und Sänger, fleißig zu den Proben zu kommen, die nun wieder regelmäßig wöchentlich dienstags um 20.15 Uhr im Gemeindehaus stattfinden. „Noch sind die Reihen etwas gelichtet“, bedauert Groß und lädt daher auch ausdrücklich alle Sänger*innen ein, die in den Coronahochzeiten pausiert haben, wieder zum Singen zu kommen. „Wir haben Corona weiterhin im Blick und sind nach wie vor vorsichtig“, betont der Dirigent. Gesungen werde im großen Saal des Ottersdorfer Gemeindehauses mit genügend Abstand. 
 

Der Kirchenchor Ottersdorf gestaltete den Gottesdienst am Pfingstsamstag in Plittersdorf mit. Dabei wirkten Viele Sängerinnen und Sänger aus Plittersdorf mit.
 

Auch bei der Messe am Pfingstsonntag in Ottersdorf war der Kirchenchor im Einsatz.
 
 
Aufgrund der Coronalage ist auch an Ostern noch kein Auftritt des gesamten Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf möglich.
 
Der Chor wird verschiedene Ostergottesdienste aber mit kleineren Sängergruppen (Scholas) in unterschiedlicher Besetzung mitgestalten:
 
die Betstunde am Gründonnerstag um 18.30 Uhr in Plittersdorf,
die Karfreitagsliturgie um 15 Uhr in Ottersdorf,
die Osternacht um 20.30 Uhr in Ottersdorf und
die Festmesse am Ostersonntag um 10.30 Uhr in Plittersdorf.
 
 
Proben und Auftritte – 7. März 2022
 
Sobald wie möglich soll es auch wieder gemeinsame Präsenzproben für die Sänger*innen aus Ottersdorf und Plittersdorf geben. Aufgrund der aktuell immer noch hohen Coronazahlen findet die nächste Probe am 15. März um 20 Uhr aber nochmals online statt.
 
Ungeachtet der Einschränkungen hat Dirigent Erwin Groß damit begonnen, den Chor auf die nächsten Auftritte in der Osterzeit vorzubereiten. Einstudiert wird aktuell insbesondere die Missa Tertia von Lajos Bardos. Folgende Auftritte sind geplant:
 
  • Samstag, 26. März, 18.30 Uhr, Vorabendmesse in Plittersdorf
  • Samstag, 2. April, 17 Uhr, Vorabendmesse in Ottersdorf
  • Donnerstag, 14. April, 17 Uhr, Eucharistiefeier zum letzten Abendmahl in Ottersdorf
  • Freitag, 15. April, 15 Uhr, Karfreitagsliturgie in Ottersdorf
  • Samstag, 16. April, 20.30 Uhr, Osternacht in Ottersdorf
  • Sonntag, 17. April, 10.30 Uhr, Ostermesse in Plittersdorf
Scholas kommen gut an
In den vergangenen Monaten hat der Chor mit kleineren Sängergruppen (Scholas) in wechselnden Besetzungen regelmäßig Vorabendmessen in Plittersdorf und Ottersdorf mitgestaltet. Die Darbietungen kamen gut an. „Es ist immer schön, wenn Sie die Gottesdienste mit ihrem Gesang bereichern“, lobte Pfarrer Gerold Siegel beim letzten Auftritt in der Vorabendmesse am Samstag, 6. März, in Ottersdorf. Die anwesenden Gemeindemitglieder bekräftigten die Aussage mit reichlich Applaus.
 
 
Mit Sängergruppen in wechselnden Besetzungen hat der Kirchenchor Ottersdorf/Plittersdorf in den vergangenen Monaten Gottesdienste in den beiden Riedgemeinden mitgestaltet. Im Bild die Schola am 5. März in Ottersdorf.
 
 

2021

 
 
Am Samstag, 27. November 2021, fand in der Ottersdorfer Kirche ein Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf statt. Der Kirchenchor gestaltete die Messe musikalisch mit.
Die normalerweise im Anschluss an den Gottesdienst stattfindende traditionelle Cäcilienfeier wurde coronabedingt abgesagt.
Die Ehrungen verdienter Sänger*innen holt der Kirchenchor bei der Generalversammlung im nächsten Frühjahr nach. Die Kirchenchormitglieder durften sich aber über ein kleines Weihnachtsgeschenk freuen, das ihnen vom Vorstand des Kirchenchors nach Hause gebracht wurde.
 
 
Pfarrer Dafferner dankt für 25-jährigen treuen Dienst
Erwin Groß: „Wir sind froh, dass wir dich haben.“
 
Mit einer Festmesse wurde am Christkönigsonntag das 25-jährige Weihejubiläum des Ottersdorfer Diakons Klaus Krämer gefeiert. Den Gottesdienst in der Kirche St. Ägidius zelebrierte Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried. Unterstützt wurde er dabei nicht nur von Krämer selbst, sondern auch von Pfarrer Gerold Siegel, Dekan im Ruhestand und ein wichtiger Wegbegleiter des Jubilars, sowie vom Iffezheimer Diakon Siegfried Oesterle.
In seiner Predigt dankte Dafferner Krämer für dessen langjährigen, treuen Einsatz als „ständiger Diakon mit Zivilberuf“.
Der Pfarrer unterstrich die Bedeutung dieses Amtes, das es in der katholischen Kirche erst seit 50 Jahren gebe: „Die ständigen Diakone machen deutlich, dass Beruf und Berufung, Ehe und Familie zusammengehören und sind so ein wertvolles Zeugnis für die Kirche und die Welt.“
 
Dafferner zeigte auf, was es heißt, ständiger Diakon zu sein: Krämer wurde 1995 in Freiburg zum Diakon geweiht und war unter verschiedenen Pfarrern tätig, zunächst unter Wolfgang Storf in Ottersdorf, dann unter Wilfried Asal in Iffezheim und zuletzt elf Jahre unter Dafferner. In dieser Zeit habe es auch große Veränderungen gegeben, insbesondere die Zusammenlegung der Kirchengemeinden Iffezheim, Ottersdorf, Wintersdorf und Plittersdorf. Außerdem wurde vor zwei Jahren eine neue Gebäudekonzeption erarbeitet. Dafferner hob dabei Krämers Sachverstand über die kirchlichen Liegenschaften hervor, für die dieser in seinem Hauptberuf vor seiner Pensionierung zuständig gewesen sei – zunächst in Rastatt, dann in Durmersheim. Das mache ihn zu einem wertvollen Ansprechpartner in dieser Phase.
 
Krämer sei als ständiger Diakon zudem beratendes Mitglied im Pfarrgemeinderat und unterstütze die Gemeindeteams. In seinem Amt assistiere er dem Pfarrer bei den Gottesdiensten, könne aber auch selbst eine Liturgie führen. Dafferner dankte auch Krämers Frau Leonie für die Unterstützung ihres Mannes und überbrachte ihr Blumen.
 
Den Abschluss des Gottesdienstes bildeten zwei herzliche Grußworte: Erwin Groß sprach Krämer im Namen des Gemeindeteams seinen Dank für dessen engagierten Dienst aus, etwa bei Kranken, Sterbenden, bei Beerdigungen, Taufen und durch tatkräftige Hilfe im Gemeindeteam. „Wir sind froh, dass wir dich haben“, so Groß. Zudem überbrachte Adolf Heck die Glückwünsche des Diakonatskreises Rastatt-Murgtal, in dem sechs Diakone mit ihren Ehefrauen aktiv sind. Jubilar Krämer freute sich über die zahlreich erschienen Wegbegleiter und die anerkennenden Worte. Er dankte auch allen, die den Gottesdienst mitgestaltet hatten, insbesondere seinem Sohn Christoph Krämer für das Lektorat und der Schola des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf für die musikalischen Beiträge.
 
 
 
Am Samstag, 25. September 2021, hat der Kirchenchor Ottersdorf/Plittersdorf mit einer gemischten Schola den Vorabendgottesdienst um 18.30 Uhr in Plittersdorf mitgestaltet. Ebenfalls aktiv war das Ensemble bei der Wiedereröffnung der Kirche St. Ägidius Ottersdorf, die nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am Sonntag, 17. Oktober, mit einer feierlichen Messe wiedereröffnet wurde.
 
 
 
In der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried fanden in den vergangenen Wochen coronabedingt keine Gottesdienste statt. Erwin Groß, Dirigent des Kirchenchors Ottersdorf, hat daher die Initiative ergriffen und zu einem sonntäglichen digitalen Hausgebet eingeladen. Zählte die Premiere am 25. April noch 14 Teilnehmer, so trafen sich am vergangenen Sonntag, 2. Mai, bereits 23 Gläubige zum gemeinsamen Innehalten im virtuellen Netz. Darunter waren nicht nur Mitglieder des Kirchenchors und deren Angehörige. Auch Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde, und weitere interessierte Gemeindemitglieder folgten Groß‘ Einladung.
 
Nach einem Lied zur Einstimmung lasen Elisabeth Groß und Erwin Groß die Lesung und das Evangelium. Dann sangen alle gemeinsam das Halleluja von Taizé und beteten das Vaterunser. Es folgte ein weiteres Lied, bevor der Pfarrer den Anwesenden zum Abschluss den Segen spendete und dem Chorleiter für das schön gestaltete Hausgebet dankte.
Am kommenden Wochenende finden wieder Präsenzgottesdienste in Iffezheim und Plittersdorf statt. Das Hausgebet wird in Absprache mit Pfarrer Dafferner ergänzend dazu weiterhin angeboten. Wer am kommenden Sonntag, 11. Mai, um 10 Uhr dabei sein will, kann sich mit folgendem Link einwählen: Digitales Hausgebet
 
Online-Probe des Kirchenchors am 18. Mai 2021
Am Dienstag, 18. Mai, um 20 Uhr trifft sich der Kirchenchor Ottersdorf zur nächsten Online-Probe. Alle Chormitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Die Zugangsdaten sind dieselben wie beim Hausgebet (siehe oben) und können auch der WhatsApp-Gruppe entnommen werden. Die Lieder, die gesungen werden, gibt Dirigent Erwin Groß im Vorfeld bekannt.
Die Probe läuft folgendermaßen ab: Groß singt und spielt die Lieder in den verschiedenen Stimmen vor und lässt teilweise auch Mitschnitte anderer Chöre und/oder Orgelbegleitung laufen. Die Sänger*innen schalten die Mikrofone aus und jeder singt für sich in seiner Stimmlage mit. Zwar hört man sich dann nicht gegenseitig, aber ansonsten würde es wegen der Zeitverzögerung bei der Tonübertragung zu Überlagerungen kommen. „Die Online-Proben sind somit kein Ersatz für Präsenzproben, aber doch immerhin eine Möglichkeit, die Stimme zu trainieren und neue Lieder zu lernen oder bekannte Stücke aufzufrischen“, sagt Groß. „Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Chormitglieder das Angebot nutzen würden.“
 
 
Generalversammlung des Kirchenchors Ottersdorf erstmals als Videokonferenz / Ab 20. April Online-Proben für alle
 
Rastatt-Ottersdorf (np). Der Kirchenchor Ottersdorf hat seine Generalversammlung erstmals online durchgeführt. Mit 24 Teilnehmern wurde die Veranstaltung, die am 13. April 2021 stattfand, sehr gut angenommen. Das mochte wohl auch an dem kleinen Motivationschub gelegen haben, für den die Vorstandschaft gesorgt hatte: Alle Chormitglieder, die sich zur Generalversammlung angemeldet hatten, bekamen im Vorfeld eine Brezel nach Hause gebracht. Diese wurde dann gemeinsam genüsslich vor dem Bildschirm verspeist, sodass tatsächlich ein Gefühl von geselligem Miteinander aufkam.
 
Dirigent Erwin Groß hatte sich zudem etwas einfallen lassen, um ein wenig Chor-Feeling entstehen zu lassen: Unter seiner Leitung stimmten die Sängerinnen und Sänger ein kleines Lied aus dem Gotteslob an. Dann wurden die Mikrofone ausgeschaltet und Groß spielte das Stück als YouTube-Video ein. So konnten alle beherzt mitsingen, ohne dass es zu online-bedingten Stimmüberlagerungen kam.
 
Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, leitete zum offiziellen Teil der Generalversammlung über. Dazu konnte sie auch Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, und den Vorsitzenden des Kirchenchors Plittersdorf, Winfried Müller, begrüßen.
Die Berichte der Vorstandsmitglieder fielen deutlich kürzer aus als gewohnt. Kassiererin Monika Höllig hatte nur wenige Ein- und Ausgaben zu verzeichnen. Sie verkündete den Beschluss der Vorstandschaft, dass für 2020 kein Mitgliedsbeitrag erhoben wird. Bereits gezahlte Jahresbeiträge werden auf das Jahr 2021 angerechnet. Walter Himmel, der die Kasse gemeinsam mit Hans Butz geprüft hatte, bescheinigte Höllig eine einwandfreie Buchführung. Der Entlastung der Kassenwartin, die Pfarrer Dafferner leitete, stand somit nichts im Weg. Auch die übrige Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
 
Der Bericht von Schriftführerin Monique Hübner über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres war eine Aufzählung dessen, was angesichts der Corona-Pandemie alles ausgefallen war. „Nach der letzten Generalversammlung im März 2020 wurden die Chorproben und sämtliche geselligen Aktivitäten eingestellt“, bedauerte Hübner. So fand der Kuchenverkauf bei den Kamelientagen ebenso wenig statt wie das Grillfest, der Jahresausflug, das für November terminierte Konzert und die Cäcilienfeier. Verzichten musste die Chorgemeinschaft auch auf das geplante Stimmbildungsseminar und die Studienreise an die Loire.
 
Nur einen kurzen Lichtblick gab es im Spätsommer 2020, als wenige Proben unter Coronabedingungen mit viel Abstand in Plittersdorf stattfanden, bevor dann der nächste Lockdown zuschlug. Danach gelang es Dirigent Groß immerhin, kleine Schola-Formationen zu bilden, die in wechselnder Besetzung einige Gottesdienste mitgestalteten, darunter die Ottersdorfer Patroziniumsfeier am 16. September 2020 und mehrere Weihnachtsgottesdienste. An Ostern 2021 dagegen fielen sämtliche geplanten Schola-Auftritte wegen der abgesagten Gottesdienste aus.
 
Vorsitzende Camboni resümierte: „Unser größte Wunsch ist, dass wir wieder live singen und zusammenkommen können.“ Dirigent Groß will allerdings nicht auf den Zeitpunkt warten, bis wieder Präsenzproben möglich sind, sondern bietet ab sofort Online-Proben mit Hilfe von YouTube-Videos an. „Eine richtige Chorprobe ist natürlich etwas anderes, aber es hilft uns, dass wir das Singen nicht ganz verlernen.“ Sein Vorschlag fand bei den Anwesenden breite Zustimmung. Camboni sagte: „Auf diese Weise können wir den Kontakt halten, bis wir uns wieder persönlich sehen können.“ Sie dankte Groß für dessen starkes Engagement, um den Chor lebendig zu halten.
 
Die erste Online-Probe wurde auf Dienstag, 20. April, 20 Uhr terminiert. Groß versendet im Vorfeld per E-Mail den Link für die Videokonferenz, der auch leicht mit dem Handy geöffnet werden kann. Die Lieder, die gesungen werden, teilt der Chorleiter ebenfalls vorab mit und sendet die Links zu den Youtube-Videos zur Vorbereitung. „Nicht nur Chormitglieder aus Ottersdorf, sondern auch aus Plittersdorf sind herzlich zu den Online-Proben eingeladen“, betonte der Dirigent und warb für eine rege Teilnahme: „Jeder, der mitmacht, ist eine Bereicherung.“
 
 
 
Ein Lichtblick in Corona-Zeiten war die Vorabendmesse am Samstag, 27. Februar, in der Sankt-Jakobus-Kirche, Plittersdorf:
 
Eine gemischte Schola des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf bereicherte den Gottesdienst mit fünf kleinen Gesangseinlagen. Vier Chormitglieder aus zwei Haushalten traten auf, einschließlich Dirigent Erwin Groß, der kräftig mitsang.
Das Angebot wurde von den Gläubigen dankbar angenommen: 64 Besucher hatten den Weg in die Kirche gefunden. Über die stattliche Zahl freute sich nicht nur die Schola, sondern auch Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, der die Messe zelebrierte.
 
Weil der Kirchenchor aktuell nicht proben darf, ist es sehr schwierig, Stücke einzustudieren.
 
Groß hatte daher gängige Lieder und Kanons ausgewählt:
„Meine engen Grenzen“,
„Nimm o Herr die Gaben, die wir bringen“,
„Te Deum laudamus“,
„Bleibet hier und wachet mit mir“ und
„Siehe, das ist Gottes Lamm“.
 
Die einfachen Melodien wurden mit großem Engagement vorgetragen und auch die stimmliche Qualität konnte überzeugen. So sprang der Funke schnell zum Publikum über und die Schola erntete am Ende viel Lob.
 
 
 Pfarrer Michael Dafferner freute sich über 64 Besucher bei der Vorabendmesse am vergangenen Samstag in Plittersdorf.
  
 
Viel Lob erntete die Schola des Kirchenchors unter der Leitung von Erwin Groß (rechts), die den Gottesdienst mitgestaltete. 
 
 

2020

 
 
Eine gemischte Schola des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf unter der Leitung von Erwin Groß hat die Festmesse an Allerheiligen in Plittersdorf mitgestaltet. Der Chor hatte großes Glück: Ein Tag vor dem coronabedingten Teillockdown war der Auftritt noch möglich. 
 
Die sieben Sänger*innen, die sich auf der Empore unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln formiert hatten, präsentierten moderne Lieder, überwiegend aus dem Gotteslob. Zudem sorgten das hebräische Friedenslied „Yo lisa goy“ und die „Hymn“ von Barclay James Harvest für Schwung in dem von Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim/Ried, zelebrierten Gottesdienst.
 
Der Pfarrer dankte dem Chor zum Abschluss und die Kirchenbesucher honorierten das Engagement der Sänger*innen mit nachhaltigem Applaus.
 
 
 
 
Es war ein Patrozinium, das es in der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried so noch nie gegeben hat: Der Gedenktag des Schutzpatrons der Ottersdorfer Kirche, St. Ägidius, wurde in diesem Jahr in Plittersdorf gefeiert – noch dazu unter Coronabedingungen. Die Besucher mussten also Abstand halten und durften nicht singen. Und dem Kirchenchor war es auch nicht erlaubt, die Messe wie üblich mitzugestalten.
 
Die Ottersdorfer Kirche ist auf absehbare Zeit weiter nicht benutzbar“, verwies Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, bei der Messe auf die andauernde Unsicherheit über die Dauer der Sanierungsarbeiten an dem maroden Gotteshaus. Somit nahm er den Ottersdorfer Gläubigen alle Hoffnung, dass sich an dem Ausnahmezustand demnächst etwas ändern wird. Aber offensichtlich haben sich die Mitglieder der Kirchengemeinde inzwischen daran gewöhnt, für den Besuch der Heiligen Messe auch einmal in den Nachbarort zu fahren. Und so war anlässlich des Patroziniums dann doch eine stattliche Zahl von Besuchern gekommen, die die Plittersdorfer Kirche entsprechend der Corona-Auflagen gut füllte.
 
Letztendlich war auch für eine musikalische Untermalung gesorgt: Um der Festmesse ein feierliches Ambiente zu verleihen, hatte Erwin Groß, Dirigent des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf, eine Auswahl von Liedern mit einer eigens für diesen Tag gebildeten Frauenschola einstudiert. Die handverlesenen Sängerinnen, die auf der Empore der Plittersdorfer Kirche möglichst weit voneinander entfernt Aufstellung genommen hatten, präsentierten Choräle aus Taizé und andere moderne Gesänge und Kanons aus dem Gotteslob. Der Dirigent zeigte sich am Ende sehr zufrieden mit seinem kleinen Ensemble und erhielt auch viel positive Resonanz von den Kirchenbesuchern.
 
Eine Frauenschola des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf unter der Leitung von Erwin Groß gestaltete das Patrozinium mit.
 
 
 
Einige Mitglieder des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf gestalteten am Samstag, 22. August 2020, den Vorabendgottesdienst in Plittersdorf mit. Aufgrund der Abstandsregeln konnten zwar nur acht Sängerinnen und Sänger bei dem Auftritt mitwirken, doch die Freude darüber, dass überhaupt wieder ein gemeinsames Singen möglich war, überwog.
 
Weil nur eine Probe zur Vorbereitung zur Verfügung gestanden hatte, konzentrierte sich die Gruppe unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß auf kurze, leicht zu singende Lieder, vorwiegend aus Taizé, zum Beispiel „Herr erbarme dich“, „Alleluja“ und „Ubi caritas“. Die Auswahl erwies sich als gelungen. Dem kleinen Chor gelang es sehr gut, den meditativen Charakter und die eingängigen Melodien, die den Zauber der Lieder von Taizé ausmachen, zur Geltung zu bringen. Mit Schmiss und Begeisterung präsentierten die Sänger*innen auch die beiden von Groß ausgewählten Kanons aus dem Gotteslob, wie etwa das rhythmische „Te deum“.
 
Zum Abschluss bot der Chor das Abendlied „Resta qui con noi“ („Bleibe bei uns“) von Gen Rosso. Dabei hatten die Solistinnen Heidi Himmel und Lisa Groß – unterstützt von Erwin Groß – Gelegenheit, ihre schönen Stimmen zur Geltung zu bringen. Am Ende dankte Pfarrer Mathew Muriankary, der den Gottesdienst zelebrierte, dem Chor für seinen Einsatz. Zudem freuten sich die Aktiven über den spontanen Applaus der Gemeinde.
 
Mit Abstand und Begeisterung: Eine kleine Gruppe von Sänger*innen des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf gestaltete den Vorabendgottesdienst am vergangenen Samstag in Plittersdorf mit.
 
 
 
Nach monatelanger coronabedingter Abstinenz waren die Sänger*innen des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf am 11. August erstmals wieder zu einer Probe eingeladen. Man traf sich auf dem Platz hinter der Plittersdorfer Kirche, wo ausreichend Raum zum Abstandhalten und zur Einhaltung der Hygienevorschriften zur Verfügung stand. Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, erfasste pflichtschuldigst die Daten der Anwesenden. Nicht alle waren gekommen. Urlaubsbedingt gab es einige Ausfälle und manche unter den älteren Chormitgliedern hatten noch Bedenken, in der Gemeinschaft zu singen – gerade angesichts wieder steigender Corona-Fälle. Aber nichtsdestotrotz waren alle Stimmen ausreichend besetzt. Und diejenigen, die da waren, freuten sich riesig.
 
Eine richtige Probe sei es ja eigentlich nicht, meinte Dirigent Erwin Groß einleitend, aber nach so langer Zeit habe man doch einmal wieder die Möglichkeit schaffen wollen, sich zu treffen und gemeinsam zu singen. Groß hatte nur einfache Lieder aus dem Gotteslob ausgesucht, die er mit der Gitarre begleitete. Das klappte so gut, dass auch vierstimmig gesungen wurde.
 
Die nächste gemeinsame Probe findet am Dienstag, 8. September, um 20.15 Uhr in der Plittersdorfer Kirche statt.
 
Kleingruppen singen am 22. August und beim Patrozinium am 13. September
In kleinen Gruppen von maximal acht Sänger*innen wird der Chor jetzt auch wieder Gottesdienste mitgestalten. Damit soll nicht zuletzt der Kirchenbesuch für die Gläubigen, denen das eigene Singen immer noch untersagt ist, wieder attraktiver werden. Bei der Probe hatten sich spontan genügend Chormitglieder bereitgefunden, den Vorabendgottesdienst am Samstag, 22. August, um 18.30 Uhr in Plittersdorf mitzugestalten.
 
Eine Frauenschola singt zudem beim Patrozinium des Heiligen Ägidius, das am Sonntag, 13. September, um 10.30 Uhr in der Plittersdorfer Kirche gefeiert wird, weil die Ottersdorfer Kirche aufgrund von Sanierungsarbeiten aktuell nicht zur Verfügung steht. Zur Vorbereitung auf das Patrozinium trifft sich die Frauenschola am Dienstag, 1. September, um 20.15 Uhr in Plittersdorf in der Kirche zu einer Probe. Wer Interesse hat, an diesem Termin mitzusingen und/oder zur gemeinsamen Probe kommen möchte, sollte sich über die WhatsApp-Gruppe des Kirchenchors anmelden oder telefonisch bei Marlis Camboni unter (07222) 2 38 01.
 
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat seine Generalversammlung erstmals online durchgeführt. Mit 24 Teilnehmern wurde die Veranstaltung, die am 13. April 2021 stattfand, sehr gut angenommen. Das mochte wohl auch an dem kleinen Motivationschub gelegen haben, für den die Vorstandschaft gesorgt hatte: Alle Chormitglieder, die sich zur Generalversammlung angemeldet hatten, bekamen im Vorfeld eine Brezel nach Hause gebracht. Diese wurde dann gemeinsam genüsslich vor dem Bildschirm verspeist, sodass tatsächlich ein Gefühl von geselligem Miteinander aufkam.
 
Gemeinsames Lied zu Beginn
Dirigent Erwin Groß hatte sich zudem etwas einfallen lassen, um ein wenig Chor-Feeling entstehen zu lassen: Unter seiner Leitung stimmten die Sängerinnen und Sänger ein kleines Lied aus dem Gotteslob an. Dann wurden die Mikrofone ausgeschaltet und Groß spielte das Stück als YouTube-Video ein. So konnten alle beherzt mitsingen, ohne dass es zu online-bedingten Stimmüberlagerungen kam.
Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, leitete zum offiziellen Teil der Generalversammlung über. Dazu konnte sie auch Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, und den Vorsitzenden des Kirchenchors Plittersdorf, Winfried Müller, begrüßen.
 
Mitgliedsbeiträge 2020 werden gutgeschrieben
Die Berichte der Vorstandsmitglieder fielen deutlich kürzer aus als gewohnt. Kassiererin Monika Höllig hatte nur wenige Ein- und Ausgaben zu verzeichnen. Sie verkündete den Beschluss der Vorstandschaft, dass für 2020 kein Mitgliedsbeitrag erhoben wird. Bereits gezahlte Jahresbeiträge werden auf das Jahr 2021 angerechnet. Walter Himmel, der die Kasse gemeinsam mit Hans Butz geprüft hatte, bescheinigte Höllig eine einwandfreie Buchführung. Der Entlastung der Kassenwartin, die Pfarrer Dafferner leitete, stand somit nichts im Weg. Auch die übrige Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
 
Fast alle Choraktivitäten im vergangenen Jahr auf Eis
Der Bericht von Schriftführerin Monique Hübner über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres war mehr eine Aufzählung dessen, was angesichts der Corona-Pandemie alles ausgefallen war. "Nach der letzten Generalversammlung im März 2020 wurden die Chorproben und sämtliche geselligen Aktivitäten eingestellt", bedauerte Hübner. So fand der Kuchenverkauf bei den Kamelientagen ebenso wenig statt wie das Grillfest, der Jahresausflug, das für November terminierte Konzert und die Cäcilienfeier. Verzichten musste die Chorgemeinschaft auch auf das geplante Stimmbildungsseminar und die Studienreise an die Loire.
 
Proben unter Corona-Bedingungen und Schola-Auftritte
Kleine Lichtblick gab es im Spätsommer 2020, als wenige Proben unter Corona-Bedingungen mit viel Abstand in Plittersdorf stattfanden, bevor der nächste Lockdown zuschlug. Danach gelang es Dirigent Groß immerhin, kleine Schola-Formationen zu bilden, die in wechselnder Besetzung einige Gottesdienste mitgestalteten, darunter die Ottersdorfer Patroziniumsfeier am 16. September 2020 und mehrere Weihnachtsgottesdienste. An Ostern 2021 dagegen fielen sämtliche geplanten Schola-Auftritte wegen der abgesagten Gottesdienste aus.
 
Neu: Online-Proben für Ottersdorf und Plittersdorf
Vorsitzende Camboni resümierte: "Unser größter Wunsch ist, dass wir wieder live singen und zusammenkommen können." Dirigent Groß will allerdings nicht auf den Zeitpunkt warten, bis wieder Präsenzproben möglich sind, sondern bietet ab sofort Online-Proben mit Hilfe von YouTube-Videos an. "Eine richtige Chorprobe ist natürlich etwas anderes, aber es hilft uns, dass wir das Singen nicht ganz verlernen." Sein Vorschlag fand bei den Anwesenden breite Zustimmung. Camboni sagte: "Auf diese Weise können wir den Kontakt halten, bis wir uns wieder persönlich sehen können." Sie dankte Groß für dessen starkes Engagement, um den Chor lebendig zu halten.
 
Erste Probe am Dienstag, 20. April
Die erste Online-Probe wurde auf Dienstag, 20. April, 20 Uhr terminiert. Groß versendet im Vorfeld per E-Mail den Link für die Videokonferenz, der auch leicht mit dem Handy geöffnet werden kann. Die Lieder, die gesungen werden, teilt der Chorleiter ebenfalls vorab mit und sendet die Links zu den Youtube-Videos zur Vorbereitung. "Nicht nur Chormitglieder aus Ottersdorf, sondern auch aus Plittersdorf sind herzlich zu den Online-Proben eingeladen", betonte der Dirigent und warb für eine rege Teilnahme: "Jeder, der mitmacht, ist eine Bereicherung."
 
 
Nach monatelanger Abstinenz hat sich die Vorstandschaft des Kirchenchors Ottersdorf erstmals zu einer Videokonferenz zusammengefunden. Besprochen wurden insbesondere eine mögliche Mitgestaltung der Ostergottesdienste und die Durchführung einer Generalversammlung im Online-Format.
 
Dirigent Erwin Groß informierte, dass der Kirchenchor im April viermal die Möglichkeit hat, sich mit einer Schola einzubringen: Am Karsamstag, 3. April, findet um 21 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in Iffezheim statt. Am Ostersonntag, 4. April, gibt es erstmals einen Auferstehungsgottesdienst morgens um 7 Uhr auf dem Ottersdorfer Friedhof und am selben Tag wird die Osterfestmesse um 9 Uhr in Plittersdorf gefeiert. Eine Woche später, am 11. April, hat der Chor zudem die Möglichkeit, bei einem Gottesdienst um 9 Uhr im Ottersdorfer Gemeindehaus aufzutreten.
 
Chorsänger*innen für Scholas gesucht
Nun werden Sänger*innen aus Ottersdorf und Plittersdorf gesucht, die bereit wären, in einer Schola mitzusingen. Alle Interessierten treffen sich am 23. und 30. März in einer Videokonferenz. Dabei wird besprochen, wer bei welchem Termin mitsingt. Zudem stellt Dirigent Groß die Lieder vor. Dann soll sich auch zeigen, inwieweit eine Online-Probe möglich ist. Wer Interesse hat, soll sich bitte vor dem 23. März über die WhatsApp-Gruppe oder direkt bei Erwin Groß anmelden, um Zugangsdaten zu erhalten.
 
Generalversammlung online am 13. April
Nach der Online-Vorstandssitzung wird am Dienstag, 13. April, um 20 Uhr erstmals auch die Generalversammlung als Videokonferenz durchgeführt. Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, an der Veranstaltung teilzunehmen, bringt die Vorstandschaft an diesem Tag allen Mitgliedern eine Brezel nach Hause. Die Gebäckstücke sollen dann am Abend bei der Sitzung gemeinsam vor dem Bildschirm verspeist werden. „Auch ein Online-Treffen kann ein Rahmen für geselliges Miteinander sein“, sagt Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf.
 
 
Daneben gilt es auch, die Formalien abzuarbeiten. Auf der Tagesordnung stehen:
  1. Begrüßung
  2. Bericht der ersten Vorsitzenden
  3. Bericht der Kassenwartin
  4. Bericht der Schriftführerin
  5. Entlastung der Vorstandschaft
  6. Verschiedenes
Die Vorstandschaft sprach sich dafür aus, Neuwahlen des Vorstandes auf das nächste Jahr zu verschieben, wenn - hoffentlich - wieder Präsenztreffen möglich sind.
Wer Anträge zur Tagesordnung einreichen will, kann sich bis zum Samstag, 10. April, an Marlis Camboni wenden. Auch Meldungen per WhatsApp, Telefon oder E-Mail sind möglich.
 
Der Vorstand beschloss außerdem, dass der Cäcilienverein für 2020 keine Mitgliedsbeiträge erhebt. Bereits gezahlte Beiträge werden auf das Jahr 2021 angerechnet.
 
Kein Mundarttheater und keine Kamelientage
Marlis Camboni informierte außerdem, dass es in diesem Jahr aufgrund der Pandemie kein Mundarttheater geben wird. Abgesagt sind auch die Kamelientage in der Gärtnerei Klingmann, die schon im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnten. Somit entfällt zum zweiten Mal hintereinander auch die Bewirtung des Kirchenchors.
 
 
Vorbereitung auf Konzert im November / Musikalische Kirchenführung geplant
 
Rastatt-Ottersdorf (np). Eine positive Bilanz zog Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, bei der Jahreshauptversammlung des Cäcilienvereins am Dienstag, 3. März 2020, im katholischen Gemeindehaus. „Unser Chor ist noch ganz gut aufgestellt, auch wenn sich in den vergangenen Jahren altershalber einige Sängerinnen und Sänger vom aktiven Singen zurückgezogen haben.“ Positiv wirke sich die „sehr gedeihliche Kooperation“ mit Plittersdorf aus. Beide Chöre übten gemeinsam und gestalteten zusammen Gottesdienste sowie das nächste Konzert im November. „Eine Fusion haben wir aber noch nicht“, stellte Camboni klar. Die Zusammenarbeit sei ein Novum in den Dörfern, daher wolle man erst im nächsten Jahr über eine noch engere Verbindung beraten. Eine offizielle Vereinigung bedürfe dann auch der Zustimmung des Präses‘ und des Cäcilienverbandes. Dirigent Erwin Groß unterstrich: „Von der Kooperation profitiert nicht nur Plittersdorf, sie ist zum gegenseitigen Nutzen beider Chöre“.
 
Stimmbildungsseminare im Frühjahr und Herbst
Um das Zusammenwachsen zu unterstützen und das gesangliche Niveau noch weiter zu steigern, wird an zwei Samstagvormittagen im Frühjahr und im Herbst ein Stimmbildungsseminar mit dem Gesangspädagogen Holger Schumacher angeboten. „Vielleicht kann er noch mehr aus uns herauszukitzeln“, meinte Groß nicht zuletzt mit Blick auf das Konzert am 8. November. Diese Veranstaltung soll den Besuchern ein besonderes Erlebnis bescheren, wie der Chorleiter ankündigte: Bei einer „musikalischen Kirchenführung“ werden die Deckengemälde in der Ottersdorfer Kirche in den Fokus gerückt. Sie stellen die Lauretanische Litanei dar, deren Anrufungen sich an die Gottesmutter richten. Die Marienbilder sollen einzeln angestrahlt und mit Musik untermalt werden. Geplant ist laut Groß eine moderne Mischung aus Techno und Gregorianik. Camboni dankte dem Dirigenten für sein großes Engagement.
 
Dass beim Ottersdorfer Kirchenchor auch die Finanzen stimmen, machte Kassenwartin Monika Höllig in ihrem Bericht deutlich. Die Kassenprüfer Hans Butz und Walter Himmel attestierten Höllig eine absolut fehlerfreie Buchführung. So stand der Entlastung der Vorstandschaft nichts mehr im Weg. Diese wurde unter der Leitung von Pfarrer i. R. Gerold Siegel einstimmig vorgenommen.
Vielfältige Aktivitäten
Schriftführerin Monique Hübner gab einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Chors im vergangenen Jahr. Sie hob dabei vor allem die Festmesse anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Kirchenchors Plittersdorf hervor. Als weitere Höhepunkte nannte sie das Grillfest, die Studienreise in die Provence, den Jahresausflug nach Hagenau und die Cäcilienfeier, die erstmals gemeinsam mit dem Kirchenchor Plittersdorf stattfand.
 
Camboni blickte in die Zukunft und nannte als nächsten Termin die Bewirtung bei den Kamelientagen der Gärtnerei Klingmann am 28./29. März, allerdings müsse das Gesundheitsamt die Veranstaltung wegen der Corona-Epidemie genehmigen. Die nächsten Auftritte absolviert der Gemeinschaftschor am Karfreitag und am Karsamstag in Ottersdorf, am Ostersonntag ist die Sängerschar dann in Plittersdorf zu erleben.
 
Zum Schluss votierte die Versammlung für die Abschaffung einer langjährigen Tradition: Künftig wird es bei den Proben keine Anwesenheitsliste mehr geben. „Wir sind alle erwachsen, kommen freiwillig und freuen uns auf das gemeinsame Singen“, begründete Camboni den Vorstoß. Die große Mehrheit der rund 30 Anwesenden sah das genauso. Groß bat jedoch darum, dass sich die Chormitglieder weiterhin abmelden, wenn sie nicht zur Probe kommen können: „Das erleichtert mir die Vorbereitung.“
 
Die Mitglieder des Kirchenchors Ottersdorf kamen zur Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus zusammen.
 
Pfarrer Gerold Siegel (Zweiter von links) gab bei der Generalversammlung des Kirchenchors amüsante Anekdoten über die alte Rivalität zwischen Ottersdorf und Plittersdorf zum Besten.
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf/Plittersdorf hat aufgrund der Corona-Epidemie alle Proben bis Ostern abgesagt. Wann genau die Proben wieder starten, wird bekanntgegeben.
 
 
 
(Bild wird noch eingepflegt)
Andreas Groß (Zweiter von rechts) und Marlis Camboni (rechts) vom Kirchenchor Ottersdorf übergaben eine Spende von 1.000 Euro an Monika Zierz (Zweite von links) und Monika Höllig (links) von Kiwanis.
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf spendet stets einen großen Teil der Einnahmen, die sie alle zwei Jahre durch die Aufführung eines Mundartstücks erzielt. Nach fünf ausverkauften Vorstellungen im November 2019 fällt der Spendenregen dieses Mal besonders üppig aus. Zu den Begünstigten zählen die Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, die bereits 1.500 Euro für die Dachrenovierung der Ottersdorfer Kirche erhalten hat, sowie der Kiwanis Club Rastatt, der jetzt eine Finanzspritze in Höhe von 1.000 Euro in Empfang nehmen durfte. Den symbolischen Scheck überreichten die erste Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, Marlis Camboni, und Andreas Groß, Leiter der Theatergruppe, an Kiwanis-Präsidentin Monika Zierz und Gründungsmitglied Monika Höllig. Zierz bedankte sich im Namen aller Mitglieder herzlich für die großzügige Gabe.
 
Kiwanis setzt sich für benachteiligte Kinder in der Region ein. Auf Wunsch der Theatergruppe fließt das Geld in das Projekt „Lichtblick“ und kommt damit Kindern aus Familien mit suchtkranken Eltern zugute. Die finanzielle Unterstützung von Kiwanis ermöglicht es, dass Sozialarbeiter der Fachstelle Sucht des Landkreises Rastatt und Stadtkreises Baden-Baden die Kinder in speziellen Gruppenangeboten betreuen können. Dort erfahren die Heranwachsenden Zuwendung, erhalten Problembewältigungsstrategien für ihren schwierigen Alltag und lernen Kinder mit ähnlichen Schicksalen kennen.
 
 

2019

 
 
Im Bild von links: Zweite Vorsitzende Nora Pallek, die Geehrten Andreas Groß und Michaela Burster sowie Dirigent Erwin Groß.
 
Die Kirchenchöre von Ottersdorf und Plittersdorf feierten ihre traditionelle Cäcilienfeier zum ersten Mal gemeinsam. So summierte sich die Zahl der Teilnehmer im Ottersdorfer Gemeindehaus auf nahezu 60 Personen. Nicht dabei sein konnte die erste Vorsitzende des Ottersdorfer Kirchenchors, Marlis Camboni, die sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus zu Wort meldete. Durch den Abend führte ihre Stellvertreterin Nora Pallek.
 
„Wir sind der Kirchenchor Ottersdorf/Plittersdorf“
Die zweite Vorsitzende hatte sich einiges einfallen lassen, damit sich Ottersdorfer und Plittersdorfer bei der Veranstaltung besser kennenlernten. So gab es beim Einlass Tischkärtchen, um die Gruppen zu mischen, und jeder Gast erhielt ein Namensschild. „Wir singen zwar schon eine ganze Weile miteinander, aber wir kennen unsere Namen nicht“, begründete Pallek diese Aktion. Die Teilnehmer aus beiden Ortschaften zeigten keinerlei Berührungsängste und kamen mühelos ins Gespräch. Auch bei zwei Kennenlernspielen machten sie gerne mit. Am Ende standen alle im Kreis, hielten sich an den Händen und riefen begeistert: „Wir sind der Kirchenchor Ottersdorf/Plittersdorf!“
 
Chor umfasst jetzt 59 aktive Sänger
Pallek gab bekannt, dass nahezu der gesamte Plittersdorfer Chor, insgesamt 23 Personen, jetzt regelmäßig nach Ottersdorf zur Probe komme. „Damit zählt unser Gemeinschaftschor aktuell 59 aktive Sängerinnen und Sänger“, so die zweite Vorsitzende. Dies sei das Verdienst von Dirigent Erwin Groß, der es geschafft habe, die Plittersdorfer mit seiner Liedauswahl sowie seiner „geduldigen und doch zielgerichteten Art“ zu gewinnen. „Du hast uns zu einer harmonischen Gemeinschaft geformt“, sagte Pallek und überreichte Groß ein Geschenk. Der Dirigent dankte allen Chormitgliedern für ihr engagiertes Mitmachen und die guten Leistungen bei den bisherigen Auftritten. Zudem stellte er das Programm für die kommenden Monate vor. Als nächstes wird der Gemeinschaftschor bei der Christmette an Heiligabend in Plittersdorf und am ersten Weihnachtsfeiertag in Ottersdorf zu hören sein.
 
Pfarrer dankt Theatergruppe für Spende
Pfarrer Michael Dafferner, der zum Auftakt der Cäcilienfeier eine vom Chor mitgestaltete Messe zelebriert hatte, lobte die Kooperation der Sänger von Ottersdorf und Plittersdorf als vorbildlich: „In der Vernetzung liegt die Zukunft unserer Kirche“, betonte der Leiter der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried. Zudem dankte er der Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf für eine Spende in Höhe von 1.500 Euro, die die Laienspielgruppe für die Renovierung des Kirchendachs zur Verfügung gestellt hatte: „Damit tragen Sie dazu bei, dass die Kirche im Dorf erhalten bleibt.“ Der Pfarrer forderte die Teilnehmer der Cäcilienfeier auf, sich bei der Kirchengemeinderatswahl im März 2020 als Kandidaten zur Verfügung zu stellen.
 
Michaela Burster seit 40 Jahren dabei
Pallek ehrte Michaela Burster für ihr 40-jähriges Chor-Jubiläum und hob dabei hervor, dass Burster bereits im Alter von zwölf Jahren beigetreten sei und als einziges Chormitglied in der fünften Generation singe. Weiterhin würdigte sie Andreas Groß als besonderes engagierten Helfer beim Ottersdorfer Straßenfest und Leiter der Theatergruppe. Andreas Groß wurde zusammen mit Wolfgang Ketterer auch von Winfried Müller, erster Vorsitzender des Kirchenchors Plittersdorf, ausgezeichnet. Beide Sänger hatten bei der Jubiläumsmesse anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Plittersdorfer Ensembles als Solisten mitgewirkt.
 
Präsentation über Provence-Reise
Zum abwechslungsreichen Programm gehörten zudem besinnliche und heitere Textbeiträge, wobei neben Pallek auch Monique Hübner in Aktion trat. Zum Abschluss zeigte die zweite Vorsitzende eine Bildpräsentation über die Fahrt des Kirchenchors Ottersdorf in die Provence, die Marlis Camboni gemeinsam mit ihrem Mann Robert organisiert und vor Ort geleitet hatte. „Das war ein tolles Programm, das die Beiden da auf die Beine gestellt haben. Besser hätte man es nicht machen können“, lobte Pallek und stellte auch das außergewöhnliche Engagement heraus, das Marlis Camboni das ganze Jahr über für den Kirchenchor gezeigt hatte.
 
 
Mundarttheater: Fünf Vorstellungen vor ausverkauftem Haus
Die Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen wurden zum Abschluss von der Vorsitzenden des Kirchenchors, Marlis Camboni, vorgestellt und ernteten tosenden Applaus.
Das Mundarttheaterstück "Die Gedächtnislücke", das die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf an den vergangenen zwei Wochenenden im katholischen Gemeindehaus zeigte, war ein voller Erfolg. Fünf gelungene Aufführungen vor ausverkauftem Haus, so die positive Bilanz der Laienspielgruppe unter der Leitung von Regisseur Andreas Groß. Die zehn Darsteller zeigten eine tolle Gemeinschaftsleistung. Jeder einzelne Akteur sprühte geradezu vor Spielfreude. Der Funke sprang schon in den ersten Szenen auf die Zuschauer über.
 
 
In der Hauptrolle glänzte Benjamin Fink alias Franz Kübele. Seit dieser vom Postboten zum Ortsvorsteher aufgestiegen ist, hat er sich stark verändert. Sein Amt nimmt er so ernst, dass er darüber seine Frau Helene (Petra Landhäußer) vernachlässigt. Er will es allen Bürgern Recht machen, auch dem erst vor kurzem aufs Land gezogenen Ehepaar von Silberstein, das sich über Lärmbelästigungen durch läutende Kirchenglocken, einen krähenden Hahn, und die probende Blaskapelle beschwert. In den Rollen der resoluten Ludwiga von Silberstein und ihres duckmäuserischen Gatten überzeugen Agnes Neumeier und Andreas Groß, der für erste Begeisterungsstürme im Publikum sorgt, als er nach einem Tritt in den Allerwertesten fast von der Bühne fällt.
 
Franz ist geneigt, allen Lärm abzustellen, doch er stößt auf Widerstand. Helene, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende ist, beharrt auf dem Glockengeläut. Sein Freund Anton (urkomisch gespielt von Reinhard Fritz), stolzer Gockelbesitzer und Musikvereinsvorsitzender, denkt ebenfalls nicht daran, dem Wunsch der Städter nach mehr Ruhe nachzukommen, und kündigt Franz die Freundschaft. Der Ortsvorsteher bleibt jedoch hart und schreitet selbst zur Tat. Beim Versuch, die Kirchenglocken abzuhängen, stößt er sich derart den Kopf, dass alle Erinnerungen an die vergangenen fünf Jahre ausgelöscht werden.
 
In dieser Situation läuft Stefan Groß in der Rolle des gewitzten Amtsdieners Sepp zu Bestform auf. Er zieht geschickt die Strippen, während Franz eine beachtliche Veränderung durchläuft: Für seine Frau ist er wieder der liebevolle Ehemann, für seine Freunde der alte Kumpel. Den von Silbersteins macht er klar, dass zum Landleben auch Tiere, Glocken und Blasmusikanten gehören. Bevor Franz durch einen erneuten Sturz wieder der Alte wird, hat Sepp die von Silbersteins mit einem Trick dazu gebracht, die ländliche Geräuschkulisse zu akzeptieren.
 
Bis es so weit ist, sorgen auch viele Nebenstränge in der Handlung für reichlich Action auf der Bühne. Da ist zum Beispiel Sekretärin Hannelore (Anna-Lena Ort), die ihrem Kollegen Sepp zu einer Frau verhelfen will und auf die Heiratsannonce von Rosalinde (Claudia Adamietz) antwortet, dabei aber ein Bild von Franz verwendet. Letztlich findet Rosalinde ihr Glück beim liebestollen Psychiater Gottlieb (Michael Ernst). Hinreißend sind auch die Szenen mit Tratschtante Emma (Monique Hübner), deren Sensationslust Sepp immer wieder geschickt ausnutzt, um an ein Schnäpschen zu kommen.
 
Spende fürs Kirchendach
Die Zuschauer bogen sich zeitweise vor Lachen, wozu auch die Rieder Mundart beitrug, und spendeten zum Schluss tosenden Applaus. Wer noch Karten für die Aufführungen am kommenden Wochenende ergattert hat, darf sich glücklich schätzen. Die Vorstellungen sind alle ausverkauft. Einen Teilerlös spendet die Theatergruppe wie immer für soziale Zwecke. In diesem Jahr wird die Renovierung des Kirchendachs unterstützt.
 
 
 
Der Kirchenchor Ottersdorf erkundete Hagenau zusammen mit einer Stadtführerin (rechts im Bild).
 
Rund 40 Teilnehmer waren beim diesjährigen Ausflug des Kirchenchors Ottersdorf am Sonntag, 20. Oktober 2019, dabei. Mit dem Bus ging es zunächst nach Hagenau. Eine Stadtführerin nahm die Gruppe mit auf einen Rundgang zu den Hauptsehenswürdigkeiten und vermittelte dabei auf unterhaltsame Art eine Vielzahl von Informationen. Die Chormitglieder und deren Begleiter erfuhren beispielsweise, dass die elsässische Stadt im Jahr 1115 gegründet wurde und im Mittelalter eine bedeutende Rolle spielte. So führte etwa die Salz- und Bernsteinstraße dort vorbei. Zu Wohlstand gelangte die Stadt im Lauf ihrer Geschichte auch durch den Handel mit Krapp – einer Pflanze, deren Wurzel zum Rotfärben verwendet wurde – sowie mit Hopfen und Stoffen. Ludwig XIV. machte Hagenau zur Garnisonsstadt, was zu einem weiteren Aufschwung führte. Heute zählt Hagenau rund 40.000 Einwohner.
 
Nach dem Mittagessen brachte der Bus die Ausflügler in die Nähe der Burg Fleckenstein. Zu Fuß ging es dann in einem halbstündigen Spaziergang weiter zu der im 12. Jahrhundert erbauten und von Ludwig dem XIV. zerstörten Felsenburg. Die Besucher aus dem Ried erkundeten die Ruine, die eindrucksvoll auf einem Felsen thront, mit großem Interesse und genossen die herrlichen Ausblicke auf die Nordvogesen.
 
Bei der Rückfahrt dankte Nora Pallek, zweite Vorsitzende des Kirchenchors, der Vorsitzenden Marlis Camboni und deren Mann Robert, für die „perfekte Organisation“ des Ausflugs: „Es war ein wunderschöner Tag.“
 
 
 
Das Mundarttheaterstück "Die Gedächtnislücke", das die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf an den vergangenen zwei Wochenenden im katholischen Gemeindehaus zeigte, war ein voller Erfolg. Fünf gelungene Aufführungen vor ausverkauftem Haus, so die positive Bilanz der Laienspielgruppe unter der Leitung von Regisseur Andreas Groß. Die zehn Darsteller zeigten eine tolle Gemeinschaftsleistung. Jeder einzelne Akteur sprühte geradezu vor Spielfreude. Der Funke sprang schon in den ersten Szenen auf die Zuschauer über.
 
In der Hauptrolle glänzte Benjamin Fink alias Franz Kübele. Seit dieser vom Postboten zum Ortsvorsteher aufgestiegen ist, hat er sich stark verändert. Sein Amt nimmt er so ernst, dass er darüber seine Frau Helene (Petra Landhäußer) vernachlässigt. Er will es allen Bürgern Recht machen, auch dem erst vor kurzem aufs Land gezogenen Ehepaar von Silberstein, das sich über Lärmbelästigungen durch läutende Kirchenglocken, einen krähenden Hahn, und die probende Blaskapelle beschwert. In den Rollen der resoluten Ludwiga von Silberstein und ihres duckmäuserischen Gatten überzeugen Agnes Neumeier und Andreas Groß, der für erste Begeisterungsstürme im Publikum sorgt, als er nach einem Tritt in den Allerwertesten fast von der Bühne fällt.
 
Franz ist geneigt, allen Lärm abzustellen, doch er stößt auf Widerstand. Helene, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende ist, beharrt auf dem Glockengeläut. Sein Freund Anton (urkomisch gespielt von Reinhard Fritz), stolzer Gockelbesitzer und Musikvereinsvorsitzender, denkt ebenfalls nicht daran, dem Wunsch der Städter nach mehr Ruhe nachzukommen, und kündigt Franz die Freundschaft. Der Ortsvorsteher bleibt jedoch hart und schreitet selbst zur Tat. Beim Versuch, die Kirchenglocken abzuhängen, stößt er sich derart den Kopf, dass alle Erinnerungen an die vergangenen fünf Jahre ausgelöscht werden.
 
In dieser Situation läuft Stefan Groß in der Rolle des gewitzten Amtsdieners Sepp zu Bestform auf. Er zieht geschickt die Strippen, während Franz eine beachtliche Veränderung durchläuft: Für seine Frau ist er wieder der liebevolle Ehemann, für seine Freunde der alte Kumpel. Den von Silbersteins macht er klar, dass zum Landleben auch Tiere, Glocken und Blasmusikanten gehören. Bevor Franz durch einen erneuten Sturz wieder der Alte wird, hat Sepp die von Silbersteins mit einem Trick dazu gebracht, die ländliche Geräuschkulisse zu akzeptieren.
 
Bis es so weit ist, sorgen auch viele Nebenstränge in der Handlung für reichlich Action auf der Bühne. Da ist zum Beispiel Sekretärin Hannelore (Anna-Lena Ort), die ihrem Kollegen Sepp zu einer Frau verhelfen will und auf die Heiratsannonce von Rosalinde (Claudia Adamietz) antwortet, dabei aber ein Bild von Franz verwendet. Letztlich findet Rosalinde ihr Glück beim liebestollen Psychiater Gottlieb (Michael Ernst). Hinreißend sind auch die Szenen mit Tratschtante Emma (Monique Hübner), deren Sensationslust Sepp immer wieder geschickt ausnutzt, um an ein Schnäpschen zu kommen.
 
Spende fürs Kirchendach
Die Zuschauer bogen sich zeitweise vor Lachen, wozu auch die Rieder Mundart beitrug, und spendeten zum Schluss tosenden Applaus. Wer noch Karten für die Aufführungen am kommenden Wochenende ergattert hat, darf sich glücklich schätzen. Die Vorstellungen sind alle ausverkauft. Einen Teilerlös spendet die Theatergruppe wie immer für soziale Zwecke. In diesem Jahr wird die Renovierung des Kirchendachs unterstützt.
 
Actionreich und urkomisch: Das Stück „Die Gedächtnislücke“ der Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf. Im Bild von links: Stefan Groß, Monique Hübner, Anna-Lena Ort, Andreas Groß, Agnes Neumeier, Benjamin Fink und Petra Landhäußer.
 
 
 
 
Die Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen wurden zum Abschluss von der Vorsitzenden des Kirchenchors, Marlis Camboni, vorgestellt und ernteten tosenden Applaus.
Mundarttheater: Fünf Vorstellungen vor ausverkauftem Haus
 
 
 
 
Die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf führt ab 2. November das lustige Mundartstück „Die Gedächtnislücke“ auf. Im Bild von links: Stefan Groß, Petra Landhäußer und Monique Hübner.
Premiere am 02. November 2019
Nach einjähriger Pause tritt die Theatergruppe des Kirchenchors Ottersdorf wieder in Aktion. Die beliebte Laienspielgruppe unter der Regie von Andreas Groß zeigt das Mundartstück „Die Gedächtnislücke“. Premiere ist am 2. November.
 
Die Handlung verspricht einen lustigen Abend, bei dem die Lachmuskeln einiges zu tun bekommen: Franz Kübele (gespielt von Benjamin Fink), stressgeplagter Ortsvorsteher einer ländlichen Gemeinde, ist vom Pech verfolgt. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und muss sich die Vorwürfe seiner Frau (Petra Landhäußer) anhören, dann kreuzt, wie jeden Tag, das überkandidelte Ehepaar Silberstein (Andreas Groß und Agnes Neumeier) auf, um sich über die läutenden Kirchturmglocken zu beschweren. Kübeles Versuch, das Problem selbst zu lösen und die Glocken abzuhängen, geht tüchtig schief: Der Ortsvorsteher erhält einen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis der letzten fünf Jahre raubt. Das ruft eine Reihe weiterer Protagonisten auf den Plan, die dafür sorgen, dass die Lage in der Amtsstube alsbald eskaliert.
 
Fünf Aufführungen
Das Stück wird an fünf Abenden im katholischen Gemeindehaus in Ottersdorf aufgeführt: am Samstag, 2. November, Sonntag, 3. November, Freitag, 8. November, Samstag, 9. November, und Sonntag, 10. November. Freitags und samstags starten die Vorstellungen um 19.30 Uhr, sonntags um 19 Uhr. Karten sind zum Preis von 8 Euro in den Ottersdorfer Geschäften „Dorflädele“ und „Beates Perlentraum“ sowie bei Regisseur Andreas Groß, Telefon (07222) 6 84 95, erhältlich.
 
 
Besuch der Partnerstadt Orange / Auf den Spuren des Heiligen Ägidius
 
Rastatt-Ottersdorf (np). Der Kirchenchor Ottersdorf hat in der ersten Septemberwoche eine sechstägige Studienfahrt in die Provence unternommen. Nach 2016 und 2017 war es bereits die dritte Busreise des Chors nach Frankreich. Für Organisation und Reiseleitung zeichneten wie in den Vorjahren die erste Vorsitzende des Kirchenchors, Marlis Camboni, und deren Mann Robert Camboni, verantwortlich. Die Gruppe umfasste 50 Teilnehmer, darunter auch Freunde des Kirchenchors aus Wintersdorf und Iffezheim. Ebenfalls wieder mit an Bord war Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried.
 
Eine wichtige Station der Reise bildete Saint-Gilles. In dem kleinen Ort befindet sich die ehemalige Abteikirche des Klosters, das einst der Heilige Ägidius (Saint Gilles)– der Namenspatron der Ottersdorfer Pfarrkirche – gründete. Der Kirchenchor wandelte auf den Spuren des Heiligen und sang unter der Leitung von Dafferner an dessen Grab.
 
Auch ein Besuch der Rastatter Partnerstadt Orange stand auf dem Programm. Dort wurden die deutschen Gäste von den Stadträten Michel Bouyer , Christiane Lagier und Marie-Jo Martin empfangen. Bouyer führte die Gruppe zu einer der Hauptattraktionen der Gemeinde: das große Theater, das 12.000 Besuchern Platz bietet.
 
Als Stützpunkt der Reise hatte das Ehepaar Camboni die Stadt Nîmes ausgewählt. Von dort aus besuchten die Teilnehmer die schönsten Sehenswürdigkeiten der Provence. Einen Höhepunkt bildete der Pont du Gard. Der Aquädukt ist eines der bedeutendsten Zeugnisse römischer Baukunst und Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung nach Nîmes. Die zum Wassertransport erbaute Brücke, die zum Unesco Weltkulturerbe zählt, ist 49 Meter hoch und heute noch in einer Länge von 275 Metern erhalten. Nicht weniger beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer vom 90 n. Chr. erbauten Amphitheater in Arles, in dem heute noch Stierkämpfe abgehalten werden. Den Duft des Meeres schnuppern durfte die Gruppe im Wallfahrtsort Les Saintes-Maries-de-la-Mer, der dank seiner kilometerlangen Sandstrände auch bei Touristen beliebt ist, sowie in der früheren Hafenstadt Aigues-Mortes mit ihrer 1,6 km langen historischen Stadtmauer. Buntes Markttreiben erlebten die Reisenden in Saint-Remy-de-Provence, ehe sie der Bus in das kleine Bergdorf Les Baux-de-Provence brachte, das fantastische Ausblicke in die Kalksteinlandschaft der Alpilles bot.
 
Die Teilnehmer lernten auch die Camargue – eine Schwemmlandebene in der Provence – und ihre Besonderheiten kennen, zum Beispiel die typischen weißen Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos, die in großen Scharen die Brackwasserseen des Rhône-Deltas bevölkern. Gar nicht willkommen sind die großen Vögel auf den Reisfeldern der Camargue, wie die Gruppe im Reismuseum erfuhr. Jedes Jahr nach der Aussaat fallen die Flamingos in Scharen ein und bereiten den Bauern schlaflose Nächte. Ein typisches Produkt der Provence sind auch Oliven. Auf einer Olivenplantage erfuhren die Ottersdorfer, dass für die Herstellung von einem Liter Olivenöl zwölf Kilogramm der kleinen Früchte notwendig sind.
 
Zum Dank für die „perfekte Organisation“ der Reise übergab Nora Pallek, zweite Vorsitzende des Kirchenchors, dem Ehepaar Camboni ein Geschenk aller Teilnehmer und lobte: „Es war wieder ein tolles, abwechslungsreiches Programm. Wir haben von dieser Reise viele Informationen und Eindrücke mitgenommen, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.“
 
Herzlich empfangen wurde der Kirchenchor Ottersdorf in der Rastatter Partnerstadt Orange.
 
Der Kirchenchor Ottersdorf besuchte die Grabstätte des Heiligen Ägidius, des Namenspatrons der Ottersdorfer Pfarrkirche, in Saint-Gilles.
 
 
 
Viel Lob erntete der Kirchenchor Plittersdorf für seine Darbietung beim Festgottesdienst zur Feier seines 125-jährigen Jubiläums. Gemeinsam mit dem Kirchenchor Ottersdorf präsentierten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß die „Messe in C“ des österreichischen Komponisten Anton Bruckner. Unterstützt wurde der Chor vom Ensemble des Orchesters der Volksschauspiele Ötigheim mit sechs Geigen, zwei Cellos, zwei Hörnern und Orgel.
 
 
 
Im Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei vereinigten sich Chorgesang und Musik zu einer harmonischen Einheit und bescherten den Zuhörern eine ausdrucksstarke Klangfülle. Ein besonderes Highlight war dabei das von den Chormitgliedern Wolfgang Ketterer und Andreas Groß gesungene Solo im Benedictus. Nicht minder beeindruckend  präsentierte die Sängerschar zum Abschluss noch das von Christian Fürchtegott Gellert geschriebene und von Ludwig van Beethoven vertonte Lied „Die Himmel rühmen“. Die Besucher in der vollbesetzten Kirche spendeten begeisterten Applaus. Einige sprachen anschließend gar von „Gänsehaut“-Feeling.
 
Pfirrmann zieht Hut vor Dirigent Groß
Anerkennende Worte fanden auch die Redner, die dem Kirchenchor Grußworte überbrachten. Bürgermeister Arne Pfirrmann gratulierte den vereinigten Chören im Namen der Stadt Rastatt zu der gelungenen Aufführung. Er zog sogar den sinnbildlichen Hut vor dem Dirigenten: „Chapeau Dr. Erwin Groß! Sie haben einmal mehr bewiesen, dass Sie es in wunderbarer Weise verstehen, einen Chor und die Musiker des Orchesters Ötigheim zu Höchstleistungen zu bringen.“
Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, hatte zuvor in seiner Predigt die Bedeutung der Zusammenarbeit der beiden Rieder Kirchenchöre betont: „Wir erleben heute ein Stück Zukunft.“ Die Kirchengemeinde müsse lernen, in immer größeren Räumen zu denken, denn die demographische Entwicklung und Kirchenaustritte führten zu weniger Mitgliedern. „Dieser Gegenwart müssen wir uns stellen.“ Unterstützt wurde Dafferner bei der Celebration des Gottesdienstes von Pfarrer i. R. Richard Baumann, der den Kirchenchor Plittersdorf 40 Jahre als Präses begleitet hatte, Pfarrer i. R. Gerold Siegel, Pfarrer Mathew Muriankary und Diakon Klaus Krämer.
 
Ottersdorfer und Plittersdorfer singen auch künftig zusammen
Wie es zu der Zusammenarbeit der Chöre von Ottersdorf und Plittersdorf gekommen war, erläuterte Winfried Müller, Vorsitzender des Cäcilienvereins St. Jakobus Plittersdorf, in seiner Festrede. Im vergangenen Jahr sei der Chor plötzlich ohne Chorleiter dagestanden. In dieser schwierigen Lage habe sich der Kirchenchor Ottersdorf angeboten, die Plittersdorfer Sänger zu unterstützen, damit diese ihr Jubiläum feiern könnten. Müller zeigte sich sehr dankbar für das „nicht alltägliche“ Angebot, das man gerne und ohne Berührungsängste angenommen habe. „Aufgrund der Altersstruktur unseres Chores und dem fehlenden Nachwuchs haben wir beschlossen, auch in Zukunft mit dem Kirchenchor Ottersdorf zusammenzuarbeiten“, verkündete Müller und fügte augenzwinkernd hinzu: „Mit dieser Kooperation, die auch schon als das Wunder vom Ried bezeichnet wurde, dürfte der Kochlöffler als Grenze zwischen Plittersdorf und Ottersdorf nun endgültig ausgedient haben.“
 
Lob von Ortsvorsteher Köppel
Ortsvorsteher Matthias Köppel begrüßte die Entscheidung und äußerte die Hoffnung, dass die Kooperation der beiden Chöre wegweisend werde für die Zusammenarbeit der beiden Rieddörfer. Als Vertreter für die Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried und des Gemeindeteams Plittersdorf sprach Marco Borr dem Kirchenchor seinen Dank aus: „Ihr bereichert die Pfarrgemeinde sehr.“
Viele Gottesdienstbesucher folgten anschließend der Einladung zum Umtrunk im Garten des Gemeindehauses, um mit dem Kirchenchor zu feiern.
 
 
 
Empfang von Bürgermeister Jacques Bompard und vielen Stadträten
 
Rastatt-Ottersdorf (nora). Hohe Ehre wurde dem Kirchenchor Ottersdorf in der Partnerstadt Orange zuteil. Bürgermeister Jacques Bompard empfing die fast 50-köpfige Gruppe aus Deutschland gemeinsam mit zwölf Stadträten im Ratssaal des Rathauses. Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors, bedankte sich für den herzlichen Empfang und überreichte ein Geschenk des Rastatter Oberbürgermeisters, Hans Jürgen Pütsch. Bompard freute sich sehr und revanchierte sich umgehend. In seiner Begrüßungsrede betonte er den hohen Stellenwert, den der Besuch des Kirchenchores im Rahmen der Partnerschaft Rastatt-Orange innehabe.
 
Die Sängerinnen und Sänger gaben eine Kostprobe ihres Könnens und präsentierten unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß ein Lied aus Taizé sowie ein hebräisches Friedenslied. Die Darbietung kam bei Bürgermeister und Stadträten sehr gut an. Eines der Stücke wurde sogar aufgezeichnet und zusammen mit einigen Fotos auf die Homepage von Orange (www.ville‑orange.fr) gestellt. Beim anschließenden Umtrunk hatten die Gäste Gelegenheit, mit Bompard, seiner Stellvertreterin Anne Crespo und dem Stadtrat ins Gespräch zu kommen.
 
Nach dem Empfang erkundete die Gruppe aus Ottersdorf die Partnerstadt. Die Teilnehmer besuchten den großen Wochenmarkt, der sich über mehrere Straßen in der historischen Altstadt erstreckte, und das bestens erhaltene römische Theater, in dem heute noch Veranstaltungen stattfinden.
 
Der Besuch in Orange war jedoch nur ein Teil der fünftägigen Studienfahrt des Kirchenchors Ottersdorf, die Marlis Camboni gemeinsam mit ihrem Mann Robert organisiert hatte. Bereits zum vierten Mal führte das Ehepaar eine derartige Busreise nach Frankreich durch. Auch in diesem Jahr hatten die Beiden wieder alles minutiös geplant. Vor Ort sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf, gaben viele Infos zu Land und Leuten und übersetzten bei den zahlreichen Führungen, die sie für die Gruppe gebucht hatten.
Die Reise führte die Teilnehmer, zu denen auch einige Gäste aus der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried zählten, in weitere wichtige Städte der Provence, insbesondere Aix-en-Provence, die historische Hauptstadt der Region, und Avignon, wo neben der berühmten Brücke (Sur le pont d’Avignon) auch der Papstpalast besichtigt wurde. Ein Highlight bildete zudem die Fahrt auf den vor allem in Radfahrerkreisen bekannten, 1.900 Meter hohen Berg „Mont Ventoux“, an dem alle paar Jahre die Tour de France Station macht. Beeindruckt zeigte sich die Gruppe auch von den Ockerfelsen bei Roussillon. Zudem lernten die Reiseteilnehmer noch weitere typische Dörfer der Provence kennen, informierten sich über deren Geschichte und genossen phantastische Ausblicke in die einzigartige Landschaft.
 
 
 
Am selben Tag geboren und beide im Kirchenchor aktiv: Gleich zwei Sängerinnen feierten am 12. April ihren 60. Geburtstag. Beiden machte der Chor unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß seine Aufwartung, zumal das erste Geburtstagskind, Monika Höllig, seit vielen Jahren im Vorstand des Cäcilienvereins aktiv ist. Die Sängerschar überraschte die Jubilarin mit drei Liedern. Sichtlich gerührt hörte Monika Höllig zu und nahm von der Vorsitzenden Marlis Camboni ihre Geschenke in Empfang – neben dem eigentlichen Geburtstagspräsent erhielt sie noch einen Extra-Gutschein für ihre Tätigkeit als Kassenwartin, die sie bereits seit sieben Jahren sehr zuverlässig und gewissenhaft ausführt. Im vergangenen Jahr hatte sie aufgrund des 125-jährigen Jubiläums besonders viel zu tun und deshalb wollte der Chor sie auf diese Weise nochmals eigens würdigen.
 
Vor großem Publikum trat der Chor beim zweiten Geburtstagskind auf. Rund 90 Gäste hatte Heidi Himmel ins Gemeindehaus eingeladen, darunter auch die Sängerinnen und Sänger, die sich mit drei Gesangseinlagen und einem Geldgeschenk revanchierten, das Marlis Camboni originell in einen Bagger gepackt hatte.
 
 
Monika Höllig (links) wurde von Marlis Camboni für ihre langjährige Tätigkeit als Kassenwartin geehrt. Zuvor hatte ihr der Chor zum 60. Geburtstag einige Lieder dargebracht.
 
 
Der Kirchenchor trat auch beim 60. Geburtstag von Heidi Himmel (links) auf. Vorsitzende Marlis Camboni (rechts) überreichte das Geschenk.
 
 
 Schriftführer Fritz scheidet nach 34 Jahren aus dem Amt
Nachfolgerin Monique Hübner
 
Beim Kirchenchor Ottersdorf ist eine Ära zu Ende gegangen: Nach 34 Jahren als Schriftführer schied Reinhard Fritz bei der Generalversammlung am 2. April 2019 im Ottersdorfer Gemeindehaus aus dem Amt. Die erste Vorsitzende des Cäcilienvereins, Marlis Camboni, dankte ihm für sein außergewöhnliches Engagement: „Es war stets eine Freude, deine Jahresberichte zu hören, die du in deinem ganz eigenen, humorvollen Stil verfasst hast.“ Als Nachfolgerin wurde einstimmig Monique Hübner gewählt.
 
Zahlreiche Ehrungen
Camboni ehrte außerdem Leonie Krämer für 25-jähriges aktives Singen im Cäcilienverband – zunächst in St. Peter in Heidelberg-Kirchheim, dann in Ottersdorf – und überreichte ihr Blumen sowie eine Urkunde. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz als Notenwart und „Helfer für alle Fälle“ zeichnete sie Andreas Groß aus. Camboni selbst wurde für ihre zehnjährige Tätigkeit als Vorsitzende gewürdigt. „Du leistest großartige Arbeit, die weit über das Normalmaß hinausgeht“, fand die zweite Vorsitzende, Nora Pallek, anerkennende Worte.
 
 
Als eifrigste Probenbesucher ehrte Camboni Gertrud und Andreas Groß, Irene Butz, Doris Samow, Heidi und Walter Himmel sowie Walter Andreas. Besonderen Dank zollte sie auch den außerhalb von Ottersdorf wohnenden Mitgliedern, die dem Chor seit Jahren die Treue halten: Monique Hübner, Michael Ernst, Wolfgang Ketterer, Reinhard Fritz und Walter Andreas. Alle Geehrten erhielten Geschenke.
 
 
 
Vielfältige Aktivitäten im Jubiläumsjahr
In seinem letzten Bericht als Schriftführer zeigte Fritz auf, wie groß die Aktivitäten des Chors im vergangenen Jahr wieder gewesen waren, umso mehr, da die Sängerschar 2018 ihr 125-jähriges Jubiläum feiern konnte. Fritz erinnerte an die Oster-Festmesse vor vollbesetzter Kirche und das erfolgreiche Mitsing-Jubiläumskonzert im November, bei dem auch Dirigent Erwin Groß für seine 40-jährige Dirigententätigkeit geehrt worden war. Als weitere Höhepunkte hob Fritz die Studienfahrt in die Provence, das Grillfest, den Jahresausflug und die Cäcilienfeier hervor.
 
„Das Wunder vom Ried“
An Weihnachten geschah dann laut Fritz das „Wunder vom Ried“: Der Ottersdorfer und der Plittersdorfer Kirchenchor gestalteten gemeinsam die Gottesdienste an Heiligabend in Ottersdorf und am zweiten Weihnachtsfeiertag in Plittersdorf mit. Der Grund war, dass die Plittersdorfer Sänger keinen Chorleiter mehr hatten und dank der Bereitschaft von Dirigent Erwin Groß in Ottersdorf eine neue Heimat fanden. Zunächst befristet bis zur Feier des 125-jährigen Jubiläums des Plittersdorfer Chors am 21. Juli 2019 bilden die Sänger aus den beiden Rieddörfern ein gemeinsames Ensemble. Das „Wunder“ setzt sich an Ostern fort: Am Karfreitag wird der Gemeinschaftschor in Plittersdorf und in der Osternacht in Ottersdorf zu hören sein.
 
Groß lobt „Flexibilität und Toleranz“
Dirigent Groß dankte den Chormitgliedern, dass sie sich auf diese Kooperation eingelassen haben. „Zwei gewachsene Gemeinschaften zusammenzubringen, ist nicht so einfach, aber ihr habt die Situation sehr gut gemeistert und sehr viel Flexibilität und Toleranz bewiesen“, lobte er.
 
Dass beim Ottersdorfer Kirchenchor auch die Kasse stimmt, machte Kassenwartin Monika Höllig in ihrem Bericht deutlich. Kassenprüfer Hans Butz attestierte Höllig eine akribische und absolut fehlerfreie Buchführung. So stand der Entlastung der Vorstandschaft nichts mehr im Weg. Diese wurde unter der Leitung von Diakon Klaus Krämer einstimmig vorgenommen.
 
 
 
(Bild wird demnächst eingepflegt)
Viele langjährige Mitglieder konnte der Kirchenchor Ottersdorf bei seiner Cäcilienfeier ehren, darunter Klara Frisch (Zweite von links) für 80 Jahre und Margarita Fritz (Vierte von links) für 60 Jahre.
 
Die Cäcilienfeier bildete den besinnlichen Abschluss im Jubiläumsjahr des Kirchenchors Ottersdorf, der 2018 sein 125-jähriges Bestehen feiern konnte. Über 40 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum geselligen Beisammensein im katholischen Gemeindehaus. Eingeladen waren auch die Gastsänger, die den Chor beim Jubiläumskonzert im November unterstützt hatten.
 
Klara Frisch für 80-jährige Mitgliedschaft geehrt
Bei der festlichen Adventsfeier standen gleich mehrere ganz besondere Ehrungen auf dem Programm. So zeichnete Marlis Camboni, erste Vorsitzende des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf, Klara Frisch für 80-jährige Mitgliedschaft aus. „Du hast dich in herausragender Weise für die Chorgemeinschaft engagiert“, lobte Camboni die 91-Jährige, die 69 Jahre lang aktiv mitsang. Darüber hinaus füllte Frisch 33 Jahre das Amt der Kassenwartin aus und spielte auch die Orgel. Zudem gehörte sie einige Jahre der Theatergruppe des Kirchenchors an. Die Mitglieder honorierten diesen außergewöhnlichen Einsatz mit stehendem Applaus.
 
Margarita Fritz 60 Jahre aktiv
60 Jahre im Chor und immer noch aktiv – für diese besondere Leistung ehrte Camboni Margarita Fritz. Vier Jahre führte Fritz die Kasse und spielte lange Zeit in der Theatergruppe mit. Auch heute unterstützt sie noch alle Aktivitäten des Chors „mit Tat und Rat“, wie die Vorsitzende betonte. Zudem sei Fritz mit ihrer „sicheren und schönen Altstimme“ für viele Sängerinnen eine akustische Orientierung.
 
In Abwesenheit wurde Erna Burster, die noch bis Ostern 2018 aktiv gesungen hat, für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Weiterhin dankte Camboni Dirigent Erwin Groß für dessen 40-jährige Mitgliedschaft im Cäcilienverein. Für seine 40-jährige Tätigkeit als Dirigent war er bereits beim Jubiläumskonzert ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns, dass du mit allen Rechten und Pflichten zum Chor gehörst“, unterstrich Camboni. Zudem zeichnete sie Martha Merkel aus, die seit 25 Jahren im Chor singt.
 
Vorsitzende Marlis Camboni ausgezeichnet
Anschließend wurde die Vorsitzende selbst für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Diese Aufgabe übernahm die zweite Vorsitzende, Nora Pallek, die Cambonis „außergewöhnliches Engagement“ in den vergangenen acht Jahren an der Spitze des Cäcilienvereins hervorhob. „Du bist eine erste Vorsitzende, wie man sich keine bessere wünschen kann“, sagte Pallek und stellte die Studienfahrten heraus, die Camboni in den vergangenen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Robert Camboni „stets perfekt“ organisiert habe, zuletzt im September 2018 in die Provence. „Du führst den Chor in die Welt hinaus“, so Pallek. Camboni verriet, dass für die letzte Augustwoche 2019 eine weitere Fahrt nach Frankreich in Planung sei.
 
Ebenfalls geehrt wurden Alfred Schramm, Karl Greß und Isolde Maier für 25-jährige passive Mitgliedschaft im Cäcilienverein. Camboni überreichte den Jubilaren Blumen, Geschenke und teilweise auch Urkunden des Diözesanpräses‘ des Cäcilienverbandes, Wolfgang Gaber. Zudem beglückwünschte Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, die Jubilare. Der Pfarrer hatte bereits den vom Kirchenchor musikalisch mitgestalteten Gottesdienst zum Auftakt der Cäcilienfeier zelebriert.
 
Dirigent Groß blickt auf erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück
Bei der Feier im Gemeindehaus ergriff auch Dirigent Groß das Wort und zog ein positives Fazit über das zu Ende gehende Jubiläumsjahr: „Es war ein interessantes, herausforderndes und erfolgreiches Jahr.“ Mit den Jubiläumsveranstaltungen zeigte er sich sehr zufrieden. „Alles hat super geklappt. Ihr habt toll mitgezogen“, dankte er allen Chormitgliedern. Camboni fand lobende Worte für all diejenigen Sängerinnen und Sänger, die mitgeholfen haben, die zusätzliche Arbeit zu stemmen, und zeichnete einige Mitglieder mit Präsenten aus.
 
Viel Zeit zu verschnaufen bleibt laut Camboni in den nächsten Monaten nicht. Bereits an Weihnachten träten die Sänger von Ottersdorf und Plittersdorf gemeinsam auf, in Kürze begännen zudem die Vorbereitungen für die Jubiläumsmesse in Plittersdorf.
 
Bei der Cäcilienfeier ließen die Besucher dann aber doch erst einmal die Seele baumeln. Die Mitglieder gestalteten das Programm aktiv mit. Walter Andreas präsentierte ein selbst geschriebenes besinnliches Gedicht und Pallek zeigte Bilder von der Provence-Reise sowie vom Jahresausflug in den Taubergießen.
 

2018

 
 
Kirchenmusik von ihrer schönsten Seite präsentierte der Ottersdorfer Kirchenchor bei seinem Jubiläumskonzert anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Sängerschar unter der Leitung von Dr. Erwin Groß. Zuhören und Mitsingen lautete das Motto der Veranstaltung, die Hunderte von Besuchern anlockte. Die Kirchenbänke in der Ottersdorfer Pfarrkirche waren bis auf den letzten Platz gefüllt und selbst auf der Empore scharte sich das Publikum, als sich die 40 Sängerinnen und Sänger im Altarraum versammelten. Marlis Camboni, Vorsitzende des Cäcilienvereins St. Ägidius Ottersdorf, freute sich über die zahlreichen Gäste und konnte auch eine stattliche Zahl von Honoratioren aus Politik und Gesellschaft begrüßen, allen voran Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch sowie die Landtagsabgeordneten Sylvia Felder und Thomas Hentschel. Beim Anblick der prall gefüllten Kirche ging auch Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried, das Herz auf. „Die Zukunft der Kirche ist nicht dunkel, sondern hell, leuchtend und voller Musik“, sagte er in seiner kurzen Ansprache.
 
Facettenreiche Messe von Christopher Tambling
Den Auftakt des Konzerts bildete ein Adventshymnus aus dem siebten Jahrhundert, den die Ottersdorfer Männerschola a capella zum Besten gab. Anschließend stimmte der Chor zur Freude der Besucher nochmals die Messe „Missa brevis in B“ des zeitgenössischen britischen Komponisten Christopher Tambling an, die bereits bei der Festmesse am Ostermontag erklungen war. Unterstützt von Gastsängern aus der ganzen Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried präsentierte sich der Ottersdorfer Chor bei dem facettenreichen Werk als dynamischer, harmonischer Klangkörper.
 
Die Instrumentalisten machten den Hörgenuss perfekt. Raffael Vilgis begleitete den Chor am Keyboard und vier Musiker des Musikvereins Ottersdorf setzten an ihren Blechblasinstrumenten eindrucksvolle Akzente: Patrick Groß an der Solotrompete, Simon Schaaf (Trompete) sowie Rainer Ernst und Patrick Köppel (Posaune). Das Tüpfelchen auf dem i war Alica Deschner, die in der Ottersdorfer Pfarrkirche das seltene Instrument der „Röhrenglocken“ erklingen ließ.
 
Mitsingteil lässt Besucher einstimmen
Volltönend und ausdrucksstark sang der Chor mit Audrey Snyders „Ubi Caritas“ und Cristi Cary Millers „Jubilate Deo“ anschließend noch zwei weitere Werke zeitgenössischer Komponisten. Dann folgte der von vielen Besuchern sehnlich erwartete Mitsingteil. Dirigent Groß hatte acht moderne geistliche Lieder, meditative Gesänge und Gospels ausgewählt, die leicht ins Ohr gingen und zum Einstimmen animierten. Dabei waren mit Wolfgang Ketterer, Andreas Groß, Klaudia Müller, Michael Ernst, Heiderose Himmel, Petra Nold und Nora Pallek auch einige Solisten aus den Reihen des Chors zu hören. Von Lied zu Lied kam das Publikum immer mehr in Fahrt, bis es schließlich beim Gospel „Amen“ nicht nur mitsang, sondern auch im Rhythmus mitklatschte und den Chor zum Schluss mit Standing Ovations für seine Leistung belohnte. Erst nach drei Zugaben wurden die Sänger entlassen.
 
Im Anschluss an das Konzert trafen sich die Mitwirkenden gemeinsam mit einigen geladenen Gästen zu einem zwanglosen Empfang im Gemeindehaus. Oberbürgermeister Pütsch nutzte die Gelegenheit, um Dirigent Groß und seine Sängerschar zu dem gelungenen Auftritt zu beglückwünschen: „Sie haben mich wirklich begeistert.“
 
 
 
Im Rahmen des Jubiläumskonzerts überreichte Marlis Camboni, Vorsitzende des Kirchenchors Ottersdorf, Erwin Groß eine Urkunde für dessen 40-jährige Tätigkeit als Dirigent. „Du führst den Chor immer wieder zu neuen Ufern und machst die Chorproben zu heiteren Erlebnissen“, sagte sie.
 
Auch Dafferner lobte den Geehrten, der immer bereit sei einzuspringen, wenn Not am Mann sei. Insbesondere dankte der Pfarrer Groß dafür, dass dieser nun auch den Plittersdorfer Kirchenchor in sein 125-jähriges Jubiläum begleite. Das Ereignis wird am 21. Juli 2019 mit einer Festmesse gefeiert, die die Sänger aus Plittersdorf und Ottersdorf gemeinsam gestalten.
 
 
 
 
 
 
Aufführung der Messe „Missa brevis in B“ von Christopher Tambling / Alica Deschner an den Röhrenglocken / Erweiterter Mitsingteil
 
Der Kirchenchor Ottersdorf lädt am 11. November um 18 Uhr zu einem Mitsingkonzert in die Ottersdorfer Pfarrkirche St. Ägidius ein. Die Veranstaltung ist der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Sängerschar. Der Chor hofft auf viele Besucher, die mit ihm gemeinsam das außergewöhnliche Jubiläum feiern und fleißig mitsingen.
 
 
Die Sängerschar unter der Leitung von Dirigent Erwin Groß gibt noch einmal die Messe „Missa brevis in B“ des zeitgenössischen britischen Komponisten Christopher Tambling (1964 – 2015) zum Besten, die bereits bei der Festmesse am Ostermontag auf begeisterte Resonanz gestoßen ist. Diesmal erwartet die Besucher ein zusätzliches Highlight: Alica Deschner wird die Röhrenglocken spielen – ein Instrument, das nur selten zu hören ist. Besondere Akzente setzen auch die weiteren Instrumentalisten Raffael Vilgis an der Orgel sowie die Bläser des Musikvereins Ottersdorf, Patrick Groß (Solotrompete), Simon Schaaf (Trompete),Rainer Ernst und Patrick Köppel (Posaune). Zudem wird das Stammensemble des Ottersdorfer Kirchenchors von Gastsängern aus der gesamten Kirchengemeinde Iffezheim-Ried unterstützt.
 
Neben der Messe gibt der Chor auch noch zwei weitere Stücke zeitgenössischer Komponisten zum Besten. Dann folgt der Mitsingteil, der in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch des Publikums größeren Raum einnimmt als beim letzten Konzert vor zwei Jahren. „Wir haben sehr bekannte Gospels und Spirituals ausgewählt, um möglichst viele Besucher zum Mitmachen zu motivieren“, sagt Dirigent Groß. Dabei werden auch Solisten aus den Reihen des Chors zu hören sein.
 
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
 
 
 
Am traditionellen Jahresausflug des Kirchenchors Ottersdorf am 7. Oktober 2018 nahmen über 40 aktive und passive Mitglieder des Cäcilienvereins sowie Partner und Familienmitglieder teil.
 
 
Höhepunkt war ein Besuch des Naturschutzgebiets Taubergießen. In Rheinhausen bestiegen die Sängerinnen und Sänger bei goldenem Herbstwetter vier Langboote, die von je einem Fischer im Stehen gesteuert wurden. Rund fünf Kilometer ging es durch das Auengebiet am südlichen Oberrhein. Die Bootsführer gaben dabei viele Informationen zum Naturschutzgebiet und den Besonderheiten der Pflanzen- und Tierwelt. Einige Teilnehmer konnten sogar den scheuen Eisvogel beobachten.
 
Bereits am Vormittag hatte der Kirchenchor das größte Tabakmuseum Europas in Mahlberg im Landkreis Lahr besucht, das auf sechs Etagen über 10.000 Exponate zeigt. Bei einer Führung lernten die Sängerinnen und Sänger etwa, dass die Region um Mahlberg Anfang des 20. Jahrhundert eine Hochburg des Tabakanbaus war, wie die Pflanzen damals verarbeitet wurden und welche verschiedenen Produkte daraus entstanden. Ebenfalls ausgestellt waren viele Maschinen zur Zigarettenherstellung. Auch echte Tabakpflanzen, die bis zu zwei Meter hoch werden, konnten die Besucher bestaunen.
 
Zum Abschluss dankte Dirigent Erwin Groß der Vorsitzenden des Kirchenchors, Marlis Camboni für die Organisation der Fahrt: „Es war ein herrlicher Tag.“
 
 
 
Herzlich empfangen wurde der Kirchenchor Ottersdorf in der Rastatter Partnerstadt Orange.
 
Der Kirchenchor Ottersdorf hat in der ersten Septemberwoche 2018 eine sechstägige Studienfahrt in die Provence unternommen. Nach 2016 und 2017 war es bereits die dritte Busreise des Chors nach Frankreich. Für Organisation und Reiseleitung zeichneten wie in den Vorjahren die erste Vorsitzende des Kirchenchors, Marlis Camboni, und deren Mann Robert Camboni, verantwortlich. Die Gruppe umfasste 50 Teilnehmer, darunter auch Freunde des Kirchenchors aus Wintersdorf und Iffezheim. Ebenfalls wieder mit an Bord war Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried.
 
Eine wichtige Station der Reise bildete Saint-Gilles. In dem kleinen Ort befindet sich die ehemalige Abteikirche des Klosters, das einst der Heilige Ägidius (Saint Gilles)– der Namenspatron der Ottersdorfer Pfarrkirche – gründete. Der Kirchenchor wandelte auf den Spuren des Heiligen und sang unter der Leitung von Dafferner an dessen Grab.
 
Auch ein Besuch der Rastatter Partnerstadt Orange stand auf dem Programm. Dort wurden die deutschen Gäste von den Stadträten Michel Bouyer , Christiane Lagier und Marie-Jo Martin empfangen. Bouyer führte die Gruppe zu einer der Hauptattraktionen der Gemeinde: das große Theater, das 12.000 Besuchern Platz bietet.
 
Als Stützpunkt der Reise hatte das Ehepaar Camboni die Stadt Nîmes ausgewählt. Von dort aus besuchten die Teilnehmer die schönsten Sehenswürdigkeiten der Provence. Einen Höhepunkt bildete der Pont du Gard. Der Aquädukt ist eines der bedeutendsten Zeugnisse römischer Baukunst und Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung nach Nîmes. Die zum Wassertransport erbaute Brücke, die zum Unesco Weltkulturerbe zählt, ist 49 Meter hoch und heute noch in einer Länge von 275 Metern erhalten. Nicht weniger beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer vom 90 n. Chr. erbauten Amphitheater in Arles, in dem heute noch Stierkämpfe abgehalten werden. Den Duft des Meeres schnuppern durfte die Gruppe im Wallfahrtsort Les Saintes-Maries-de-la-Mer, der dank seiner kilometerlangen Sandstrände auch bei Touristen beliebt ist, sowie in der früheren Hafenstadt Aigues-Mortes mit ihrer 1,6 km langen historischen Stadtmauer. Buntes Markttreiben erlebten die Reisenden in Saint-Remy-de-Provence, ehe sie der Bus in das kleine Bergdorf Les Baux-de-Provence brachte, das fantastische Ausblicke in die Kalksteinlandschaft der Alpilles bot.
 
Die Teilnehmer lernten auch die Camargue – eine Schwemmlandebene in der Provence – und ihre Besonderheiten kennen, zum Beispiel die typischen weißen Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos, die in großen Scharen die Brackwasserseen des Rhône-Deltas bevölkern. Gar nicht willkommen sind die großen Vögel auf den Reisfeldern der Camargue, wie die Gruppe im Reismuseum erfuhr. Jedes Jahr nach der Aussaat fallen die Flamingos in Scharen ein und bereiten den Bauern schlaflose Nächte. Ein typisches Produkt der Provence sind auch Oliven. Auf einer Olivenplantage erfuhren die Ottersdorfer, dass für die Herstellung von einem Liter Olivenöl zwölf Kilogramm der kleinen Früchte notwendig sind.
 
Zum Dank für die „perfekte Organisation“ der Reise übergab Nora Pallek, zweite Vorsitzende des Kirchenchors, dem Ehepaar Camboni ein Geschenk aller Teilnehmer und lobte: „Es war wieder ein tolles, abwechslungsreiches Programm. Wir haben von dieser Reise viele Informationen und Eindrücke mitgenommen, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.“