5. Zusammenarbeit mit Institutionen
Die Kooperation vom Kindergarten und anderen Institutionen soll in unserer Arbeit von großer Bedeutung sein. Denn eine Zusammenarbeit trägt zu einem weiteren wichtigen Teil in der Entwicklung der Kinder bei.
Den Übergang von Tageseinrichtungen für die Kinder in die Grundschule gestalten.
Ziel der Zusammenarbeit von Grundschule und Kindergarten ist es einen fließenden Übergang zu gestalten. Die Kinder sollen möglichst die gleichen Startvoraussetzungen und Chancen für den Besuch der Grundschule erhalten, daher wird es Besuche unserer Kooperationslehrerin geben.
Auch die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist uns in dieser Hinsicht wichtig und ebenfalls eine Voraussetzung für einen flüssigen Übergang in die Grundschule. Regelmäßige Schulbesuche und probe Unterrichtsstunden sollen weitere Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit sein. Hier lernen die Kinder durch positive Erlebnisse die Grundschule kennen und bauen somit ein vertrautes Verhältnis auf. Ein gemeinsames Leseabenteuer lässt sich super im Kindergarten mit einbringen. Hierfür wird uns eine Schulklasse besuchen, welche den Kindern etwas aus einem Buch vorlesen wird. Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit im Spiel Kontakt zueinander aufzunehmen und sich über den Schulalltag auszutauschen. Somit können die Kinder ein Verhältnis entwickeln oder sogar eine Freundschaft entstehen lassen und bei Schuleintritt haben sie so schon einige Kontakte.
Kooperation mit Kinder- familienbezogenen Institutionen
Um Kindern mit sowohl sprachlichen als auch motorischen Defiziten fördern zu können ist es als Elternteil wichtig zu wissen, welche Anlaufstellen und Möglichkeiten es gibt, Ihr Kind in den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen zu fördern und stärken zu können. In einem aufklärendem Gespräch zwischen Ihnen als Elternteil und der Bezugserzieherin des Kindes werden weitere Wege über das Vorgehen beschlossen. Eine enge Zusammenarbeit findet hier mit der heilpädagogischen Förderstelle Praxis Sonnenhaus in Iffezheim und der Frühförderstelle in Rastatt, statt.
Als Familienergänzende Einrichtung arbeiten wir mit dem Jugendamt, Familien- und psychologischen Beratungsstellen und dem Gesundheitsamt zusammen.
Kooperation mit Institutionen im Sozialraum
Die Besuche unterschiedlichster Institutionen und Vereine verhelfen den Kindern dabei ihre Welt eigenständig und neu zu entdecken und diese dabei zu verstehen.
Unsere Vorschulkinder besuchen die Polizeistation, in der den Kindern ein Einblick in die Arbeitswelt eines Polizisten verschafft und diese auch über die Verkehrserziehung aufklärt. Weitere Kooperationen sind die Iffothek, Bäckerei, Eisdiele, Metzger, Kirche, Edeka, freiwillige Feuerwehr und das Deutsche rote Kreuz, Turn-, Musik-, Fußball- und Kleintierzuchtverein, Altersheim Sankt Birgitta und Sankt Edelberg.
5.1 Zusammenarbeit mit Eltern
Wir als Kindergarten sehen uns als eine familienergänzende Einrichtung, die partnerschaftlich und auf Augenhöhe zum Wohl des Kindes mit den Eltern zusammenarbeitet. Daher ist die Zusammenarbeit mit den Eltern ein fester und wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Nur durch sie kann das Kind in seiner gesamten Entwicklung positiv unterstützt werden.
Kind Eltern Kindergarten
Die Zusammenarbeit mit Eltern zeigt sich im Kindergartenalltag auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
Bevor das Kind zum ersten Mal in die Einrichtung kommt, gibt es ein Aufnahmegespräch, das meistens von der Leitung des Kindergartens durchgeführt wird. In diesem wird der erste Kontakt zwischen Familie und Kindergarten hergestellt. Es werden Formalitäten geklärt, erste Absprachen getroffen, Informationen über das Kind ausgetauscht, sowie Abläufe geklärt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Einrichtung zu besichtigen.
Der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten stellt für die gesamte Familie eine Herausforderung dar, da sich sowohl das Kind als auch die Eltern an eine neue Situation gewöhnen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass das Kind in den ersten Wochen von einem Elternteil begleitet wird, denn nur so kann es eine positive Beziehung zu einer pädagogischen Fachkraft aufbauen. Besonders in der Phase der Eingewöhnung ist die Zusammenarbeit der Eltern mit den Fachkräften für die weitere Entwicklung des Kindes entscheidend.
Bevor die Eingewöhnung jedoch beginnt, findet ein Eingewöhnungsgespräch mit der späteren Gruppenerzieherin statt. In diesem wird der Ablauf der Eingewöhnung besprochen und es werden Informationen über das Kind und über die Tagesgestaltung ausgetauscht. Außerdem erhalten die Eltern eine Checkliste mit notwendigen Dingen, die das Kind im Kindergartenalltag benötigt.
Beim Bringen und Abholen der Kinder haben sowohl Eltern als auch Erzieher/innen die Möglichkeit, sich in spontanen Tür-und Angelgesprächen über das Kind, seinen Alltag oder andere wichtige Informationen auszutauschen.
Uns ist es wichtig, dass mindestens einmal pro Jahr ein gemeinsames Entwicklungsgespräch zwischen Eltern und Erzieher/innen stattfindet. In diesem Gespräch tauscht man sich über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes in den verschiedenen Bereichen (Sozialverhalten, motorische Entwicklung; Denkvermögen, etc.) und über den Familienalltag aus. Es findet meistens um den Geburtstag des Kindes herum statt.
Nach Vereinbarung können Elterngespräche und Beratungen stattfinden. Dabei können besondere Anliegen besprochen und Fragen geklärt werden oder verschiedene Hilfsangebote anderer Institutionen vermittelt werden.
Regelmäßig finden in der Einrichtung Elternabende statt. Bei diesen stellt sich das gesamte Kollegium vor und es werden Informationen, die das Kindergartenjahr betreffen, mitgeteilt. Außerdem gibt es auch themenbezogene Elternabende.
Durch den Elternbeirat, der sich aus gewählten Eltern aus jeder Gruppe des Kindergartens zusammensetzt, besteht die Möglichkeit, sich bei der Planung von Festen etc. zu beteiligen.
Eltern können ihre persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen und Kulturen in den Kindergartenalltag integrieren, indem sie beispielsweise den Kindern über ihren Beruf etc. berichten.
Um die Zusammenarbeit zwischen Familien und Kindergarten zu stärken, finden über das Jahr verteilt verschiedene gemeinsame Feste, Feiern, Projekte, Ausflüge und Aktivitäten statt.
z.B. Familientage/Familienausflüge, Mama-, Papa- oder Großelterntag, Sommerfest, Adventssingen, Laternenumzug, …
Um die Vereinbarkeit von Familie und Kindergarten stetig zu verbessern, führen wir schriftliche Elternbefragungen durch. Bei diesen können anonym Kritik, Anregungen und Wünsche geäußert werden.
Regelmäßig werden die Eltern über Aktuelles im Kindergarten anhand eines Elternbriefs oder über die Informationstafel informiert.
Auf Nachfrage können die Eltern je nach Vereinbarung für einige Stunden oder einen Tag den Alltag im Kindergarten miterleben.
Damit sich sowohl Eltern untereinander als auch Eltern und Erzieher/innen austauschen und miteinander in Kontakt treten können, bieten wir ein Elterncafé an. Das Elterncafé steht grundsätzlich immer offen und bietet Gelegenheit zum Verweilen, zum Kennenlernen und zum Austausch. Auch liegen Informationsmaterialien und Broschüren zum Lesen bereit. Außerdem finden monatlich Treffen zu einem bestimmten Termin statt. Die Treffen werden dabei offen gestaltet oder je nach Anlass sind sie themenbezogen.
6. Schlusswort
Die Konzeption ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir hoffen sehr, ihnen damit einen Einblick in unsere Arbeit gegeben zu haben.
Da unser Kindergarten sich ständig weiterentwickelt und verändert, wird demzufolge auch unser Konzept immer wieder auf den Neusten Stand gebracht.
Vielen Dank für Ihr Interesse.