Pfarrer Dafferner dankt für 25-jährigen treuen Dienst / Erwin Groß: „Wir sind froh, dass wir dich haben.“
(Text und Fotos von Nora Pallek)
Mit einer Festmesse wurde am Christkönigsonntag das 25-jährige Weihejubiläum des Ottersdorfer Diakons Klaus Krämer gefeiert. Den Gottesdienst in der Kirche St. Ägidius zelebrierte Pfarrer Michael Dafferner, Leiter der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried. Unterstützt wurde er dabei nicht nur von Krämer selbst, sondern auch von Pfarrer Gerold Siegel, Dekan im Ruhestand und ein wichtiger Wegbegleiter des Jubilars, sowie vom Iffezheimer Diakon Siegfried Oesterle.
In seiner Predigt dankte Dafferner Krämer für dessen langjährigen, treuen Einsatz als „ständiger Diakon mit Zivilberuf“. Der Pfarrer unterstrich die Bedeutung dieses Amtes, das es in der katholischen Kirche erst seit 50 Jahren gebe: „Die ständigen Diakone machen deutlich, dass Beruf und Berufung, Ehe und Familie zusammengehören und sind so ein wertvolles Zeugnis für die Kirche und die Welt.“
Dafferner zeigte auf, was es heißt, ständiger Diakon zu sein: Krämer wurde am 24.11.1996 in Rastatt, St. Alexander, durch Weihbischof Paul Wehrle zum Diakon geweiht und war unter verschiedenen Pfarrern tätig, zunächst unter Wolfgang Storf in Ottersdorf, dann unter Wilfried Asal in Iffezheim und zuletzt elf Jahre unter Dafferner. In dieser Zeit habe es auch große Veränderungen gegeben, insbesondere die Zusammenlegung der Kirchengemeinden Iffezheim, Ottersdorf, Wintersdorf und Plittersdorf. Außerdem wurde vor zwei Jahren eine neue Gebäudekonzeption erarbeitet. Dafferner hob dabei Krämers Sachverstand über die kirchlichen Liegenschaften hervor, für die dieser in seinem Hauptberuf vor seiner Pensionierung zuständig gewesen sei – zunächst in Rastatt, dann in Durmersheim. Das mache ihn zu einem wertvollen Ansprechpartner in dieser Phase. Krämer sei als ständiger Diakon zudem beratendes Mitglied im Pfarrgemeinderat und unterstütze die Gemeindeteams. In seinem Amt assistiere er dem Pfarrer bei den Gottesdiensten, könne aber auch selbst eine Liturgie führen. Dafferner dankte auch Krämers Frau Leonie für die Unterstützung ihres Mannes und überbrachte ihr Blumen.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildeten zwei herzliche Grußworte: Erwin Groß sprach Krämer im Namen des Gemeindeteams seinen Dank für dessen engagierten Dienst aus,etwa bei Kranken, Sterbenden, bei Beerdigungen, Taufen und durch tatkräftige Hilfe im Gemeindeteam. „Wir sind froh, dass wir dich haben“, so Groß. Zudem überbrachte Adolf Heck die Glückwünsche des Diakonatskreises Rastatt-Murgtal, in dem sechs Diakone mit ihren Ehefrauen aktiv sind.
Jubilar Krämer freute sich über die zahlreich erschienen Wegbegleiter und die anerkennenden Worte. Er dankte auch allen, die den Gottesdienst mitgestaltet hatten, insbesondere seinem Sohn Joachim Krämer für das Lektorat und der Schola des Kirchenchors Ottersdorf/Plittersdorf für die musikalischen Beiträge.




















