INRI - Palmzweige - Aschenkreuz - Anker

 
INRI - die Kreuzinschrift
 
 
INRI (auch I.N.R.I. oder J.N.R.J.) sind die Initialen des lateinischen Satzes
 
Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum – „Jesus von Nazaret, König der Juden“.
 
 
 
Dieser Satz stand nach Joh 19,19–20 EU auf Hebräisch, Griechisch und Latein auf einer Tafel, die der römische Statthalter Pontius Pilatus oben am Kreuz Jesu anbringen ließ. Alle vier kanonischen Evangelien nennen mit kleinen Varianten eine solche Tafelinschrift. Sie wird daher auch Kreuzestitel (Titulus crucis) genannt.
Die Inschrift gab Jesu angebliches Vergehen, den Rechtsgrund seiner Kreuzigung, öffentlich bekannt. Nachdem ... 
 

Das Symbol des Kreuzes
Herkunft – Verbreitung – Bedeutung
 
 
 
Palmzweige

Aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 21,1-11
1 Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam,
schickte Jesus zwei Jünger aus
2 und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir!
3 Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.
4 Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:
5 Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers
6 Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte.
7 Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf.
8 Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
9 Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Hosanna in der Höhe!
10 Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser?
11 Die Leute sagten:  Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa. 
 
 
 
 
Aschenkreuz
 
Das närrische Treiben findet ein Ende, die Fastenzeit beginnt.
 
An ihrem Anfang steht der Aschermittwoch mit dem Aschenkreuz.
 
Was es mit diesem Brauch auf sich hat und welche Geschichte und Traditionen mit dem Aschermittwoch verbunden sind, erklärt:
 
 
 
Anker
 
 
Anker

Vor Anker gehen ist nicht nur ein Begriff aus der Seefahrt, sondern auch im Alltag zu einer
beliebten Redensart dafür geworden, dass jemand einen Ort gefunden hat, an dem er sich
festmachen kann, wo er sesshaft wird: in einem schützenden Hafen bzw. einer Bleibe, die
ihm Zuflucht bietet.
 
Wo er angekommen ist, sich bindet, vielleicht heiratet. Nicht umsonst gibt es die Metapher vom „Hafen der Ehe“. Ein Anker sichert den Platz des Schiffes, macht es in der Tiefe des Meeresgrundes fest, bietet Rettung vor Sturm auf hoher See und gilt gemeinhin als Symbol für Hoffnung und Zuversicht.

Nach christlichem Verständnis bedeutet das Symbol des Ankers, dass Gottes Liebe Halt ist
und Kraft gibt – wie ein starker Anker, der jeder Naturgewalt, jeder ...