Kindertagestätte Storchennest, Iffezheim

 
Die neu erbaute Einrichtung Storchennest hat am 02.09.2019 erstmals ihre Tore geöffnet. In der 1,5-jährigen Bauphase entstand eine Einrichtung, die Platz für zwei Krippengruppen für die Betreuung von Kleinkindern zwischen 1 – 3 Jahren sowie für 4 Kindergartengruppen bietet. Insgesamt sind in dieser Einrichtung 111 neue Betreuungsplätze entstanden (20 in Krippen und 91 in Kindergartengruppen).
 
Im Kindergartenjahr 2019/2020 wurde der Kindergarten Storchennestvorerstmit 3 Kindergartengruppen und 2 Krippengruppen betrieben. In den Gruppen Bauwelt und Rollenspiel werden verlängerte Öffnungszeiten (VÖ) mit bis zu 35 h/Woche angeboten, in den Gruppen Atelierund Tüftlerwelt darüber hinaus eine Ganztagsbetreuung (GT) mit bis zu 45 h/Woche. Die Krippen-Gruppen bieten derzeit Betreuung in verlängerter Öffnungszeit (VÖ) mit bis zu 35 h/Woche allerdings besteht vereinzelt die Nachfrage nach Ganztagsbetreuungsplätzen, weshalb das Angebot ggfs. zum Kindergartenjahr 2021/2022 angepasst werden muss.
 
Die 6-gruppig geplante Einrichtung startete zum Kindergartenjahr 2019/2020 vorerst 5-gruppig. Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Kindergartenjahr bzw. für das Kindergartenjahr 2020/2021 wurde am 11. August 2020 von der Verrechnungsstelle ein Änderungsantrag auf Erteilung der Betriebserlaubnis zur Inbetriebnahme der 6. Gruppe im Kindergarten Storchennest zum 15.09.2020 beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) gestellt. Dem Antrag wurde in der Sitzung des Gemeinderats am 29.06.2020 zugestimmt und bereits vom KVJS bewilligt. Die sechste Gruppe (Tüftlerwelt) wird somit ab dem 15.09.2020 an den Start gehen.

 

 
 
Leitbild des Kindergartens
 
  Gesamtausgabe
 
Hier finden Sie die einzelnen Bereiche   
 
 
 
1. Was ist eine Konzeption?

Eine Konzeption ist eine schriftliche Ausführung aller inhaltlichen Schwerpunkte, die in einem betreffenden Kindergarten/einer Kindertagesstätte für Kinder, die Eltern, die Mitarbeiterinnen selbst, dem Träger und die Öffentlichkeit bedeutsam sind.
In unserer Konzeption finden Sie einen Leitfaden unserer pädagogischen Arbeit.
Schwerpunkte, Ziele und der pädagogische Ansatz der Einrichtung finden dort ihren Platz.
Der Kindergarten am Weiherweg wird voraussichtlich im September 2019 eröffnet. Der Kindergarten ist eine Einrichtung der Katholischen Kirchengemeinde Iffezheim Ried unter der Geschäftsführung der Verrechnungsstelle Rastatt.
Der Kindergarten verfügt derzeit über 2 Krippengruppen , eine altersgemischte Gruppe ( 2-6 Jahre) und eine Kindergartengruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren .
 
2. Pädagogische Arbeit
Das SGB VIII
Jeder junge Mensch hat eine Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“( §1)
 
Das SGB VIII ist ein Instrument zur Vorbeugung, zur Hilfestellung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, Mädchen und Jungen, jungen Frauen und jungen Männern.
Das Gesetz verpflichtet die Jugendämter zur Hilfe und schafft den Rahmen für die Unterstützung von Sorgeberechtigten, Müttern sowie Vätern zum Wohle ihrer Kinder.
Es soll Kindern und Jugendlichen Recht und Stimme verschaffen und Handwerkszeug für Fachkräfte und eangagierte Menschen sein.
 
Was ist Kinder- und Jugendhilfe?
1. junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen,
2. Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung beraten und unterstützen,
3.Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen,
4. dazu beitragen , positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine Kinder-und familienfreundliche Umwelt zu erhalten und zu schaffen.
2.1 Ziele
Ziele: Wir geben den Kindern, was sie brauchen:
  • Betreuung, Bildung und Erziehung zur Förderung der Gesamtentwicklung
  • Sprachförderung/ Spatzprogramm
(In unserer Einrichtung findet gezielte Sprachförderung statt).
  • Sicherheit und Geborgenheit
  • Zuwendung und eine Annahme als Individuum
  • Freiräume schaffen, indem die Kinder auch alleine oder mit anderen Kindern zusammen oder Erwachsenen sein können
  • Die Erfahrung, dass jeder Mensch einzigartig ist
  • das Kind zur Selbstständigkeit heranführen, erziehen
  • Ganzheitliche Erfahrungen zur Entfaltung der Sinne
  • Christliche Erziehung in einer Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit. Hinführung zur Selbstständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit, Lernfreude und freien Entfaltung, in der das Kind sich selbst seine Umwelt und Gott erfahren kann.
  • Resilienzförderung/ Akzeptanz gegenüber sich selbst und anderen. Respektvoller Umgang untereinander


2.2 Pädagogischer Ansatz
Situationsorientierter Ansatz / Teiloffenes Konzept
Wir arbeiten in der Einrichtung nach dem situationsorientierten Planungsansatz. Beim situationsorientierten Ansatz wird das Kind von der Erzieherin in den Mittelpunkt gestellt. Der situationsorientierte Ansatz stellt die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume) in den Vordergrund, um so die Ereignisse, Erlebnisse und Vorerfahrungen der Kinder mit einzubeziehen.
Bei diesem Ansatz entwickeln die Kinder ihre emotionalen, sowie sozialen Kompetenzen am Besten, indem sie individuelle Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten und verstehen können. Situationsorientiertes Arbeiten unterscheidet sich von anderen Arbeitsweisen. Es stehen die Themen der Kinder im Mittelpunkt. Das was die Kinder am meisten beschäftigt, wird von den Erzieherinnen in Form von Projekten thematisiert.
Zu den Themen werden praktische Beispiele gesucht und gemeinsam durchgeführt. Lieder, Märchen und praktische Lebenssituationen werden in den Kindergartenalltag integriert.
Der situationsorientierte Planungsansatz gibt den Kindern die Möglichkeit, Lebensereignisse und erlebte Situationen:
- auf der Gefühlsebene nachzuarbeiten
- auf der Verstandsebene zu verstehen
- auf der Handelsebene aufzuarbeiten.
Hierbei steht nicht das Lernen im Vordergrund, sondern dass Kinder Erfahrungen sammeln und Sinnzusammenhänge begreifen können. Das Lernen erfolgt so als Folge eines aktiven Tuns, so müssen Sie die Möglichkeit erhalten, Dinge zu greifen, um diese begreifen zu können. Dabei sind Alltagssituationen und gezielte Angebote ideale Lernsituationen.
 
2.2.1 Umsetzung in der pädagogischen Arbeit
Damit der situationsorientierte Ansatz umgesetzt werden kann, arbeiten wir mit sogenannten Bildungsräumen.
Die Lernbereiche der Kinder werden einem Bildungsraum zugeordnet. Die Bildungsräume werden im Kindergarten durch die Charaktere von Astrid Lindgren widergespiegelt.
Die Räume sind gleichzeitig die Stammgruppen der Kinder. Jedes Kind ist in einer Stammgruppe und kann sich über den Tag hinweg frei in der Einrichtung bewegen, um andere Bildungsräume, Angebote und Projekte kennenzulernen.
Lernbereiche der Kinder:
Kognitiver Bereich / Sprache:
Dazu gehören:
1. Wissen     - -  Begriffsbildung
2. Verstehen - -  Zusammenhang erkennen
3. Einsehen - - Wahrnehmungsfähigkeit, genaues Zuhören
4. Denken - - Merkfähigkeit (Kenntnisse erwerben)
5. Vergleichen - - Urteilsfähigkeit, unterscheiden können
6. Wahrnehmen - - aufmerksam sein, Konzentration fördern
7. Behalten - - Sprachförderung, sich mitteilen können
Sozial-emotionaler Bereich:
1. Einstellungen - - Bereitschaft, Aufnahme und Pflege mitmenschlicher Beziehungen
2. Gefühle - - zwischenmenschliche Beziehung
3. Haltungen - - Toleranz, Bereitschaft sich zu freuen
4. Wertungen - - Erlebnisfähigkeit
5. Überzeugungen - - Regeln einzuhalten und entwickeln

Psychomotorischer Bereich:
1. Befähigung zu praktischem Handeln
2. Körperbeherrschung (Fein- und Grobmotorik)
3. Manuelle Fähigkeiten erwerben
4. physische Belastbarkeit
5. Verantwortlichkeit für den eigenen Körper
Kreativer Bereich:
1. Vorstellungskraft - - sich mit Neuem auseinandersetzen
2. Fantasie - - geistige Beweglichkeit
3. Ideen - - Spielen lassen der Phantasie
4. Einfälle - - originelle Ideen äußern und verwirklichen Mut zum Experimentieren
Ein positives Lebensgefühl entwickeln
 

2.2.2 Bildungsräume

Die Bildungsräume spiegeln die Charaktere von Astrid Lindgren wieder.
 
Bildungsraum Rollenspiel:
„Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“
Astrid Lindgren
Rollenspiele sind für Kinder ein spielerischer Weg, Sprache und Fähigkeiten zu schulen. Das Schlüpfen in andere Rollen ist ein sehr wichtiger Bestandteil in der Entwicklung und für das Verständnis untereinander und zu anderen Personen. Kinder beginnen schon ab 2 Jahren sich mit der Welt des Erwachsenen auseinanderzusetzen. Beim spielerischen Kochen, Waschen oder Einkaufen etwa üben sie neue Handlungsabläufe ein.
Kinder spielen ständig und immer wieder Rollenspiele, weil sie mit der Fähigkeit zur Nachahmung auf die Welt kommen. Vom ersten Tag ihres Lebens an differenzieren sie diese Fähigkeit im Zusammenspiel mit Erwachsenen aus, die sie betreuen. Zu Beginn werden einfache Rollenspiele gespielt und später folgen komplexere Varianten. Sie werden von der Lust der Kinder begleitet, in die Rolle eines anderen Menschen zu schlüpfen. Dies ist in verschiedenen Bereichen möglich, zum Beispiel mittels Verkleidungen auf einer Bühne, beim Schattenspiel, mit Küchenutensilien oder mit Handpuppen.
Damit die Kinder in Interaktion gehen können und in andere Rollen schlüpfen können, bieten wir den Kindern den Bildungsbereich Rollenspiel an.
Dort finden sich Orte und Materialien, die die Kinder zum Tun anregen.
Wir geben diesem Raum den Namen Rollenspielraum.
 
Bildungsraum Atelier:
Bereits kleinen Kindern bereitet es Freude, Spuren zu hinterlassen. Das Kind hinterlässt in Form eines Kunstwerkes seine ganz eigene Spur. Die Kinder bekommen im Kreativbereich einen Bereich mit den unterschiedlichsten Materialien, die sie zum Zeichnen, Malen und zum künstlerischen Gestalten anregen.
Nassfarben, Buntstifte, Knete dürfen in diesem Bereich nicht fehlen. Das künstlerische Gestalten wird in Form von Angeboten mit Rasierschaum, Ton, Wasser, Linsen gefördert und geschult. Der Bereich eröffnet den Kindern den Weg, ihre eigene Phantasie in kreatives Handeln umzuwandeln.
 
Bildungsraum Bauen, Konstruieren und Experimentieren:
„ Bauen und Konstruieren als lustvolles Lernen“
Kinder bauen sehr gerne. Sie benötigen dazu aber den entsprechenden Raum und die Zeit. Kinder wollen ihre Welt mit ihren Händen begreifen und gestalten, erobern sich ihre Welt selbsttätig. Dabei sind das Spiel, ihre Bewegung und die Wahrnehmung ihre Hilfsmittel. Lernen und Bildung müssen sich an den Tätigkeiten des Kindes orientieren. Wir erkennen die Grundbedürfnisse der Kinder und gestalten somit die Spiel und Entwicklungsräume der Kinder. Das Bauen und Konstruieren ist neben anderen Entwicklungsbereichen eine sehr wichtige Tätigkeit. Beim Bauen und Konstruieren lernen die Kinder die physikalischen Gesetzmäßigkeiten kennen und nehmen wahr, dass sie ihre Umwelt mitgestalten können. Sie können mit anderen Kindern etwas bauen oder zerstören und machen so elementare, materielle und soziale Erfahrungen. Damit die Kinder sich frei entfalten können, Türme bauen und umstoßen können, benötigen die Kinder ausreichend Platz und Spielmaterial. Die Bauwelt bietet den Kindern unterschiedliches Spielmaterial wie Bausteine, Klötze unterschiedlicher Beschaffenheit und Größen. Bauhelme, Lego, Bücher zum Experimentieren und Konstruieren. Eine zweite Ebene gibt den Kindern einen Rückzugsort zum Bauen und Experimentieren.
 
Krippe 1: Marienkäfer (10 Kinder)
Krippe 2: Grashüpfer (10 Kinder)
In der Krippe werden Kinder im Alter von 1-3 Jahren betreut. Die 1-3 jährigen finden ihren Platz bei den Marienkäfern und die 1-3 jährigen bei den Grashüpfern.
Mit der Aufnahme in der Krippe findet für viele Kinder die erste große Trennung von den bisher vertrauten Bezugspersonen statt. Es ist deshalb für uns das oberste Ziel, in der Gruppe eine Umgebung voll Geborgenheit, Vertrauen und Sicherheit zu schaffen.
In den Krippenräumen werden alle Bildungsräume integriert. d.h ,dass sich alle Bildungsbereiche in einem Raum befinden. In den Krippenräumen wird es eine Puppenecke geben, eine Bauecke, Malecke sowie eine Ecke mit Bilderbücher, diese für die Kinder als Entspannung dienen soll.
Unsere Schwerpunkte in der Krippenarbeit sind:
  • Selbstständigkeit
  • Sprachliche Förderung
  • Kreativität
  • Bewegungserziehung
  • gesundheitliche Bildung
  • Religiöse Erziehung
  • Sauberkeitserziehung
  • Übergänge von der Krippe in den Kindergarten
 
 
Entspannung in der Einrichtung
 
Die Haupttätigkeit der Kinder ist das Spiel. Es hilft ihnen Erfahrungen mit sich und ihrer Umwelt zu sammeln und sich mit ihr auseinander zu setzen und zu erkunden. Wenn ausreichend Eindrücke gesammelt wurden und die körperliche Kraft nachlässt, suchen Kinder einen Ort auf, an dem sie sich ausruhen und träumen können.
Diese Ruhe- oder Entspannungsphase sorgt dafür, dass sich der Körper regeneriert und wieder Kraft schöpfen kann. Findet im Alltag der Wechsel von Aktivität und Ruhe statt, sind die Kinder ausgeglichen, zufrieden und lernbereit.
 
In der Realität sieht es heutzutage anders aus. Den Kindern bietet sich kaum noch die Möglichkeit sich in natürlichen Erlebnisräumen auszuprobieren. Das liegt daran, dass es diese Orte immer seltener gibt, aber auch daran, dass Kinder oft von Termin zu Termin hetzen.
Eltern meinen es mit ihren Kindern gut und bringen sie zur Musikschule, zum Kinderturnen, zum Schwimmunterricht etc. Dort sind die Angebote jedoch immer vorgegeben und lassen den Kindern wenig Zeit, sich aus zu probieren respektive sich selbst zu organisieren. Auch sind spontane Spielbesuchen selten bis gar nicht mehr möglich, es muss ein Termin vereinbart werden.
 
  • Die Hetzerei im Alltag sorgt auf Dauer für unruhige, zappelige und unzufriedene Kinder. Und obwohl die Kinder abends müde sind, finden sie nicht zur Ruhe, sie können nicht abschalten. Die Folge davon ist Übermüdung und noch aufgedrehtere Kinder. Eltern meinen ihren Input nur gut, verlieren dadurch leider das Erkennen des natürlichen Bedürfnisses des Kindes nach Ruhe und Sinnlichkeit über den Tag verteilt.
  • Des Weiteren sorgen die viele angebotenen Lern- und Freizeitmöglichkeiten dafür, dass den Kindern Fähigkeiten und Fertigkeiten, eigenverantwortlich und kreativ zu handeln, verloren gehen.
Aber auch die ständige Reizüberflutung, die Schnelllebigkeit, der Wechsel von Anforderungen im Freizeitbereich und die fehlenden Freiräume sind ein weiterer Indikator dafür, dass Kinder nicht zur Ruhe kommen. Die Benutzung von elektronischen Medien wie Tablets, TV, Smartphones und Konsolen tun ihr übriges beisteuern, die Psyche wird überreizt und die Sprach- und Wahrnehmungsfähigkeiten reduziert.
 
 
  • Wenn wir einige Jahre zurückgehen und uns anschauen, wie wir als Kinder unsere Freizeit gestaltet haben, war diese geprägt von dem Spielen draußen, wir haben uns ausgelebt und so die Wahrnehmungsfähig entwickelt. Wir konnten spüren, ob uns nach Aktivität oder nach Ruhe war; dementsprechend handelten wir. Durch die Freiräume und die Zeit, die wir damals hatten, konnten wir selbstbestimmt und kreativ auf unsere Gefühle reagieren.
  • Um dies den Kindern näher zu bringen, bietet sich Entspannung an. Entspannung als eine Mischung aus Bewegung und Ruheübungen, die miteinander kombiniert werden.
    Warum brauchen Kinder Entspannung?
Um diese Frage verdeutlichen zu können ist ein kurzer Abstecher in das Nervensystem erforderlich:
Das vegetative Nervensystem ist nicht beeinflussbar. Ein Teil dieses Nervensystems ist das periphere Nervensystem, dies besteht aus dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Der Sympathikus ist dafür zuständig, dass z.B. der Blutdruck in die Höhe geht, der Verdauungsvorgang eingestellt wird, das Herz schneller schlägt und so leistungsfähiger ist, alles Vorgänge die wichtig in der Anspannung (z.B. auf der Flucht) sind.
 
  • Sein Gegenspieler ist der Parasympathikus, er ist bei der Entspannung aktiv. Er sorgt u.a. für die Senkung des Blutdrucks und regt die Verdauung an. Auch regt er die Selbstheilungskräfte an und sorgt für die Bildung der Glückshormone.
 
  • Beide steuern lebenswichtige Vorgänge.
 
  • Leiden Kindern unter Daueranspannung kann es zu Bauch-, Kopf- und Rückenschmerzen kommen. Auch Verspannungen oder Infektanfälligkeit kann eine Stressfolge sein.
 
  • Das Pendeln zwischen Bewegung und Ruhe in Form von „Auszeiten“ bringt die Kinder in ihre Mitte zurück und hält das körperliche und geistige Gleichgewicht aufrecht. Ein weiterer positiver Aspekt dieser wichtigen Erholungszeiten sind die Möglichkeit Erlebnisse zu verarbeiten und die eigenen Befindlichkeiten wahrzunehmen. Ganz nebenbei haben Massagen, Bewegungsangebote, Entspannungsgeschichten und Co. auch positiven Einfluss auf die Kreativität, die Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins, die Schulung der Motorik, die positive Einstellung zum eigenen Körper und die Entwicklung des Körpergefühls.
 
  • Was hat Bewegung mit Entspannung zu tun?
Eine bewegungsaktive Auseinandersetzung mit sich selbst fördert die körperliche und die geistige Entwicklung gleichermaßen. Bewegungserfahrungen, die regelmäßig durchgeführt werden können sich vertiefen und festigen. So entstehen stabile Nervenverschaltungen, die als biologische Grundlagen und Voraussetzungen für das spätere Rechnen-, Schreiben- und Lesenlernen gelten. So helfen Bewegungsangebote im Entspannungsbereich ein immer umfangreicheres Gehirn zu bilden, das umso mehr Denkleistungen ermöglicht.
 
  • Wie Entspannung in der Einrichtung umgesetzt wird
In der Einrichtung werden die Entspannungsübungen so angeboten, dass Vertrauen entstehen kann. Denn Vertrauen ist die Basis zum Entspannen.
 
Die Kinder bis 3 Jahre erfahren Entspannung in kleinen Übungen im Tagesgeschehen.
 
  • Die 4 und 5jährigen Kinder kommen in einer festen Gruppe über die Dauer von ca. 2,5 Monaten (10 x) einmal in der Woche zusammen.
 
  • Die 5 und 6jährigen Kinder treffen sich in ihrer festen Gruppe 1-2 x im Jahr ebenfalls für 10 Einheiten je einmal in der Woche.
 
  • Eine Entspannungseinheit beträgt zwischen 30 und 60 min.
 
  • In dieser Zeit erwartet die Kinder eine Mischung aus Bewegung, Massagen, Geschichten, Übungen aus der Progressiven Muskelentspannung und dem Autogenen Training, Yoga, Duftreisen, Achtsamkeitsübungen, Meditationen und vielen weiteren Entspannungsmöglichkeiten.
 
  • Damit Sie als Eltern einen kleinen Einblick in die Welt der Entspannung bekommen, laden wir Sie zu jeweils einem Elternabend ein.
 
 
Kinderrestaurant/Bistro
Das Kinderrestaurant/ Bistro ist ein Ort für Begegnungen, die es vorher in der Kita nicht gab. Die Kinder lieben es, sich miteinander zu treffen und gemeinsam zu essen. Das Bistro soll nicht nur ein Ort zum gemeinsamen Essen sein, sondern ein Ort, der für Kinder und Erzieherinnen zur Kommunikationsdrehscheibe wird. Das Bistro/Frühstücksbuffet ist zwischen 8.00Uhr und 9.45 Uhr geöffnet. In dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, ins Bistro zu gehen. Die Kinder können frei nach ihrem Bedürfnis entscheiden, wann sie frühstücken möchten. Im Bistro wird täglich für die Kinder ein Frühstücksbuffet zubereitet.
Die Kinder benötigen kein mitgebrachtes Vesper von zu Hause, sondern werden täglich mit einem ausgewogenen, nährstoffreichem Frühstücksbuffet versorgt.
 
Gesundes Frühstück
Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist die Ernährung. Essen bestimmt unseren Tagesrhythmus. Somit spielt das Essen und Trinken auch in unsere Einrichtung eine große Rolle. Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern Kinder erleben während den Mahlzeiten Gemeinschaft und Wohlbefinden.
Ernährungsgewohnheiten werden in den ersten Lebensjahren geprägt, daher sollten die Kinder in ihrer Kindheit gesunde (Ess-) Verhaltensweisen beobachten und erleben können. Deshalb nehmen wir uns als Aufgabe den Kindern vielfältige Erfahrungen mit Lebensmitteln zu ermöglichen. Das heißt, vom Wachstum der Nahrungsmittel über die Zubereitung bis hin zur Einnahme.


Unser gesundes Frühstücksbuffet
Wir achten sehr darauf, dass das Frühstück abwechslungsreich, ausgewogen und unter Berücksichtigung der Kinderwünsch gestaltet ist. Dazu zählen für uns (nach der aid-Ernährungspyramide) folgende Produkte:
 
aid-Ernährungspyramide
 
Getränke sorgen für Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen. Somit bieten wir den Kindern zu allen Mahlzeiten und auch im Gruppengeschehen Wasser und Tee an. Dabei verzichten wir auf zuckerreiche Getränke.
Frisches Obst und Gemüse darf bei einem gesunden Frühstück nicht fehlen, denn diese Lebensmittel sind besonders nährstoffreich. Aus einer großen Auswahl bieten wir saisonale und regionale Obst- und Gemüsesorten an. Kinder knabbern gerne an rohem Gemüse und lieben Obst, weil es süß schmeckt. Diese Vorlieben der Kinder können im Frühstücksbuffet gut umgesetzt werden.
Getreideprodukte sind Hauptbestandteile und Grundlage unserer Ernährung. Sie liefern uns Energie, um den Tag gut meistern zu können. Dabei achten wir auf „gesunde“ Kohlenhydrate wie Vollkornbrot, Knäckebrot, Haferflocken und/oder ungezuckerte Müslimischungen.
Milch oder –produkte sind wichtige Nährstofflieferanten und sollten beim Frühstück nicht fehlen. Die Vielfalt an Milchprodukten werden ebenfalls genutzt. So bieten wir Milch, Joghurt, Käse, Butter, Frischkäse und/oder Quark an.
Tierische Lebensmittel, wie Wurst und Ei, sind ein weiterer Bestandteil unseres Frühstücksbuffets, jedoch in geringere Menge vorzufinden. Es werden z.B. verschiedene Wurstsorten oder Eier angeboten.


Umsetzung im Kindergarten
Aus diesen Lebensmittelgruppen wird täglich ein Frühstücksbuffet kindgerecht geplant, zubereitet und mit Hilfe eines Buffets serviert. Die Speisen wechseln je nach Jahreszeit und an den einzelnen Wochentagen ab.
Während der Frühstückszeit, die täglich von 8.00-10.00 Uhr stattfindet, können die Kinder frühstücken gehen. Da die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern ist, dürfen die Kinder ihre Teller selbst füllen und sich aus einem reichlichen Frühstücksbuffet (siehe oben) bedienen. In den ersten Jahren müssen die Kinder Lebensmittel kennenlernen und ihr Sättigungsgefühl erkennen. Dabei fungiert die Fachkraft als Vorbild und begleitet das Kind bei diesen Erfahrungen.
In unserer Küche werden wir regelmäßig mit den Kindern Essen (hier: Frühstück) zubereiten. Uns ist es wichtig, dass Kinder ein Bezug zu ihrer Ernährung entwickeln. Dabei spielt das gemeinsame Zubereiten eine wichtige Rolle. Die Kinder helfen beim Einkaufen, beim Vorbereiten und bei der Zubereitung, beispielswiese können sie Obst/Gemüse mit Hilfe einer Fachkraft schneiden oder Tische decken.
Anmerkung: Wir achten auf individuelle, gesundheitliche, religiöse und kulturelle Ernährungsbedürfnisse der Kinder. Diese setzen wir, wenn möglich, in unserem Frühstücksbuffet um.
 
Warmes Mittagessen:
Unser Katholischer Kindergarten Storchennest mit Verlängertet Öffnungszeit und Ganztagesbetreuung sieht es als besonders wichtig an, die Mittagsverpflegung nicht nur zu gewährleisten, sondern diese auch in den Alltag der Kinder zu integrieren.
Den Kindern sollen die Werte gesunder Ernährung sowie die Wertschätzung des gemeinsamen Essenserlebnisses vermittelt werden.

Dies geschieht mit dem täglichen, gemeinsamen Mittagessen in unserem Kindergarten.
Bei uns im Kindergarten Storchennest werden alle Kinder zum warmen Mittagessen verpflichtet.
Das warme Mittagessen für die Kinder der Ganztagesgruppe und der Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit wird von unserer Köchin täglich nach den Grundsätzen der vollwertigen Ernährung zubereitet. Der Kindergarten besitzt eine große Küche in der täglich das Essen frisch zubereitet wird.
Die Kinder werden ganz natürlich mit gesunder Ernährung vertraut gemacht. Alle Gerichte berücksichtigen die Jahreszeiten für Obst und Gemüse.

Fünfmal in der Woche essen ca. 91Kinder ein warmes Mittagessen in unserer Einrichtung. Die Köchin und die beiden Hauswirtschafterinnen berücksichtigt in besonderer Weise die Bedürfnisse der Kinder in der Ernährung, die aufgrund von Allergien oder Herkunft eine spezielle Ernährung benötigen.


 
Ablauf Krippe
 
Das Essen wird um ca. 11:20 Uhr von der Hauswirtschafterin auf einem Wagen in die Krippengruppen gefahren.
Erzieherinnen und Kinder treffen sich um 11.20 Uhr in den jeweiligen Essenräumen in der Krippe und nehmen dann ihren Platz ein. Für jeden Tisch sind jeweils zwei Erzieherinnen zuständig und kümmern sich somit um die Essenskinder.

Die Erzieherinnen decken den Tisch für die Krippenkinder menügerecht ein. Nach einem gemeinsamen Tischspruch teilen die Erzieherinnen das Essen aus. Während des Essens übernehmen sowohl die älteren Kinder verschiedene Dienste wie Wasser einschenken, Teller und Geschirr abräumen usw. Das Essen dauert etwa eine dreiviertel Stunde und wird mit einem gemeinsamen Abschlussspruch abgerundet.
 
 
Ablauf Kindergarten
 
Das Essen wird um ca.12.Uhr von der Hauswirtschafterin und einer Erzieherin in die Gruppen gebracht.
Eine Gruppe isst in der pädagogischen Küche, eine Gruppe im Gruppenraum und die Bauwelt ist im Speisesaal.
Die Erzieherinnen decken den Tisch gemeinsam mit den Kindern menügerecht ein. Nach einem gemeinsamen Tischspruch nehmen sich die Kinder selbstänig das Essen. Während des Essens übernehmen sowohl die älteren sowie die jüngeren Kinder verschiedene Dienste wie Wasser einschenken, Teller und Geschirr abräumen usw. Das Essen dauert etwa eine Stunde und wird mit einem gemeinsamen Abschlussspruch abgerundet.



Räumliche Voraussetzungen

Das Mittagessen findet im Speisesaal, in der pädagogischen Küche und im Rollenspielzimmer statt. Die Räume bieten viel Platz, sind zentral gelegen und verschaffen den Kindern eine angenehme Atmosphäre.

Zu den oberen Räumen gelangt die Hauswirtschaftskraft und die Erzieherin mit Essenswägen durch einen Fahrstuhl.

Ein fester Sitzplan ermöglicht den Kindern eine tägliche Routine. Sie haben somit ihren eigenen Sitzplatz und eine klare Orientierung.

Zielgruppe

Das Mittagessen wird für die Kinder der Ganztagesgruppe und für die Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit (bis min. 14:30 Uhr) angeboten.
Für alle Kinder im Katholischen Kindergarten Storchennest ist das Mittagessen verpflichtet.

 
Rahmenbedingungen
  • Es ist nur eine durchgängige Teilnahme am Essen möglich( Aufnahmeheft/ Vertrag).
  • Das Mittagessen findet durch die Unterschrift im Anmeldeheft automatisch statt
  • Abmeldungen vom Essen sind nicht möglich / Teil von der Konzeption
  • Für die dreiwöchige Schließungszeit (Sommerferien) wird der normale Essensbetrag abgebucht.
  • Bewilligungsbescheide vom Jobcenter/ Sozialamt sind rechtzeitig abzugeben.

Kosten

Das Mittagessen setzt sich als Essenspauschale zusammen.
Die Essenspauschale beinhaltet Frühstück/ Mittagessen und Getränke für 85 € im Monat.
Eine Aufsplittung ist nicht möglich.
Eine Barzahlung ist nicht möglich. Das Geld wird per Einzugsermächtigung von Ihrem Konto abgebucht.
 
 
Zahngesundheit/ Zähne putzen:
 
Neben dem warmen Mittagessen ist das Thema Zahngesundheit für unseren Kindergarten sehr wichtig und spielt eine wichtige Rolle.
In der Gesundheitserziehung kommt dem Kindergarten neben der Familie eine besondere Bedeutung zu.
Erzieherinnen können bei Kindern gesundheitsbewusste Haltungen wecken, mit Ihnen das richtige Zähneputzen einüben und ihnen Angst vor dem Zähneputzen nehmen. Die Freude am Zähneputzen soll geweckt werden.
 
Es geht bei der Zahnerziehung im Kindergarten nicht darum, den Kindern die Zähne nachzuputzen. Diese Verantwortung liegt lediglich am Elternhaus.
Wir, als Kindergarten fördern neben der Gesundheitsförderung die Mundmotorik sowie das Verständnis wie die Zähne richtig geputzt werden.
 
Deshalb haben wir uns entschieden, mit den Kindern nach dem Mittagessen die Zähne zu putzen.
Die Erzieherinnen gehen gemeinsam mit den Kindern in den Waschraum und putzen dort ihre Zähne.
Von der Zahngesundheit im Gesundheitsamt Rastatt bekommen wir die Zahnbecher, Zahnbürsten und Zahnpasta sowie die Halterung, diese gewährleistet, dass der Abstand zwischen den Zahnputzbechern und Zahnbürste gegeben ist, geliefert.
 
Außerdem beinhaltet dieses ein wunderbares ausgearbeitetes Konzept von der Zahngesundheit sowie ein Zähneputzlied.
 
Hygienische Voraussetzungen
Zwischen den Bürsten der Zahnbürsten sammelt sich nicht nur Speichel, sondern gelegentlich auch Blut. Um einem Infektionsrisiko vorzubeugen, muss sichergestellt werden, dass die Bürsten nicht vertauscht oder zwecksentfremdet werden.
Sie müssen trocken und mit dem Kopf nach oben stehend gelagert werden, ohne dass sie sich berühren. Zudem müssen die Bürsten rechtzeitig ausgetauscht werden.
 
Die Verantwortung
die Verantwortung für Hygiene tragen wir als Kindergarten-Team. Nicht verantwortlich dagegen, sind wir dagegen für das Putzergebnis, denn es ist die Aufgabe der Eltern, die Zähne ihres Kindes zweimal am Tag zu säubern.
 
Für die Kinder kann tägliches Zähneputzen im Kindergarten nützlich und risikofrei sein und ist eine große Bereicherung für die Kinder.
 
Pädagogisches Kochen:
Uns ist es sehr wichtig, dass sich Kinder genussvoll und ausgewogen ernähren. Aus diesem Grund machen wir ihnen Lust aufs Kochen- und vermitteln ihnen nötige Kompetenzen, damit sie sich bewusst ernähren und gesund bleiben .Das wichtigste Ziel ist: aufgeklärte, gesunde und ernährungsbewusste Kinder.
Aus der Tüte oder frisch vom Feld? Die Ernährung im Kindergarten ist prägend. Die Essgewohnheiten werden oft Jahrzehnte beibehalten. Bei uns beginnt Ernährungsbildung schon ab dem Kindergartenalter, bei uns im Kindergarten. Kinder sollen zu informierten Essern heranwachsen und die besten Chancen haben, gesund groß zu werden. Wir möchten den Kindern vermitteln, wie sie sich eine frische gesunde Ernährung selbst zubereiten können.
Die Kinder sollen erleben, wie viel Spaß es macht, Möhren zu schälen oder Kartoffeln zu stampfen. Das gemeinsame Kochen wirkt sich positiv auf die Ess- und Tischkultur und die Sozialkompetenz aus, stärkt die Feinmotorik und fördert das Vertrauen der Kinder in die eigenen Fähigkeiten. Um den Umgang mit frischen Lebensmitteln gemeinschaftlich und sinnlich erlebbar zu machen und gleichzeitig die Kinder für das Kochen und die ausgewogene Ernährung zu begeistern, bieten wir gemeinsames Kochen als festes Angebot an.
 
Bildungsbereich Religion
Wir legen in unserer Einrichtung großen Wert auf religiöse Bildung. Religiöse Bildung und Erziehung stärkt das Kind und gibt ihm einen sicheren Halt. Sie unterstützt das Kind, gibt ihm Vertrauen in das Leben und eine Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln und hilft ihm dabei, seine Handlungen und sein Leben als sinnhaft zu deuten. Die religiöse Erziehung ist fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. In der Umsetzung orientieren wir uns an den Zielen des Bildungs- und Entwicklungsfeld aus dem Orientierungsplan.
Sinn, Werte und Religion:
1. „Kinder kennen ihre religiöse bzw. weltanschaulichen Wurzeln.“
2. „Kinder kennen unterschiedliche Zugänge zum Leben und vielfältige religiöse und weltanschauliche Orientierungen.“
3. Wodurch erfahren die Kinder von Menschen, die auf Gott vertrauen?“
4. „Wie regt der Kindergarten an, über Anfang, Ziel und Ende menschlichen Lebens zu philosophieren bzw. zu theologisieren?“.
5. „ Wie erfahren die Kinder die Bedeutung der Feste im Jahreskreis bzw. im Kirchenjahr?“
6. Wo, wie und durch wen erfahren sich die Kinder als Teil weltanschaulicher bzw. religiöser Gemeinschaft?“. Auf diese 6 Ziele legen wir in der Einrichtung großen Wert und werden diese in Form von gezielten Bildungsangeboten im Bereich Religion umsetzen. Die Feste und Feiern im Kirchenjahr werden von den Erzieherinnen mit den Kindern im jährlichen Rhythmus entdeckt und gefeiert. Das Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Advent und endet am Christkönigsonntag, dem letzten Sonntag im November.
 
2.2.3 Inklusion
Was bedeutet Inklusion in unserer Einrichtung?
Der Begriff Inklusion kommt von dem Begriff „verschieden“. Jeder Mensch ist verschieden, durchlebt eine andere Persönlichkeitsentwicklung und hat einen anderen Entwicklungsstand. Aus diesem Grund kann unsere Einrichtung von Kindern mit Förderbedarf, sowie mit einer Entwicklungsverzögerung betreut werden. 1Wir nehmen alle Kinder in ihrer Individualität an. Wir möchten Ausgrenzung verhindern und zur Eingliederung in die Gesellschaft beitragen. Die Wertschätzung und das Verständnis untereinander sind uns sehr wichtig. Um gezielte Fördermaßnahmen durchführen zu können ist es wichtig, einen extra Raum mit genügend Platz zu haben. Wir besitzen in unserer Einrichtung einen Inklusionsraum, welcher für Fördermaßnahmen wie z. B. Logopädie, angewandte Heilpädagogik, sowie zur Zusammenarbeit mit der Frühförderstelle genutzt werden kann. In diesem Raum werden außerdem verschiedene Spielmaterialien für die Kinder untergebracht, welche für die individuelle Förderung verwendet werden können. Der Inklusionsraum bietet außerdem ausreichend Platz für Ruhe und eine angenehme Atmosphäre. Er soll für Kinder, sowie Pädagogen, ein Rückzugsort für eine gezielte Förderung sein. Damit ein guter Start und eine angenehme Atmosphäre zwischen Kind und Fachkraft entstehen können, gibt es vor dem Zimmer einen kleinen Aufenthaltsbereich, in dem gegebenenfalls die Eltern des Kindes verweilen können. Inklusion bedeutet für uns auch, dem Kind eine individuelle Förderung anzubieten und das Kind dort abzuholen, wo es sich gerade befindet. Dies geschieht nicht nur durch gezielte Einzelförderung, sondern auch durch das Gemeinschaftsgefühl, welches das Kind in der Gruppe mit den Erziehern erlebt. Um Inklusion zu leben, gilt es Rahmenbedingungen zu formulieren, die beachtet werden müssen:
1. Der Raum ist fester Bestandteil in der Arbeit der Erzieher/innen, Sozialpädagogen/innen, Heilpädagogen/innen oder für Logopäden/innen
2. die Eltern sind ständige Ansprechpartner für eine gut laufende Zusammenarbeit
3. geschultes Personal, wie eine Integrationskraft, sind wichtig.
Wir sehen Inklusion als eine Anerkennung des Anderssein, der einzelnen Kinder und der Gestaltung eines harmonischen Miteinanders, trotz bestehender Unterschiede.
 
Integration
Unsere Einrichtung wird auch von Kindern unterschiedlicher Herkunftsländer und Kulturen besucht und betreut. Damit alle Kinder integriert werden, bieten wir in den Gruppen interkulturelle Angebote und Impulse an. Dies dient zur besseren Verständigung untereinander. Kinder mit Migrationshintergrund erleben gruppenübergreifend ein Gemeinschaftsgefühl, zur Stärkung ihrer eigenen Identität. Gezielte Fördermaßnahmen tragen zur Kompetenzerweiterung der Kinder bei. In unserer Einrichtung findet gezielte Sprachförderung statt. Im Rahmen des Sprachförderprogramms SPATZ (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) bieten wir Kindern mit intensivem Sprachförderbedarf gezielte Förderung an. Die Kinder bekommen Zeit und Raum an gezielten Angeboten zur Sprache teilzunehmen. Das Sprachförderprogramm findet wöchentlich in Kleingruppen im Inklusionsraumstatt.
 
Partizipation
Was bedeutet für uns Partizipation im Kindergarten?
Partizipation im Kindergarten meint, dass eine Teilhabe der Kinder an verschiedenen Entscheidungen im Kindergartenalltag stattfindet. Die Kinder lernen, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern.
Die Kinder lernen dabei, ihre Meinung zu vertreten und in der Diskussion miteinander auch andere Meinungen und Standpunkte zu hören und zu akzeptieren.
Wir möchten die Kinder aktiv und intensiv in Entscheidungsprozessen einbeziehen.
 
 
2.2.4 Turnraum/Mehrzweckraum
 
Man kommt vorwärts, wenn man sich bewegt“ Jean Paul3
 
Kinder nehmen über ihre Bewegung nicht nur ihre Umwelt wahr, sondern vor allem sich selbst und ihren Körper.1 Über eine anregungsreiche, vorbereitete Umgebung, sowie durch gezielte regelmäßige Bewegungsangebote, erhalten die Kinder die Möglichkeit, Erfahrungen mit ihrem Körper und ihren Sinnen zu machen.
Die Bewegungsangebote sind fester Bestandteil in unserem Tagesablauf. Uns ist es wichtig, regelmäßige Bewegungsangebote im Turnraum durchzuführen, damit jedes Kind die Möglichkeit hat seinen eigenen Körper zu erfahren. Die Kinder sollen dort die Möglichkeit haben, ihren Bewegungsdrang auszuleben, aber auch Rückzugsmöglichkeiten zu genießen.
 
Damit Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können, benötigen sie einen Raum, in dem sie sich frei entfalten können. Der Bewegungsraum besitzt verschiedene Spielmöglichkeiten, wie Sprossenwände, Matten, Bänke sowie Materialien, wie Tücher und Reifen, die die Kreativität und Fantasie der Kinder anregt und sie dazu bewegt, diese körperlich in Form der Bewegung wiederzugeben. Der Turnraum soll für die Kinder ein Ort sein, indem sie sich frei bewegen können, sowie die Welt ein Stück mit ihrem Körper zu erkunden und zu erleben.
Wie die Autorin Astrid Lindgren sagte: „Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt“. In diesen Turnstunden werden gezielte Angebote zur Bewegungserziehung durchgeführt. Angebote, wie Kreisspiele, Bewegungsparcours, Zirkeltraining oder Entspannungsübungen. In Groß- oder auch in Kleingruppen wird der Turnraum regelmäßig (täglich) genutzt.
Der Turnraum dient bei uns in der Einrichtung ebenso als ein Raum, indem regelmäßige Singkreise durchgeführt werden können. Wenn eine Feier oder ein Fest stattfindet, kann der Turnraum umfunktioniert werden. Dort können dann Proben für Feste und die anschließenden Feiern selbst stattfinden. Das großzügige Außengelände, bestehend aus Wiese und Spielplatz, bietet vielfältige Kletter, Schaukel -und Balanciermöglichkeiten an. Dadurch wird unser Turnraum bei diesem Prozess unterstützt.
2.2.5 Außengelände
Die Kinder erkunden im Außengelände die Natur. Das Außengelände bietet dem Kind die Chance für eigenständiges und selbstständiges Spiel, das durch unterschiedliche Spielgeräte angeregt wird. Schaukeln, Klettergerüste, Sandkästen und eine Fühlstraße finden dort ihren Platz. Die Kinder bekommen im Außenbereich die Möglichkeit, ihren ganz verschiedenen Bedürfnissen nach Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, Spiel, Fantasie, Gestalten und Begegnungen nachzukommen.
 
3. Beobachtung

Gezielte Beobachtung hat im Kindergarten einen wichtigen Schwerpunkt. Wir arbeiten nach dem Beobachtungsinstrument „Infans“.
Mit dem Konzept von Infans können wir uns mit unserer Arbeit am besten identifizieren. Das Infans Konzept ist das am weiteste entwickelte und am besten erprobte Konzept im Hinblick auf Beobachtung und Umsetzung der pädagogischen Arbeit im Alltag.
Neben dem Infanfs Konzept werden wir in der Praxis unter anderem Bildungs und Lerngeschichte sowie ein Portfolioordner für jedes Kind anlegen.
Dieser Ordner wird weitgehend individuell für jedes Kind mit dem Kind gestaltet.
Das tolle am Infans Konzept ist es, dass es an den Themen und Interessen der Kinder anknüpft und so auch dieser Entwicklungsbogen mit diesem wir arbeiten aufgebaut ist.
Es wird als Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte angesehen, die Bildungsinteressen und Themen der Kinder aufzugreifen und ihnen herausfordernde Ziele anzubieten.
4. Eingewöhnungskonzept

Damit ein Kind richtig im Kindergarten ankommen kann, benötigt es Ruhe, Zeit und eine feste Bezugsperson, die ihrem Kind eine Sicherheit gibt. Aus diesem Grund arbeiten wir in unserer Einrichtung nach dem Berliner Modell von Infans. Dieses Modell ist in 5 Stufen aufgeteilt, welche dem Kind das Ankommen im Kindergarten erleichtert. (Das ausgearbeitete Berliner Modell finden sie im Anhang)


 
5. Zusammenarbeit mit Institutionen

Die Kooperation vom Kindergarten und anderen Institutionen soll in unserer Arbeit von großer Bedeutung sein. Denn eine Zusammenarbeit trägt zu einem weiteren wichtigen Teil in der Entwicklung der Kinder bei.
Den Übergang von Tageseinrichtungen für die Kinder in die Grundschule gestalten.
Ziel der Zusammenarbeit von Grundschule und Kindergarten ist es einen fließenden Übergang zu gestalten. Die Kinder sollen möglichst die gleichen Startvoraussetzungen und Chancen für den Besuch der Grundschule erhalten, daher wird es Besuche unserer Kooperationslehrerin geben.
Auch die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist uns in dieser Hinsicht wichtig und ebenfalls eine Voraussetzung für einen flüssigen Übergang in die Grundschule. Regelmäßige Schulbesuche und probe Unterrichtsstunden sollen weitere Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit sein. Hier lernen die Kinder durch positive Erlebnisse die Grundschule kennen und bauen somit ein vertrautes Verhältnis auf. Ein gemeinsames Leseabenteuer lässt sich super im Kindergarten mit einbringen. Hierfür wird uns eine Schulklasse besuchen, welche den Kindern etwas aus einem Buch vorlesen wird. Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit im Spiel Kontakt zueinander aufzunehmen und sich über den Schulalltag auszutauschen. Somit können die Kinder ein Verhältnis entwickeln oder sogar eine Freundschaft entstehen lassen und bei Schuleintritt haben sie so schon einige Kontakte.

Kooperation mit Kinder- familienbezogenen Institutionen
Um Kindern mit sowohl sprachlichen als auch motorischen Defiziten fördern zu können ist es als Elternteil wichtig zu wissen, welche Anlaufstellen und Möglichkeiten es gibt, Ihr Kind in den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen zu fördern und stärken zu können. In einem aufklärendem Gespräch zwischen Ihnen als Elternteil und der Bezugserzieherin des Kindes werden weitere Wege über das Vorgehen beschlossen. Eine enge Zusammenarbeit findet hier mit der heilpädagogischen Förderstelle Praxis Sonnenhaus in Iffezheim und der Frühförderstelle in Rastatt, statt.
Als Familienergänzende Einrichtung arbeiten wir mit dem Jugendamt, Familien- und psychologischen Beratungsstellen und dem Gesundheitsamt zusammen.


Kooperation mit Institutionen im Sozialraum
Die Besuche unterschiedlichster Institutionen und Vereine verhelfen den Kindern dabei ihre Welt eigenständig und neu zu entdecken und diese dabei zu verstehen.
Unsere Vorschulkinder besuchen die Polizeistation, in der den Kindern ein Einblick in die Arbeitswelt eines Polizisten verschafft und diese auch über die Verkehrserziehung aufklärt. Weitere Kooperationen sind die Iffothek, Bäckerei, Eisdiele, Metzger, Kirche, Edeka, freiwillige Feuerwehr und das Deutsche rote Kreuz, Turn-, Musik-, Fußball- und Kleintierzuchtverein, Altersheim Sankt Birgitta und Sankt Edelberg.


5.1 Zusammenarbeit mit Eltern
Wir als Kindergarten sehen uns als eine familienergänzende Einrichtung, die partnerschaftlich und auf Augenhöhe zum Wohl des Kindes mit den Eltern zusammenarbeitet. Daher ist die Zusammenarbeit mit den Eltern ein fester und wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Nur durch sie kann das Kind in seiner gesamten Entwicklung positiv unterstützt werden.
 
 
 
 
 
Kind Eltern Kindergarten
 
 
 
 
Die Zusammenarbeit mit Eltern zeigt sich im Kindergartenalltag auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
 
  • Aufnahmegespräche:
Bevor das Kind zum ersten Mal in die Einrichtung kommt, gibt es ein Aufnahmegespräch, das meistens von der Leitung des Kindergartens durchgeführt wird. In diesem wird der erste Kontakt zwischen Familie und Kindergarten hergestellt. Es werden Formalitäten geklärt, erste Absprachen getroffen, Informationen über das Kind ausgetauscht, sowie Abläufe geklärt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Einrichtung zu besichtigen.
 
  • Gemeinsame Eingewöhnung und Eingewöhnungsgespräch:
Der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten stellt für die gesamte Familie eine Herausforderung dar, da sich sowohl das Kind als auch die Eltern an eine neue Situation gewöhnen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass das Kind in den ersten Wochen von einem Elternteil begleitet wird, denn nur so kann es eine positive Beziehung zu einer pädagogischen Fachkraft aufbauen. Besonders in der Phase der Eingewöhnung ist die Zusammenarbeit der Eltern mit den Fachkräften für die weitere Entwicklung des Kindes entscheidend.
Bevor die Eingewöhnung jedoch beginnt, findet ein Eingewöhnungsgespräch mit der späteren Gruppenerzieherin statt. In diesem wird der Ablauf der Eingewöhnung besprochen und es werden Informationen über das Kind und über die Tagesgestaltung ausgetauscht. Außerdem erhalten die Eltern eine Checkliste mit notwendigen Dingen, die das Kind im Kindergartenalltag benötigt.
 
  • Tür- und Angelgespräche:
Beim Bringen und Abholen der Kinder haben sowohl Eltern als auch Erzieher/innen die Möglichkeit, sich in spontanen Tür-und Angelgesprächen über das Kind, seinen Alltag oder andere wichtige Informationen auszutauschen.
 
  • Entwicklungsgespräche:
Uns ist es wichtig, dass mindestens einmal pro Jahr ein gemeinsames Entwicklungsgespräch zwischen Eltern und Erzieher/innen stattfindet. In diesem Gespräch tauscht man sich über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes in den verschiedenen Bereichen (Sozialverhalten, motorische Entwicklung; Denkvermögen, etc.) und über den Familienalltag aus. Es findet meistens um den Geburtstag des Kindes herum statt.
 
  • Elterngespräche und -beratung:
Nach Vereinbarung können Elterngespräche und Beratungen stattfinden. Dabei können besondere Anliegen besprochen und Fragen geklärt werden oder verschiedene Hilfsangebote anderer Institutionen vermittelt werden.
 
  • Elternabende:
Regelmäßig finden in der Einrichtung Elternabende statt. Bei diesen stellt sich das gesamte Kollegium vor und es werden Informationen, die das Kindergartenjahr betreffen, mitgeteilt. Außerdem gibt es auch themenbezogene Elternabende.
 
  • Elternbeirat:
Durch den Elternbeirat, der sich aus gewählten Eltern aus jeder Gruppe des Kindergartens zusammensetzt, besteht die Möglichkeit, sich bei der Planung von Festen etc. zu beteiligen.
 
 
 
  • Elternerfahrungen einbringen:
Eltern können ihre persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen und Kulturen in den Kindergartenalltag integrieren, indem sie beispielsweise den Kindern über ihren Beruf etc. berichten.
 
  • Gemeinsame Veranstaltungen:
Um die Zusammenarbeit zwischen Familien und Kindergarten zu stärken, finden über das Jahr verteilt verschiedene gemeinsame Feste, Feiern, Projekte, Ausflüge und Aktivitäten statt.
z.B. Familientage/Familienausflüge, Mama-, Papa- oder Großelterntag, Sommerfest, Adventssingen, Laternenumzug, …
 
  • Elternbefragungen:
Um die Vereinbarkeit von Familie und Kindergarten stetig zu verbessern, führen wir schriftliche Elternbefragungen durch. Bei diesen können anonym Kritik, Anregungen und Wünsche geäußert werden.
 
  • Elterninformationen:
Regelmäßig werden die Eltern über Aktuelles im Kindergarten anhand eines Elternbriefs oder über die Informationstafel informiert.
 
  • Hospitationen:
Auf Nachfrage können die Eltern je nach Vereinbarung für einige Stunden oder einen Tag den Alltag im Kindergarten miterleben.
 
  • Elterncafé:
Damit sich sowohl Eltern untereinander als auch Eltern und Erzieher/innen austauschen und miteinander in Kontakt treten können, bieten wir ein Elterncafé an. Das Elterncafé steht grundsätzlich immer offen und bietet Gelegenheit zum Verweilen, zum Kennenlernen und zum Austausch. Auch liegen Informationsmaterialien und Broschüren zum Lesen bereit. Außerdem finden monatlich Treffen zu einem bestimmten Termin statt. Die Treffen werden dabei offen gestaltet oder je nach Anlass sind sie themenbezogen.
 
6. Schlusswort

Die Konzeption ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir hoffen sehr, ihnen damit einen Einblick in unsere Arbeit gegeben zu haben.
Da unser Kindergarten sich ständig weiterentwickelt und verändert, wird demzufolge auch unser Konzept immer wieder auf den Neusten Stand gebracht.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
 
6. Schlusswort

Die Konzeption ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir hoffen sehr, ihnen damit einen Einblick in unsere Arbeit gegeben zu haben.
Da unser Kindergarten sich ständig weiterentwickelt und verändert, wird demzufolge auch unser Konzept immer wieder auf den Neusten Stand gebracht.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
 
Anmeldung
Die Anmeldung verläuft bei allen drei Kindergärten über den gemeinsam entwickelten Laufzettel ( dieser ist  auf der Seite der Gemeinde Iffezheim) oder bei den drei Kindergärten direkt abzuholen.
 
 
Dazu hier der ...
Auszug aus der Homepage der Gemeinde Iffezheim:
 
Liebe Eltern!

Die Gemeindeverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Verrechnungsstelle der katholischen Kirchengemeinde Rastatt ein einheitliches Anmeldeformular zur Kontaktaufnahme für alle Iffezheimer Kindergärten entwickelt. Die Eltern haben  die Möglichkeit, ihre Wunschkindergärten vorab zu priorisieren und geben das Formular beim ersten Wunschkindergarten ab. Der Wunschkindergarten prüft die Verfügbarkeit eines entsprechenden Platzangebots und meldet dies den Eltern zurück. Sollte zum gewünschten Zeitpunkt kein Platz zur Verfügung stehen, wird das Anmeldeformular an den Wunschkindergarten zwei weitergereicht. Hier wird die gleiche Prüfung durchgeführt und analog verfahren.

Mit diesem neuen Verfahren bleibt es den Eltern erspart, alle Kindergärten nacheinander (oder gar parallel) nach verfügbaren Platzangeboten abzufragen. Dies übernehmen ab sofort die Kindergärten für Sie!

Das  Anmeldeformular können Sie hier als PDF dowloaden ...  (385,4 KiB)
 
 
Öffnungszeiten und Gruppenformen

    
 
Unsere Betreuungsformen und Öffnungszeiten
 
Verlängerte Öffnungszeit:
 
Mo-Fr: 7.30Uhr-14.30Uhr

Ganztagesgruppe:
 
Mo-Do: 7.30Uhr-16.30Uhr
 
Freitags haben wir keine Ganztagesbetreuung mehr
 
 
 
Kontakt
Sabrina Lange, Kindergartenleiterin
Carolin Schneider, stellvertretende Leiterin
 
Weierweg 15 a
76473 Iffezheim
 
Bürozeiten Montag - Freitag von 7:30 - 14:30 Uhr
 
   07229 - 1849390
 
 
Tagesablauf:
7:30 Uhr: Die Kinder werden von ihren Eltern ab 7:30 Uhr in den Kindergarten gebracht. Dort werden sie von den Erzieherinnen in Empfang genommen. Nach der Ankunft haben die Kinder die Möglichkeit sich im Freispiel zu entfalten.
8:00 Uhr: In der Zeit von 7.30 Uhr bis 9.45 Uhr öffnet das Kinderbistro. Die Kinder haben in diesem Raum die Möglichkeit gemeinsam zu frühstücken.
9:45 Uhr: Der Morgenkreis ist dafür da, die Kinder zu begrüßen und willkommen zu heißen. Dort sammeln sich die Kinder im Stuhlkreis und singen Begrüßungslieder und besprechen den Morgen. Der Kreis bietet ebenso Platz für Gespräche von zu Hause. Außerdem werden die Angebote jbesprochen. Nachdem Morgenkreis finden die gemeinsamen Angebote statt.
10:15 Uhr: Nach dem Frühstück findet die Angebots/Ausflugzeit statt. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, an gezielten Bildungsangeboten teilzunehmen. Die beiden Erzieherinnen bieten abwechselnd wochenweise ein Angebot für die Kinder an. Die Kinder haben dann die Möglichkeit, am Angebot teilzunehmen. Die anderen Kinder sind beim Freispiel bei der anderen Erzieherin. Kinder, die nicht beim Angebot teilnehmen, haben die Möglichkeit, im Bistro zu frühstücken.
Anstelle der Angebote kann auch ein Spaziergang oder ein Ausflug statt finden. Dies wird flexibel von der Tagessituation entschieden.
11:00 Uhr: Hofzeit
12:00 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
Gemeinsam mit den Kindern findet um 12:00 Uhr das gemeinsame Essen statt.
12:45 Uhr: Nach dem Mittagessen beginnt die Mittagsruhe, welche in Form von Vorlesen von Geschichten und Märchen durchgeführt wird.
Anschließend werden wir um ca. 13:00 Uhr eine kleine Kinderkonferenz durchführen. Die Kinder haben hier die Zeit, ihren Tag zu reflektieren und über den Vormittag zu berichten.
13:15 Uhr: Freispielphase/ Hofzeit
14:30 Uhr: Die Kinder werden von ihren Eltern abgeholt
 
 
Aktuelles
           
 
                
          

             
   
           


           
 
 
Elternbeirat
Im Kindergarten gibt es insgesamt 12 Elternbeiräte, das sind je Gruppe 2 Personen.
 

 

Elternbeiratsvorsitzende sind

Frau Carina Agnello und

Frau Kerstin Hedemann.