
Jeder von uns hat sicher noch die schrecklichen Bilder der Hochwasserkatastrophe vor Augen, die erst knapp drei Wochen zurückliegt: weggerissene Häuser, Wasserwüsten statt erntereifer Felder und von Trümmern übersäte, verschlammte Straßen. Vor allem aber die Bilder von Menschen, die fassungslos auf dieses Chaos blicken. Viele haben schreckliche Verluste erlitten. Geliebte Menschen sind tot, Hab und Gut wurde von den Wassermassen vernichtet und viele stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.
Es sind Bilder, die verstören, aber auch Mitgefühl bei uns auslösen. Viele werden ein Gefühl der Erleichterung und der Dankbarkeit empfinden, dass sie verschont geblieben sind. Und schon aus dieser Dankbarkeit heraus, aber auch aus Verantwortung gegenüber unseren leidenden Mitmenschen sind wir zum Handeln aufgefordert. Hilfe für Menschen in Not ist, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus dem Evangelium nach Lukas zeigt, eine der zentralen Botschaften, die Jesus an uns richtet. Als Christ ist jeder von uns aufgefordert, sich am Beispiel des barmherzigen Samariters zu orientieren und so viel zu helfen wie in seinen Kräften steht.
Natürlich können die allermeisten von uns nicht als Katastrophenhelfer mit anpacken. Aber wir können alle vom Hochwasser getroffenen Menschen und auch alle Helfer in unser Gebet mit einschließen.
Und wir können auch Hilfsorganisationen wie die Caritas mit unseren Spenden unterstützen. Dieses katholische Hilfswerk leistet in den betroffenen Überschwemmungsgebieten seit Beginn der Katastrophe wirksame professionelle Hilfe.
Die lokalen Caritas-Mitarbeitenden stehen an der Seite der Flutopfer in Deutschland. Die Nothilfe-Maßnahmen laufen auf Hochtouren und werden ständig erweitert. Die Helferinnen und Helfer verteilen in stark betroffenen Orten Nahrungsmittel, leisten psychologische Beratung und nehmen andernorts in Caritas-Krankenhäusern und -Altenheimen Menschen aus anderen Einrichtungen auf. Um die Menschen beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu unterstützen, gibt es Soforthilfen in Form von einmaligen pauschalen Geldzuwendungen in geringer Höhe oder Hilfe bei Unterstützungsanträgen. Zudem ist auch die Bereitstellung von Notstromaggregaten, Trocknern und Pumpen zur Beseitigung der Flutschäden an Gebäuden möglich. Zusätzlich sind mancherorts bereits mobile Caritas-Teams in den Straßen unterwegs, um Bewohner persönlich aufzusuchen und Hilfen anzubieten.
Unterstützen Sie bitte diese Arbeit - jede Spende hilft und ist ein Zeugnis christliche Nächstenliebe.
Spendenkonto Caritas international
Stichwort: Fluthilfe Deutschland
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Stichwort: Fluthilfe Deutschland
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Alternativ kann man auch im Internet direkt an die Caritas spenden. Der entsprechende Link lautet:




