Die Glocken sind aus christlichen Kirchen nicht wegzudenken und blicken auf eine fünftausendjährige Geschichte zurück. Sie gelten als Symbol für die Verkündung der christlichen Botschaft und werden auch heute noch im christlichen Gottesdienst eingesetzt.
Glocken im Christentum
Im 4. oder 5. Jahrhundert tauchten die Glocken dann allmählich im Christentum auf. In den Gottesdienst wurden sie vermutlich von den Bischöfen Severus von Neapel, Paulinus von Nola und dem Kirchenvater Hieronymus eingeführt.
Im Christentum fungierte die Glocke dabei nicht nur als akustisches Symbol für die Verkündigung der christlichen Botschaft, sondern sie hatte auch eine praktische Bedeutung. So war es in Mönchsgemeinschaften des frühen Christentums üblich, dass die Glocke zu den sieben Gebetszeiten läutete und somit den Tag strukturierte.
Dieser Brauch dehnte sich schließlich auf die gesamte christliche Gemeinde aus. Glocken dienen also dazu, den Tag der Gläubigen zu gliedern und sie zum gemeinsamen Gebet zu versammeln.
Aufgrund der Religionsfreiheit in Deutschland steht das sakrale Glockenläuten unter rechtlichem Schutz. ...







